AOK-Leonardo - der Gesundheitspreis für Digitale Prävention
Prävention im Alltag leben!
Gesundheitskurse, Einzelberatungen, Projekte in Kindergärten, Schulen und Betrieben sowie eine Fülle von Gesundheitsinformationen und Gesundheitskampagnen - die Präventionslandschaft ist vielfältig.
Längst sind webbasierte Gesundheitsangebote und gesundheitsbezogene Applikationen einfach und schnell verfügbar. Eine immer größere Zahl von Menschen nutzt diese flexiblen Möglichkeiten, um sich aktuell zu informieren, beraten zu lassen und sich auszutauschen. Die Informations- und Kommunikationstechnologien helfen dabei, Gesundheitswissen zu erweitern und zu vertiefen. Bei der Umsetzung einer gesunden Lebensweise unterstützen Kommunikations- und Informationstechnologien zum Beispiel bei der gesunden Ernährung mit Rezeptdatenbanken, bei der Suche nach einer schönen Laufstrecke oder einer familiengerechten Radtour. Individuelle Gesundheitsfragen können durch Expertenforen schnell und qualitativ beantwortet werden. Gesundheitstests geben einen schnellen Überblick über den aktuellen Gesundheits- und Fitnesszustand.
Ein gesunder Lebensstil entsteht nicht allein durch Wissen, sondern durch Motivation, Spaß und einfache Hilfen gelerntes Wissen auch langfristig in die Tat umzusetzen.
Die bisherigen Präventionsmaßnahmen zeigen bereits gesundheitliche Erfolge. Mit Hilfe der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) können diese Erfolge weiter verstetigt werden. Darüber hinaus werden die Menschen angesprochen, die eher über digitale Medien erreichbar sind.
Der Gesundheitspreis für Digitale Prävention wird in zwei Kategorien ausgeschrieben:
- In der ersten Kategorie werden erprobte Konzepte und Produkte ausgezeichnet. Dafür lobt der AOK-Bundesverband Preisgelder in Höhe von insgesamt 25.000 Euro aus.
- In der zweiten Kategorie (Innovationspreis) werden innovative Ideen, die noch nicht in der Praxis eingeführt sind, ausgezeichnet. Zur Projektumsetzung werden Fördermittel durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Aussicht gestellt. Die Projektförderung erfolgt an deutsche Institutionen entsprechend der "Sonstigen Zuwendungsbestimmungen" des BMBF.
Den Gesundheitspreis für Digitale Prävention schreibt der AOK-Bundesverband 2011 erstmalig aus. Der Wettbewerb widmet sich jeweils einem ausgewählten Thema, das eine besondere Bedeutung im Gesundheitswesen einnimmt.
Das Thema: Gesundheit braucht Familienkultur
Die erste Ausschreibung des Gesundheitspreises für Digitale Präventionspreis hat den Schwerpunkt Förderung der Gesundheit in familiären Lebenswelten. Die Lebenswelt der Familien wie Krippe, Kindertagesstätte, Schule, Stadtteil, Betrieb, Sport- und Kulturvereine sowie das häusliche Umfeld bieten die wesentlichen Ansatzpunkte möglicher technologischer Informations- und Kommunikationsentwicklungen.
Familien leisten in unserer Gesellschaft vielfältige Aufgaben. Eigene Ansprüche und gesellschaftliche Erwartungen erhöhen den Druck auf die Eltern. Beruf, Erziehung, Haushalt und Freizeitgestaltung erfordern ein gutes Management, um den Bedürfnissen aller Familienmitglieder gerecht zu werden. Nicht selten leiden Eltern unter psychischen, zeitlichen und physischen Belastungen, die sich auch auf die Kindergesundheit auswirken können. Das sind auch die wesentlichen Ergebnisse der AOK-Familienstudie 2010. Wir möchten den Familien helfen, die familiäre Lebenswelt gesünder zu gestalten.
Die Ausschreibung 2012: Ideen und Entwicklungen zur Förderung der Familiengesundheit
Im Rahmen des digitalen Präventionspreises suchen wir nach Projekten und Modellen, die das Ziel haben, Familien zu unterstützen und zeitliche, physische und psychische Belastungen zu reduzieren. Hierzu zählen auch Projekte, die darauf abzielen, die gesundheitliche Situation von Eltern und Kindern zu verbessern.
Ausschreibung 2012 - Ideen und Entwicklungen zur Förderung der Familiengesundheit
Gesucht werden Angebote, die
- dazu beitragen, dass ein gesunder Familienalltag gelebt werden kann
- zur Vernetzung der gesunden familiären Lebenswelten beitragen (Krippe, Kindertagesstätte, Schule, Kirche, Betrieb, Stadtteil, Nachbarschaft, Haus- und Kinderärzte, Vereine etc.)
- die Gesundheitskompetenz und Gesundheitsbildung fördern
- nachhaltig und nicht aktionsbezogen sind
- Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien die gleiche Chance eröffnet, gesund aufwachsen zu können
- dazu beitragen, die gesundheitlichen Belastungen und Erkrankungshäufigkeiten von Eltern und Kindern zu vermindern oder zu vermeiden.
Bewerben können sich zum Beispiel:
- Anbieter von Präventionsleistungen
- Öffentliche Einrichtungen
- Unternehmen, Industrie
- Wissenschaftliche Einrichtungen/Universitäten
- Schulen ("Jugend forscht")
- etc.
Die Bewerbungsfrist ist am 15.11.2011 abgelaufen.






