Neue AOK-Arzneimittelrabattverträge ab 1. Oktober 2014

Logo AOK-Arzneimittelrabattverträge

(30.09.14) Am 1. Oktober 2014 treten neue AOK-Arzneimittelrabattverträge für Generika in Kraft. Die Tranche XIII umfasst 57 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen und ersetzt zwei auslaufende Vertragstranchen. 13 Wirkstoffe wurden erstmals ausgeschrieben. Zu den umsatzstärksten Präparaten gehören Metformin zur Diabetesbehandlung, der Blutdrucksenker Metoprolol sowie das Neuroleptikum Olanzapin. Die Verträge mit insgesamt 27 Pharmaunternehmen laufen bis Ende September 2016. ...-> Presse

ams-Ratgeber 09/14: Was von Ernährungsmythen zu halten ist

Grafik Krank zur Arbeit?

(25.09.14) Ob es um ungeahnte Kräfte durch Spinat oder Gewichtszunahme durch spätes Essen geht - Ernährungsmythen halten sich hartnäckig. Was es mit so manchem Ratschlag rund um Essen und Trinken tatsächlich auf sich hat, zeigt die aktuelle Ratgeber-Ausgabe des AOK-Medienservice (ams). Außerdem geht es im ams-Ratgeber um die Frage, ob es sich lohnt, krank zur Arbeit zu gehen. ...-> Presse

WIdO-Chef Jacobs: GKV-Analyse der Bundesbank greift viel zu kurz

Bild: G+G-Cover 09/14 - k

(24.09.14) Der Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO), Professor Klaus Jacobs, kritisiert bei der Bundesbank mangelnde gesundheitspolitische Expertise. "Dass der Bundesbank in ökonomischen Fragen außerhalb ihres Kerngeschäfts auch in Zukunft Gehör geschenkt wird, setzt hinreichende Sachkompetenz voraus. Hieran muss bezüglich der gesetzlichen Krankenversicherung jedoch gehörig gezweifelt werden", schreibt Jacobs im AOK-Forum "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G). Im Monatsbericht vom Juli 2014 prophezeit die Bank höhere Beiträge und Leistungseinschränkungen. Die Bundesbank schaue bei ihrer Analyse nur auf die Einnahmeseite und lasse Instrumente der Leistungs- und Ausgabensteuerung völlig außer Acht, kritisiert Jacobs. Worauf es dabei ankommt, umreißt Jakobs in der Septemberausgabe von G+G. ...-> Mediathek

Presse

Arzneiverordnungs-Report: Pharma-Industrie belastet Patienten mit überhöhten Preisen

Grafik: Titelbild AVR 2014

(23.09.14) Die Herausgeber des Arzneiverordnungs-Reports (AVR) kritisieren anhaltend überteuerte Arzneimittelpreise und verweisen auf bestehende Einsparungspotenziale in Deutschland. Die im Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG) verankerte frühe Nutzenbewertung jedoch wirke sich aber weiterhin positiv aus, so der Heidelberger Pharmakologe Prof. Dr. Ulrich Schwabe bei Präsentation des AVR 2014 am Dienstag (23. September). Auch das Ausland zeige großes Interesse an seinen Auswirkungen auf den deutschen Arzneimittelmarkt. >>>weitere Infos

ams-Politik 09/14: AOK wirbt für umfassende Reformen

Grafik GKV-Ausgaben 1. Halbjahr 2014

(12.09.14) Mit konkreten Vorstellungen und Anforderungen schaltet sich die AOK in die aktuellen gesundheitspolitischen Diskussionen ein: In einem Arbeitspapier formulieren die elf AOKs und der AOK-Bundesverband die Voraussetzungen für einen qualitätsorientierte Krankenhausreform. Und in einem gemeinsamen Informationspapier zur Pflegereform unterstützen der AOK-Bundesverband und sechs weitere Verbände die geplante Umwidmungsregelung. Mehr zu beiden Reformprojekten in der aktuellen Politikausgabe des AOK-Medienservice (ams). >>>weitere Infos

"Zusammenspiel als Chance" - Berliner Gesundheitspreis 2015 ausgeschrieben

Logo 20 Jahre Berliner Gesundheitspreis

(01.09.14) "Zusammenspiel als Chance - interprofessionelle Teams im Krankenhaus", so lautet das Thema des Berliner Gesundheitspreises 2015. Für die zehnte Vergabe des Berliner Gesundheitspreises suchen die Initiatoren - der AOK-Bundesverband, die Ärztekammer Berlin und die AOK Nordost - Projekte, die die unterschiedlichen Fachdisziplinen und Berufsgruppen in Kliniken zum Nutzen des Patienten vernetzen. Der Berliner Gesundheitspreis wird seit 1995 alle zwei Jahre vergeben. >>>weitere Infos

Fehlzeiten-Report 2014: Jüngere und ältere Beschäftigte sind sich näher, als sie glauben

Cover: Fehlzeiten-Report 2014

(26.08.14) Das Potenzial von Arbeitskräften in Deutschland sinkt in den kommenden zwei Jahrzehnten um mehr als zehn Prozent: von zirka 45 Millionen Erwerbspersonen 2013 auf etwa 40 Millionen im Jahr 2030. Die Erwerbsbevölkerung wird einerseits so alt sein wie nie zuvor. Jüngere Fachkräfte werden andererseits so stark umworben sein wie nie zuvor. Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) hat exemplarisch die Generation der Babyboomer und Vertreter der sogenannten "Generation Y" im Zuge des Fehlzeiten-Reports 2014 gefragt, wie sie über das Arbeitsleben und übereinander denken. Das Ergebnis: Beide liegen in ihren Einstellungen näher beieinander, als sie selbst voneinander glauben. >>>weitere Infos

Politik

AOK-Arbeitspapier zur Krankenhausreform: Patientenbedarf und Qualität als Maßstab

Foto Intensivstation

(08.09.14) Die Krankenhausplanung muss sich künftig konsequent am Bedarf der Patienten und an Qualitätskriterien orientieren. Dafür plädiert die AOK in einem Arbeitspapier zur Krankenhausreform der Großen Koalition. Damit die geplante Strukturreform gelingen könne, "braucht es eine aktive und gestaltende Krankenhausplanung", heißt es in dem Arbeitspapier mit Blick auf die am Montag (8. September) beginnende erneute Verhandlungsrunde des Bund-Länder-AG. Diese soll bis Jahresende Eckpunkte für die Reform erarbeiten. >>>weitere Infos

Deh: Mehr Mut zur Spezialisierung in deutschen Kliniken

Foto Therapeutischer Herzkatheter PCI

(26.05.14) Spezialisierte Zentren weisen deutlich bessere Erfolge bei der Krebsbehandlung auf als normale Krankenhäuser. Die Überlebensrate in den ersten vier Jahren nach einer Brustkrebs-Diagnose liege in zertifizierten Kliniken bei 90 Prozent, in anderen Häusern lediglich bei 83 Prozent, sagte der Geschäftsführende Vorstand des AOK-Bundesverbandes, Uwe Deh, in der Ausgabe des "Handelsblatts" vom Montag (26. Mai) im Vorfeld der Verhandlungen von Bund und Ländern über eine Krankenhausreform. "Wir sollten uns auf eine Liste von Krebserkrankungen einigen, die vorrangig in Spezialkliniken behandelt werden", so Deh. >>>weitere Infos

Gesundheit

EPRD erhält 250.000 Euro vom Bundesgesundheitsministerium

Foto Arztgespräch

(09.09.14) Weitere Fördermittel in Höhe von 250.000 Euro wird das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) dem Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) für 2014 zur Verfügung stellen. Damit soll der Aufbau des Registers für Hüft- und Knieoperationen verstärkt werden. Ziel des EPRD ist es, alle der jährlich rund 400.000 Eingriffe zu erfassen. Mehr als 380 Kliniken haben sich inzwischen beim EPRD angemeldet. >>>weitere Infos

Neues Dossier: Wie die ambulante ärztliche Versorgung funktioniert

Foto Arzt-/Patientengespräch

(07.08.14) Bis Ende August sollen die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband laut gesetzlicher Vorgabe vereinbaren, wie die Vertragsärzte im Jahr 2015 vergütet werden. Auf welcher Grundlage die Verhandlungen erfolgen und welche Bedeutung diese für den einzelnen Vertragsarzt haben, darüber informiert das neue Dossier "Ärztliche Versorgung". Das Dossier bietet eine Übersicht über die vertragsärztliche Versorgung: von der Zulassung und Bedarfsplanung über die Vergütung, Kollektiv- und Selektivverträge bis hin zur Qualitätssicherung – mit Grafiken, Fotos und sendefertigen Audio-Stichworten. >>>weitere Infos