Veranstaltungskalender
Überblick über wichtige Konferenzen und Tagungen aus der Gesundheits- und Sozialpolitik: Zum Veranstaltungskalender.
Reformperspektiven der AOK
Ein Positionspapier für die Gesundheitspolitik nach der Bundestagswahl 2009 hat der AOK-Bundesverband veröffentlicht.
Die aktuelle G+G
Titelthema der Januar-Ausgabe: Spicken erlaubt! Gesundheitsreform: Von der Schweiz und Holland lernen. Mediathek
GKV-Ausgaben für Arzneimittel 2009 gestiegen
(05.02.10) Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hat 2009 für Arzneimittel und Impfstoffe 28,49 Milliarden Euro ausgegeben. Das sind knapp fünf Prozent mehr als im Jahr 2008. Das Plus bei Arzneimitteln lag nach den Frühinformationen des Deutschen Apothekenverbandes (DAV) mit 5,9 Prozent über der Steigerungsrate von 5,6 Prozent, die der GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) für 2009 festgelegt hatten. ...-> Gesundheit
Betriebliches Gesundheitsmanagement stärkt auch kleinere Unternehmen
von links: Heinz Kaltenbach (BKK BV), Edelinde Eusterholz (vdek), Dr. Walter Eichendorf (DGUV), Kai Kolpatzik (AOK-BV)
(27.01.10) Auch für kleine und mittlere Unternehmen ist die Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) sinnvoll. Nach einer repräsentativen Befragung der "Initiative Gesundheit und Arbeit" (iga) schätzen 82 Prozent der Unternehmen, die ein BGM einsetzen, dessen stabilisierende Wirkung - besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Wie aus einer gemeinsamen Mitteilung des AOK-Bundesverbandes, des BKK Bundesverbandes, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und des Verbandes der Ersatzkassen vom Mittwoch (27. Januar) weiter hervorgeht, verfügt von den befragten Unternehmen gut jedes Dritte über ein BGM. Allerdings hänge der Einsatz eines BGM stark von der Unternehmensgröße ab. ...-> Presse
AOK: Kostenbegrenzung statt Zusatzbeiträge
(25.01.10) Für eine Konsolidierung der Ausgaben in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat sich der stellvertretende Vorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, vor dem Hintergrund der Diskussion um Zusatzbeiträge ausgesprochen. "Für die AOK ist es nicht akzeptabel, wenn ein schleichender Übergang von kleinen Zusatzbeiträgen zu großen Kopfpauschalen vollzogen würde, weil man den Augaben keine Zügel anlegt, sagte Graalmann am Montag (25. Januar) in Berlin. In den vergangenen fünf Jahren seien die Leistungsausgaben der gesetzlichen Krankenkassen um 30 Milliarden Euro gestiegen. Dies entspreche einem Zuwachs von 20 Prozent, während sich das Bruttoinlandsprodukt nur um acht Prozent erhöht habe. Im geplanten "Gesetz zur Stabilisierung der Finanzierung der Sozialversicherungssysteme" solle die Bundesregierung die Gesamtausgaben der GKV für die Leistungserbringer an die Wirtschaftsentwicklung Deutschlands bis einschließlich 2013 koppeln. "Bei der Bewältigung der Wirtschafts- und Finanzkrise kann auch von Ärzten, Krankenhäusern und Pharmaunternehmen erwartet werden, dass sie sich an der Konsolidierung beteiligen", sagte Graalmann. ...-> Presse
Prozentuale Kostenbeteiligung gefährdet medizinische Versorgung
(22.01.10) Die von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) vorgeschlagene Beteiligung von Patienten an deren Behandlungskosten kommt nach Ansicht des AOK-Bundesverbandes einer unsozialen Abschreckung vor ärztlicher Behandlung gleich. Auf diese Weise werde das Sachleistungssystem der gesetzlichen Krankenversicherung in Frage gestellt, das eine gute medizinische Versorgung unabhängig vom Einkommen der Menschen gewährleiste. Mit dem vorgeschlagenen Umbau der Praxisgebühr ziele die KBV offenbar auf einen Einstieg in die Bezahlung von Leistungen nach dem Muster der privaten Krankenversicherung auch für gesetzlich Versicherte ab, sagte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Herbert Reichelt, am Freitag (22. Januar) in Berlin. Auch werde mit einer solchen Kostenbeteiligung eine hohe Hürde vor dem Besuch eines Arztes, und ganz besonders eines Facharztes, für Kranke mit niedrigem Einkommen errichtet. ...-> Presse
Mehr Struktur und Koordination in der Versorgung von Demenzkranken gefordert
(20.01.10) "Demenzversorgung braucht Struktur, und diese muss von Hausarzt ausgehen." Das hat am Mittwoch (20. Januar) der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Herbert Reichelt, gefordert. Anlass war die Präsentation neuer Ergebnisse einer Studie der Initiative Demenzversorgung in der Allgemeinmedizin (IDA). Danach tragen pflegende Angehörige die Hauptlast bei der Versorgung von Demenzkranken: Sie erbringen Leistungen im Wert von 80 Prozent der tatsächlich anfallenden Kosten. ...-> Presse
AOK bei Prävention in Kitas und Grundschulen führend
(19.01.10) Die AOK hat ihre führende Rolle im Bereich der Prävention 2009 weiter ausgebaut. Den Schwerpunkt ihrer Aktivitäten zur Vorbeugung vor Krankheiten legt die Gesundheitskasse auf Kindergärten und Schulen. Nach dem am Dienstag (19. Januar) vorgestellten Präventionsbericht 2009 wurden im Jahr 2008 insgesamt neun Millionen gesetzlich Versicherte durch gesundheitsfördernde Maßnahmen erreicht, nach 6,6 Millionen 2007. Mit 49 Prozent wurde jede zweite Maßnahme im Lebensumfeld der Menschen (Setting) von der AOK angeboten. Das bedeutet auch ein starkes finanzielles Engagement. Gibt die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hier 0,26 Euro pro Versichertem aus, investiert die AOK mit 0,47 Euro pro Versichertem fast das Doppelte in Präventionsmaßnahmen. "Denn Prävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe", sagt der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Herbert Reichelt. Insgesamt wendeten die Gesetzlichen Krankenkassen 2008 rund 340 Millionen Euro für Präventionsmaßnahmen auf nach 300 Millionen im Jahr davor. ...-> Presse
AOK-Gemeinschaft startet neuen Internet-Auftritt
(18.01.10) Die AOK-Gemeinschaft präsentiert sich seit Montag (18. Januar) im Internet mit einem neuen Auftritt. Eine übersichtliche Menüführung und ein modernes, leichtes Design prägen das grundlegend überarbeitete AOK-Portal www.aok.de. Unter dem gemeinsamen Dach bieten die 14 AOKs ihren Versicherten Informationen rund um die Themen Gesundheit, Leistungen und Service und zugleich die Möglichkeit, mit ihrer AOK vor Ort in Kontakt zu treten. ...-> Presse
Ambulante Versorgung: Verteilungsproblem statt Ärztemangel
(15.01.10) In Deutschland gibt es deutlich mehr als ein Viertel mehr Ärzte als Anfang der 90er-Jahre. Daher kann Joachim Klose, Forschungsbereichsleiter Ärztliche Versorgung im Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO), die Diskussion um einen angeblichen Ärztemangel nicht nachvollziehen. "Wir haben es bei den niedergelassenen Ärzten nicht mit Ärztemangel, sondern mit einem Verteilungsproblem zu tun", konstatiert Klose in der aktuellen Politik-Ausgabe des AOK-Medienservice (ams). ...-> Presse
AOK: Politik muss nachhaltige Finanzierung sichern
(14.01.10) Für eine solidarische Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung und den barrierefreien Zugang aller Versicherten zu medizinisch notwendigen Leistungen setzt sich die AOK ein. "Es muss darum gehen, eine nachhaltige Finanzierung mit sicheren Leistungen für die Versicherten und mit hoher Versorgungsqualität in Einklang zu bringen", erklärte am Donnerstag (14. Januar) der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, mit Blick auf die am Freitag angesetzte Klausurtagung der Gesundheitspolitiker der Regierungskoalition von Union und FDP. Hierzu gehörten eine konkrete Ausgabenbegrenzung ebenso wie mehr Handlungsspielraum für die Krankenkassen. ...-> Presse
G+G 01/10: Ideenschmiede für die Gesundheitspolitik
(13.01.10) Risikostrukturausgleich, Vertragswettbewerb und integrierte Versorgung – vieler dieser Themen bestimmen das aktuelle Geschehen im Gesundheitswesen. Dabei standen sie schon vor über 20 Jahren auf der Agenda der Enquete-Kommission "Strukturreform der gesetzlichen Krankenversicherung". Hartmut Reiners, Gesundheitsökonom und 1988 selbst Sachverständiger in der Kommission, berichtet über die Arbeit in der Kommission, Ergebnisse und Reaktionen. Mehr darüber in der aktuellen Ausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G). ...-> Mediathek
Berliner Gesundheitspreis 2010 lenkt Blick auf pflegende Angehörige
(12.01.10) Mit dem Berliner Gesundheitspreis 2010 wollen der AOK-Bundesverband, die Ärztekammer Berlin und die AOK Berlin-Brandenburg den Blick der Öffentlichkeit auf die Leistung pflegender Angehöriger lenken. Immerhin werden rund drei Viertel aller Pflegebedürftigen heute zu Hause gepflegt. Betroffen sind etwa 1,2 Millionen Haushalte. Mit Blick auf die pflegenden Angehörigen spricht der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Herbert Reichelt, denn auch vom "größten Pflegedienst der Nation". Der Präsident der Ärztekammer Berlin, Dr. Günther Jonitz, hebt hervor, Ärzte erlebten täglich, dass "lang andauerndes Pflegen krank machen kann". Gleichwohl gebe es gute Ansätze, wie man pflegende Familien in ihrem Alltag entlastet, "und genau diese suchen wir, um sie auszuzeichnen", so der Vorstandsvorsitzende der AOK-Berlin-Brandenburg, Frank Michalak, am Dienstag (12. Januar) in einer gemeinsamen Pressemitteilung. ...-> Presse
Hoher Ausgabenanstieg bei Arzneimitteln
(06.01.10) Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hat im November 2009 rund 2,4 Milliarden Euro für Arzneimittel und Impfstoffe ausgegeben. Das waren nach Angaben des Deutschen Apothekerverbandes 234,8 Millionen Euro oder 10,9 Prozent mehr als im November 2008. Bei den Impfstoffen sind demnach die Ausgaben für Impfungen gegen die Neue Grippe nicht berücksichtigt sind, da die Abrechnung direkt über die Bundesländer erfolgt. ...-> Gesundheit








