Geschichte der GKV-Reformen

Seit etwa 30 Jahren bemüht sich die Politik darum, die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) finanzierbar zu halten. Finanzierbar bedeutet in erster Linie: Die Beiträge, die Arbeitnehmer und Arbeitgeber an die Krankenkassen zahlen, sollen so niedrig wie möglich sein, um die Lohnnebenkosten der Unternehmen zu begrenzen. Diese Aufgabe haben sich die Parteien auch für die nächsten Jahre gestellt.

Den Auftakt gesetzgeberischer Eingriffe machte 1977 das Krankenversicherungs- Kostendämpfungsgesetz. Ziel war die so genannte Beitragssatzstabilität. Dazu wurden - wie auch im nachfolgenden Kostendämpfungs-Ergänzungsgesetz 1982 sowie in den beiden Haushaltsbegleitgesetzen 1983 und 1984 - vorrangig die Zuzahlungen der Patienten erhöht. Die Beitragssatzstabilität hat bis zu den jüngsten Reformen Priorität.

 

Überblick über die wichtigsten Reformvorhaben