Der Gesundheitscoach – Prävention 2.0

Eine Mischung aus Personal-Trainer und Gesundheitsberater - das soll er sein, der Gesundheitscoach. Mit dem digitalen Assistenten will die AOK Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren dabei helfen, einen gesunden Lebensstil zu entwickeln und zu pflegen. Derzeit arbeitet die Gesundheitskasse federführend mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft an einem Prototyp. Das Vorhaben ist ein Forschungsschwerpunkt im Innovationszentrum “Connected Living”, dem neben dem AOK-Bundesverband auch Unternehmen aus verschiedenen Branchen wie der Kommunikation, der Energie oder den Medien angehören.

Für den digitalen Assistenten will sich die AOK die Möglichkeiten der intelligenten Heimvernetzung zu Nutze machen. So sollen über den Gesundheitscoach Haus- und Gesundheitsgeräte miteinander vernetzt werden - etwa der Fernseher mit dem Hometrainer. Entsprechend könnten die Nutzer beispielsweise über Google-Maps ein virtuelles Radrennen fahren und sich über das Internet mit Anderen messen. Die Kombination des Coachingprogramms mit einem Wissens- und Spielebereich soll verdeutlichen: Prävention hält gesund - und kann Spaß machen.

"Gesunde" Entscheidungen treffen

Der Gesundheitscoach will seinen Nutzern dabei helfen, "gesunde" Entscheidungen im Alltag zu treffen. Im Rahmen des Projektes werden dazu aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zum Ernährungs- und Aktivitätsverhalten mit neuartigen technischen Entwicklungen kombiniert.

Wichtig dabei ist der AOK, dass generationenübergreifend, basierend auf Eingangsassessments, typgerechte Empfehlungen für Ernährung und Bewegung erarbeitet werden. Dafür werden über themenspezifische Fragebögen Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten sowie der Gesundheitsstatus erfasst und ausgewertet. Daraus werden dann individuelle Ziele und Empfehlungen abgeleitet. Ein Inzentivierungssystem und die Visualisierung der Gesundheits- und Vitaldaten unterstützen die Nutzer bei der Umsetzung.

Weitere Informationen, Fragen, Anregungen per Email


Der Ernährungscoach

Der Aktivitätscoach

Die Entscheidungsunterstützung

Test zum Aktivitätsverhalten

Eckdaten des Projektes "Gesundheitscoach"

 

Der Gesundheitscoach
Der Flyer zum Download


Der Gesundheitscoach auf der CeBIT 2013

Förderlogo BMWi

Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler gemeinsam mit Jürgen Graalmann beim "Gesundheitscoach"

Zusammen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und Partnern wie dem Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie(IDMT) und der TU Berlin präsentierte die AOK auf der CeBIT 2013 erstmals den Prototypen eines umfassenden "Gesundheitscoaches". Er richtet sich an Privathaushalte und soll die Gesundheit aller unter einem Dach lebenden Personen generationenübergreifend mit verschiedenen interaktiven Assistenzdiensten unterstützen. Diese basieren auf der Technologie der Heimvernetzung und werden über eine zentrale App bedient. Dabei wird der Nutzer durch Assessments geführt und erhält entsprechend seiner Analysewerte auf ihn zugeschnittene Empfehlungen in Hinblick auf Ernährung und Bewegung.

Mit einem Dreikampf der besonderen Art zeigten Kanu-Olympiasiegerin Fanny Fischer, Andreas Goerdeler vom Bundeswirtschaftsministerium und der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, was im "Gesundheitscoach" steckt. In den drei Disziplinen "Smart Bike", "Smart Workout" und "Learn & Move" legten sich alle Wettkämpfer mächtig ins Zeug. Nach Fahrradfahren, Fitnesstraining und Wissensquiz lagen Fischer und Graalmann gleichauf. Jürgen Graalmann verzichtete auf den Titel. Fanny Fischer war damit erste "AOK-Dreikampfmeisterin" der Geschichte. Auch Bundeswirtschaftsminister Philip Rösler ließ sich den Gesundheitscoach am Stand näher erklären.