12. Mai 2012: Internationaler CFS-Tag
Das Chronische Erschöpfungssyndrom (Chronic Fatigue Syndrome = CFS) äußerst sich in erster Linie durch eine dauerhafte extreme Erschöpfung. Sie hält mindestens sechs Monate an und führt zu einem deutlichen Leistungsabfall. Zu den Symptomen gehören Kopfschmerzen, nicht erholsamer Schlaf, Depressionen und Schwindelgefühl. Das Krankheitsbild ist sehr komplex und kann sich in vielen weiteren Symptomen äußern. Kern der Erkrankung ist offenbar eine Schwächung bzw. chronische Aktivierung des Immunsystems.
Konkrete Zahlen zu der Erkrankung sind schwer zu benennen. Das Bundesgesundheitsministerium ging 1994 von circa eine Million Erkrankten aus. Bei Untersuchungen stellte die US-amerikanische Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) 1996 eine Häufigkeit der Erkrankung von mindestens 410 Fällen pro 100.000 fest. Wenn man diese Untersuchungsergebnisse auf Deutschland anwendet, ist von ca. 300.000 CFS-Kranken auszugehen.
Weitere Informationen zum CFS-Tag und zur Erkrankung gibt es beim Bundesverband Chronisches Erschöpfungssyndrom.
Hörfunkbeiträge zum Thema:
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Text zum Thema:
Burn-out: Wenn Begeisterung in Erschöpfung umschlägt
Beitrag aus ams-Ratgeber 06/10
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