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Rosenthaler Gespräche

"Qualität sucht Hausarzt - Wege guter hausärztlicher Versorgung" - unter diesem Thema standen die "Rosenthaler Gespräche" am 25. Mai 2011 im AOK-Bundesverband in Berlin. Zur Veranstaltung

 

Kassenzahnärzte sollen Budgetkonflikte nicht auf dem Rücken der Patienten austragen

(02.11.10) Als "politisches Geklingel und ein klarer Verstoß gegen ihre gesetzlichen Verpflichtungen" hat der AOK-Bundesverband am Dienstag (2. November) die Ankündigung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) bezeichnet, Versicherte mehrerer Krankenkassen 2010 nur noch im Notfall zu behandeln. "Termine für planbare Behandlungen werden schon immer mittelfristig von Zahnärzten vergeben", erklärte dazu Pressesprecher Udo Barske.

Die KZBV begründet dieses Vorgehen damit, dass die Budgets für Zahnbehandlungen aufgebraucht seien. "Budgetfragen sind in Vertragverhandlungen zwischen den Krankenkassen und den Kassenzahnärztlichen Vereinigungen zu klären. Konflikte dürfen hier nicht auf dem Rücken der Patienten ausgetragen werden", stellte Barske klar.

Angesichts der KZBV-Ankündigung sei die Länderaufsicht über die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen gefordert. "Sie hat die Kompetenzen und die nötigen Mittel, um solche Umtriebe zu unterbinden", so Barske. Er verwies darauf, dass Vertragszahnärzte verpflichtet seien, Patienten zu behandeln. Dazu zahlten die gesetzlichen Krankenkassen gesetzlich festgelegte Pauschalbeträge an die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen. "Wenn die Zahnärzte-Funktionäre sich jetzt von der Politik benachteiligt fühlen, weil ihnen für 2011 nicht so großzügige Budgetzuwächse wie den niedergelassenen Ärzten beschert werden, dürfen sie diese Unzufriedenheit mit politischen Entscheidungen nicht an ihren Patienten abreagieren", so Barske.