ams-Politik 08/15: Qualitätsmessung schützt die guten Kliniken vor den schlechten

ams-Grafik 08/15: sinkende Krankenhausinvestitionen

(17.08.15) Kliniken dürfen nicht schlechter beurteilt werden, wenn sie Schwerstkranke behandeln. Hier sind sich AOK-Bundesverband und Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) einig. Eine einzelne US-Studie legt aus Sicht der DKG jedoch nahe, dass das passieren könnte. "Die DKG wirft Nebelkerzen", warnt AOK-Krankenhausexperte Jürgen Malzahn in der aktuellen Politikausgabe des AOK-Medienservice (ams). Die US-Studie untersuche nicht das, was Maßstab in Deutschland werden soll. Christian Günster vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) erläutert, was der US-Studie fehlt. Günster hat das seit über zehn Jahren etablierte Verfahren "Qualitätssicherung mit Routinedaten" (QSR) maßgeblich mitentwickelt. Künftig soll bei der Bezahlung von Krankenhäusern auch die Behandlungsqualität berücksichtigt werden. ...-> Presse

Bundeskabinett bringt Pflegereform auf parlamentarischen Weg

Foto Hände Pflegebedürftige

(12.08.15) Die Bundesregierung hat die zweite Stufe ihrer Pflegereform auf den parlamentarischen Weg gebracht. Das Kabinett billigte am Mittwoch (12. August) den Entwurf von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe für ein "Zweites Gesetz zur Stärkung der pflegerischen Versorgung und zur Änderung weiterer Vorschriften". Das sogenannte Zweite Pflegestärkungsgesetz (PSG II) soll einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff einführen, der körperliche Einschränkungen und Pflegebedürftigkeit durch Demenz gleichermaßen berücksichtigt. ...-> Politik

AOK-Präventionsbericht: Vorreiter bei digitalen Angeboten

Foto: Digitale Prävention – auf der Suche nach der richtigen App

(04.08.15) Mittlerweile hat die AOK fast 30 verschiedene Apps in ihrem Programm, um die Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen bedienen zu können. "Bei der digitalen Prävention macht uns so leicht keiner was vor, da sind wir ganz klar der Vorreiter“ kommentierte Kai Kolpatzik, Abteilungsleiter Prävention im AOK-Bundesverband, die Zahlen des aktuellen AOK-Präventionsberichts. Auch insgesamt nimmt die AOK beim Thema "Prävention" weiter den Spitzenplatz ein. 4,61 Euro je Versichertem hat die AOK 2013 für Gesundheitsvorsorge ausgegeben. Fast 80 Cent mehr als die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) im Schnitt. ...-> Presse

Presse

Allergiepass: Wichtige Infos auf einen Blick

ams-Foto: Wespen

(26.08.15) Pollen, Milben, Konservierungsstoffe, Insektengifte, Medikamente oder Lebensmittel: Mehr als 20.000 unterschiedliche Auslöser von Allergien sind derzeit bekannt. Oft jucken lediglich die Augen, bei anderen zeigen sich kleine Pusteln auf der Haut. Für einige Allergiker kann der Kontakt mit einem Allergieauslöser jedoch lebensgefährlich werden. Besonders oft sind Insektengifte, Medikamente oder Lebensmittel, wie Erdnüsse, Auslöser gefährlicher Reaktionen. Wer sehr stark reagiert und möglicherweise schon einen Notfall hinter sich hat, sollte auf jeden Fall immer einen Allergiepass bei sich tragen - mehr dazu in der aktuellen Ratgeber-Ausgabe des AOK-Medienservice (ams). >>>weitere Infos

Arzneimittelrabattverträge: AOKs läuten Runde 15 ein

Logo: Arzneimittelrabattverträge 2015 bis 2017

(29.07.15) Die AOK-Gemeinschaft setzt die erfolgreichen Arzneimittelrabattverträge fort: Am Mittwoch (29. Juli) hat die AOK Baden-Württemberg für alle AOKs die Ausschreibung der inzwischen 15. Tranche im Europäischen Amtsblatt veröffentlicht. Sie umfasst 117 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen, aufgeteilt in 119 Fachlose. Von diesen sind 28 im Drei-Partner-Modell und 91 exklusiv ausgeschrieben. >>>weitere Infos

ams-Ratgeber 07/15: Tattoos - So lassen sich Risiken verringern

ams-Foto: Tattoo

(23.07.15) In den westlichen Industrieländern tragen zwischen zehn und 25 Prozent der Menschen mindestens ein Tattoo, schätzt das Bundesinstitut für Risikobewertung. Besonders bei Jüngeren ist die bunte Körperkunst beliebt. Allerdings sind Tattoos mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Welche das sind und wie sie sich verringern lassen, darüber informiert die aktuelle Ratgeber-Ausgabe des AOK-Medienservice (ams). >>>weitere Infos

ams-Thema 02/15: Reformpaket mit wenig Stringenz

ams-Grafik: Reformwirkungen

(30.06.15) Die Bundesregierung droht erneut die Chance zu verpassen, die sektorenübergreifende Versorgung zu stärken. Statt die ambulante und die stationäre Versorgung stärker am Bedarf der Patienten zu orientieren, verfestige die Große Koalition die strikte Trennung, kritisiert der AOK-Bundesverband vor der ersten Lesung des Krankenhaus-Strukturgesetzes (KHSG) am Donnerstag (2. Juli). Die Koalition könne mutiger sein. Der Verband würdigt gleichzeitig den qualitätsorientierten Ansatz des Gesetzes. Das KHSG ist nach dem Versorgungsstärkungsgesetz für die ambulante Versorgung das zweite große Reformgesetz der Großen Koalition. Die aktuelle ams-Themenausgabe beleuchtet umfassend das gesundheitspolitische Reformpaket von Union und SPD. >>>weitere Infos

Politik

Hauptstadtkongress 2015: Qualität ist der Schlüssel zu Finanzierung

Foto: Hauptstadtkongress 2015

(11.06.15) Qualität ist aus Sicht der AOK der Schlüssel zu einer nachhaltigen Finanzierung des Gesundheitswesens. Nur durch einen qualitätsorientierten Strukturwandel lasse sich drohende Rationierung verhindern. Nötig seien dazu eine stärkere Zentralisierung und Spezialisierung von Leistungen, sektorenübergreifende Bedarfsplanung und eine bessere Nutzen-Orientierung. Der Kassenverband, forderte anlässlich des Hauptstadtkongresses eine Weiterentwicklung des Gesetzes zur frühen Nutzenbewertung von neuen Medikamenten. Die Nutzenbewertung dürfe nicht mit der Zulassung eines Mittels enden. >>>weitere Infos

Gesundheit

Gesundheitsinfos besser verstehen: AOK-Faktenboxen

Cover Faktenboxen Kinderkrankengeld

(26.05.15) Wer gut informiert ist, kann bessere Entscheidungen für seine Gesundheit treffen. Deshalb hat der AOK-Bundesverband gemeinsam mit Medizinern und Bildungsforschern die Faktenboxen entwickelt. Darin werden komplexe Themen so aufbereitet, dass auch Nicht-Fachleute die Informationen gut verstehen. Den Auftakt machen elf Faktenboxen, unter anderem zur Masern-Mumps-Röteln-Impfung und zur Früherkennung des Eierstockkrebses. >>>weitere Infos

WIdOmonitor: Ärzte bieten jedem dritten Versicherten IGeL an

Foto Beratungsgespräch

(18.05.15) Jeder dritte gesetzlich Versicherte ab 18 Jahren hat von seinem Arzt innerhalb eines Jahres eine "Individuelle Gesundheitsleistung" (IGeL) angeboten bekommen. Damit ist die IGeL-Quote innerhalb von zwei Jahren von 29,9 auf 33,3 Prozent gestiegen. Das zeigt der WIdOmonitor des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) in einer repräsentativen Erhebung. "Diese Expansion des IGeL-Marktes hat sich vor allem beim Angebot für Frauen vollzogen", erläutert WIdO-Geschäftsführer Jürgen Klauber am Montag (18. Mai). >>>weitere Infos

Pflege-Report des WIdO: Wachsendes Interesse an neuen Versorgungsformen

Titelbild Pflege-Report 2015

(16.05.15) Neue Wohn- und Versorgungsformen im Fall von Pflegebedürftigkeit stoßen auf wachsendes Interesse. Jeder zweite 50- bis 80-Jährige findet Modelle wie "Betreutes Wohnen" oder das Leben in einem Mehrgenerationenhaus ansprechend. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) für seinen ersten Pflege-Report. Mit der Publikation erweitert das WIdO seine Report-Reihe. >>>weitere Infos