Zahnärztliche Behandlung

Foto Zähneputzen

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Bundesweit 52.484 Zahnärzte nahmen zum 30. Juni 2015 nach Angaben der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) an der vertragszahnärztlichen Versorgung teil. Zum Jahresende 2014 waren es noch 52.859. Zuzüglich der angestellten Zahnärzte waren es zur Jahresmitte 2015 ingesamt 61.657, 78 mehr als zum Jahresende 2014. 

Die gesetzlichen Krankenkassen haben in den ersten neun Monaten 2015 insgesamt 7,6 Milliarden Euro für zahnärztliche Behandlungen ausgegeben. Das ist ein Plus von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Hinzu kommen die Ausgaben für Zahnersatz von 2,38 Milliarden Euro - ein Plus von 2,4 Prozent gegenüber den ersten drei Quartalen 2014.

Die Krankenkassen tragen die Kosten der regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung und Behandlung beim Zahnarzt. Außerdem übernehmen sie die Kosten für plastische Füllungen, wie zum Beispiel bestimmte Kunststoff-Füllungen. Bei Kindern und Jugendlichen, die bei Beginn der Behandlung noch nicht 18 Jahre alt sind, tragen die Kassen die Kosten für die kieferorthopädische Behandlung.

Zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen

Zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen gibt es bereits für die Kleinkinder. Insgesamt drei Untersuchungen sind zwischen dem 30. Lebensmonat und dem sechsten Lebensjahr des Kindes vorgesehen.

Beim "Kinderzahn-TÜV" werden unter anderem die Mundhöhle des Kindes untersucht, das Kariesrisiko eingeschätzt und geeignete Fluoridierungsmittel zur Härtung des Zahnschmelzes empfohlen. Wenn der Zahnarzt feststellt, dass ein Kind besonders stark zu Karies neigt, bekommt es zusätzlich alle sechs Monate eine Behandlung mit Fluoridlack.

Zahnersatz

Seit 2005 zahlen die Krankenkassen für Kronen, Brücken und Prothesen einen klar kalkulierbaren, festgelegten Betrag - den befundorientierten Festzuschuss. Vor Beginn der Behandlung erstellt der Zahnarzt einen kostenfreien Heil- und Kostenplan, den die Krankenkasse genehmigen muss.