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Arzneimittelvertrag

 

G+G 01/10: Spicken bei den Nachbarn

G+G 01/10 - Titel

Noch ist nicht klar, wohin die Reise der schwarz-gelben Koalition in der Gesundheitspolitik gehen soll. Was sie von europäischen Nachbarn dazu lernen können, zeigen Klaus Jacobs, Stefan Greß und Stephanie Heinemann in der Titelgeschichte der Januar-Ausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) auf.

 

 

Leseproben der aktuellen Ausgabe:

 

Ob arm oder reich: Jeder hat Anspruch auf gute Medizin

Dr. Henning Scherf

"Warum soll der Beinbruch eines Armen weniger wert sein als der Beinbruch eines Reichen?" fragt Dr. Henning Scherf. In seinem G+G-Einwurf warnt er vor einer Zwei-Klassen-Medizin, die er für verfassungswidrig hält. Scherf war Bürgermeister der Hansestadt Bremen. "Die in Deutschland nahezu ständische Gesundheitsversorgung muss eine Ende haben", fordert der Autor und plädiert für eine Förderung der Prävention in allen Bevölkerungsschichten.

 

G+G-Einwurf von Dr. Henning Scherf

 

Ideenschmiede für die Gesundheitspolitik

Muss Gesundheitspolitik stärker auf das Verhalten oder auf die Verhältnisse wirken? Wie lässt sich das Solidaritätsprinzip der gesetzlichen Krankenversicherung mit wettbewerblichen Strukturen in Einklang bringen? Aktuelle Fragestellungen, die bereits vor 20 Jahren die Arbeit der Enquete-Kommission "Strukturreform der gesetzlichen Krankenversicherung" bestimmten. Sie gilt als Wegbereiter für den Risikostrukturausgleich. Mehr über die Arbeit und die Ergebnisse der Kommission schildert Hartmut Reiners, Gesundheitsökonom und damaliger Sachverständiger der Kommission, in seinem G+G-Beitrag.

 

G+G-Beitrag von Hartmut Reiners