Muntermacher mit Gesundheitsrisiko

Joggen

(17.12.14) In Deutschland ist seit Dezember 2014 der Hinweis verpflichtend, dass Energy-Drinks einen erhöhten Koffeingehalt haben und für Kinder, Schwangere oder stillende Frauen nicht geeignet sind. Doch aus dem Alltag vieler junger Leute sind Energy-Drinks nicht wegzudenken. Besonders beliebt sind sie bei jungen Männern zwischen 20 und 25 Jahren. Beim Sport sollen Energy-Drinks die Leistung steigern, in der Disco das Durchtanzen möglich machen und beim Online-Spielen möglichst lange wachhalten. Dabei sind diese Muntermacher sehr umstritten. In der aktuellen Ratgeber-Ausgabe des AOK-Medienservice (ams) erfahren Sie, warum bei hohem Konsum dieser Wachmacher aus der Dose Vorsicht geboten ist. ...-> Presse

Reformgesetze mit Konstruktionsfehlern und finanziellen Risiken

Foto: Jürgen Graalmann

(17.12.14) Die Große Koalition zeigt mit den nächsten beiden geplanten Reformschritten nicht die notwendige Konsequenz und bleibt auf halber Strecke stehen. So formuliert der AOK-Bundesverband seine deutliche Kritik an den Entwürfen zum GKV-Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) und Präventionsgesetz (PrävG). Beide Reformvorhaben berät das Kabinett am Mittwoch (17. Dezember). Gleiches gelte für das Anfang Dezember beschlossene Eckpunktepapier zur Krankenhausreform "Die Große Koalition hat 2014 zahlreiche Reformvorhaben auf die Schienen gesetzt. Die damit verbundenen Ausgabensteigerungen werden allein den Beitragszahlern aufgeladen", sagte der Vorstandsvorsitzende Jürgen Graalmann. ...-> Presse

ams-Thema 07/14: Pralles Reformpaket

ams-Grafik: GKV-Finanzergebnis 3. Quartal 2014

(12.12.14) Krankenhaus, ambulante Versorgung und Pflege – gleich in drei großen Bereichen setzt die Bundesregierung 2015 zu Reformen an. Gerade eben erst hat eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe ihr Eckpunktepapier für eine Krankenhausreform verabschiedet. Reformvorschläge für die ambulante Versorgung gehen am Mittwoch (17. Dezember) ins Kabinett, ebenso der Entwurf eines Präventionsgesetzes. Und bevor das Erste Pflegestärkungsgesetz (PSG I) in Kraft tritt, laufen schon die Vorbereitungen für das PSG II. Die aktuelle Themenausgabe des AOK-Medienservice (ams) wirft einen Blick ins anstehende Reformjahr 2015. Außerdem Teil der Doppelausgabe zum Jahresende: die Dezemberausgabe des ams-Politik mit Neuregelungen beim Krankengeld und den aktuellen KV 45-Zahlen. ...-> Presse

Presse

Hilfsangebote für Familien mit chronisch kranken Kindern kaum bekannt

Titelbild Studie

(12.12.14) Die Eltern der rund zwei Millionen Kinder in Deutschland mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen wissen zu wenig über die zahlreichen Unterstützungsangebote. Das zeigt die Studie "Familie im Fokus", die am Freitag (12. Dezember) auf der Selbsthilfetagung des AOK-Bundesverbandes in Berlin vorgestellt wurde. "Dieses große Beratungs- und Informationsdefizit muss geschlossen werden", sagte Uwe Deh, Geschäftsführender Vorstand des AOK-Bundesverbandes. Für die Studie im Auftrag des Kindernetzwerks sind fast 1.600 betroffene Familien befragt worden. >>>weitere Infos

Schülerzeitungswettbewerb: Direkt für den AOK-Sonderpreis bewerben

Foto: Kinder schreiben am Computer

(03.12.14) Auch im nächsten Jahr werden in Berlin wieder die besten Schülerzeitungen Deutschlands ausgezeichnet. Die AOK vergibt dabei zum dritten Mal einen Sonderpreis. Das Motto: "Fallen gelassen – gelassen fallen? Leben mit gesundheitlichen Einschränkungen". Alle Schülerzeitungen haben noch bis 15. Januar 2015 die Chance, passende Beiträge direkt bei der Jugendpresse Deutschland einzureichen. Hintergrund des Themas: Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen brauchen jemanden, auf den sie sich verlassen können. Wie fühlen sich schwerkranke Menschen oder deren Angehörige? Wie gehen Sie mit der Situation um und wo holen sie sich Hilfe? Diese Fragen sollen die Beiträge intensiver beleuchten. >>>weitere Infos

AOK-Bundesverband fördert Filmprojekt zur Aufklärung über Depression

Foto Motiv Depressionsfilm

(27.11.14) "Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag" - so lautet das Filmprojekt der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, das der AOK-Bundesverband fördert. Für den 60-minütigen Dokumentationsfilm werden an Depression erkrankte Patienten mit der Kamera begleitet. Die Kino-Premiere der Dokumentation ist für Herbst 2015 geplant. "Für Menschen mit Depressionen ist es oft nicht leicht, sich ihrer Erkrankung zu stellen und Hilfe zu suchen. Wir hoffen, dass der Film den Betroffenen dabei hilft", begründet Uwe Deh, Geschäftsführender Vorstand des AOK-Bundesverbandes, das Engagement der AOK. "Außerdem soll der Film dazu beitragen, Vorurteile gegenüber Menschen mit Depressionen abzubauen - ein Anliegen, das wir gern unterstützen." >>>weitere Infos

Politik

Graalmann: "Krankengeld-Beratung ist eine hochsensible Angelegenheit"

Foto: Jürgen Graalmann

(01.12.14) Etwa 1,8 Millionen Krankengeldfälle bearbeitet die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) im Jahr. Zirka 7.000 Betroffene suchen beim Krankengeld Rat bei der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD). Auf Basis des Monitors der UPD haben Ärzteschaft, GKV und Politik darüber beraten, wie das Gesundheitswesen besser an den Belangen der Patientinnen und Patienten ausgerichtet werden kann. Zusammen mit Vertretern der Kassenärzte und dem Vorstandsvorsitzenden des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, präsentierte der Patientenbeauftragte der Bundesregierung am Montag (1. Dezember) in Berlin die Ergebnisse. Auf die AOK entfallen mehr als ein Drittel aller Krankengeldfälle. "Gute Beratung ist für die Menschen auch eine emotionale Hilfe. Weil wir das wissen, nehmen auch wir als AOK unser Krankengeld-Management fortlaufend unter die Lupe“, erklärte Graalmann. >>>weitere Infos

AOK-Arbeitspapier zur Krankenhausreform: Patientenbedarf und Qualität als Maßstab

Foto Intensivstation

(08.09.14) Die Krankenhausplanung muss sich künftig konsequent am Bedarf der Patienten und an Qualitätskriterien orientieren. Dafür plädiert die AOK in einem Arbeitspapier zur Krankenhausreform der Großen Koalition. Damit die geplante Strukturreform gelingen könne, "braucht es eine aktive und gestaltende Krankenhausplanung", heißt es in dem Arbeitspapier mit Blick auf die am Montag (8. September) beginnende erneute Verhandlungsrunde des Bund-Länder-AG. Diese soll bis Jahresende Eckpunkte für die Reform erarbeiten. >>>weitere Infos

Gesundheit

Heilmittelbericht 2014: Fast jede zweite Sprachtherapie im Grundschulalter

Titelbild Heilmittelbericht 2014

(25.11.14) Mit 48 Prozent ist 2013 knapp die Hälfte aller verordneten Sprachtherapien von Kindern zwischen fünf und neun Jahren in Anspruch genommen worden. Das zeigt der Heilmittelbericht 2014, den das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) am Dienstag (25. November) veröffentlicht hat. So erhielt jeder vierte sechsjährige Junge eine Logopädie. Bei den gleichaltrigen Mädchen war es jedes sechste. "Der Übergang vom Kindergarten zur Grundschule wird in Deutschland zu großen Teilen mit ergotherapeutischer und logopädischer Hilfe gemeistert", sagte Helmut Schröder aus der WIdO-Geschäftsführung. In dem Bericht analysiert das WIdO alle Heilmittelverordnungen, die 2013 für die rund 70 Millionen gesetzlich Versicherten ausgestellt worden sind. >>>weitere Infos