Digitales auf dem Gabentisch

Kind und Comupter

(29.10.14) Zu Weihnachten und zum Geburtstag wünschen sich viele Kinder und Jugendliche ein Tablet, Smartphone oder eine Spielkonsole. Doch der verantwortliche Umgang damit setzt eine gewisse Reife voraus. Daher sollten Kinder erst ab neun Jahren ein eigenes Handy nutzen, raten Medienexperten von AOK und der Initiative "SCHAU HIN! Was dein Kind mit Medien macht". Gerade zur Advents- und Weihnachtszeit bietet der Handel zahlreiche neue Medienprodukte an. Worauf Eltern achten sollten, wenn sie ihrem Kind ein internetfähiges Gerät zu Weihnachten schenken wollen, darum geht es in der in der aktuellen Ratgeber-Ausgabe des AOK-Medienservice (ams). ...-> Presse

G+G 10/14: Enormer Anstieg bei ADHS-Diagnosen

G+G-Cover 10/14 - k

(24.10.14) Die Diagnose "Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung" (ADHS) bei Kindern hat sich zwischen 2006 und 2012 verdoppelt. Dem Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) zufolge wurde 2012 bei fast fünf Prozent aller AOK-versicherten Kinder ADHS festgestellt. Zwischen 1999 und 2013 wuchs zudem die Verordnungszahl von ADHS-spezifischen Arzneimitteln, wie beispielsweise Ritalin (Wirkstoff: Methylphenidat), GKV-weit um mehr als 600 Prozent. In der Oktoberausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) gehen die WIdO-Experten Helmut Schröder, Katrin Schlüssel und Andrea Waltersbacher der Frage nach, ob es sich bei ADHS um eine Mode-Diagnose handelt oder ob es um den Seelenzustand Deutschlands Jüngster wirklich so schlecht bestellt ist. ...-> Mediathek

ams-Extra 01/14: Entwurf zum GKV-VSG ist Versprechen und Verpflichtung zugleich

Foto: Blutdruck messen

(23.10.14) Schnelle Termine beim Facharzt, ein Rechtsanspruch auf die ärztliche Zweitmeinung und ein verbesserter Übergang vom Krankenhaus zum niedergelassenen Arzt bieten die Chance auf eine bessere Patientenversorgung in Deutschland. Aus Sicht des AOK-Bundesverbandes birgt der Referentenentwurf für das "Gesetz zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung“ (GKV-VSG) viel Potenzial. Auch das Bemühen um eine bessere Situation in strukturschwachen Gebieten sei erkennbar, kommentierte der Vorstandsvorsitzende Jürgen Graalmann die Pläne des Bundesgesundheitsministers. Kritisch sieht der Verband hingegen die geplante pauschale Erhöhung der ärztlichen Vergütung in einigen Regionen. Die Extra-Ausgabe des AOK-Medienservice (ams) bietet neben einer ersten Analyse der Gesetzesvorlage Hintergründe zu wichtigen Fragen der ambulanten Versorgung. ...-> Presse

Große Koalition überwindet Pflege-Stillstand

Foto: Pflegende Hände

(17.10.14) Das erste Pflegestärkungsgesetz (PSG I) sorgt für mehr Flexibilität in der Pflege. Der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, spricht von einer wegweisenden Entscheidung. "Nach langem Stillstand hat die Politik einige richtige Entscheidungen getroffen", so Graalmann. Entscheidend sei, dass das erste Pflegestärkungsgesetz mehr Geld ins System bringe. Der Bundestag hat das Gesetz am Freitag (17.Oktober) verabschiedet. ...-> Presse

Blinddarm-OPs: Neue Qualitätsdaten im AOK-Krankenhausnavigator

Foto: Suche im AOK-Krankenhausnavigator

(15.10.14) Patienten können sich seit Mittwoch (15. Oktober) im AOK-Krankenhausnavigator auch über die Qualität von Krankenhäusern bei Blinddarm-Entfernungen informieren. Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) hat die Daten von 103.000 AOK-Versicherten und 946 Kliniken ausgewertet. Das Ergebnis: Im Viertel der Kliniken mit den besten Ergebnissen kommt es lediglich bei jedem 31. Patienten zu Komplikationen, im schlechtesten Viertel bei jedem 13. Patienten, also mehr als doppelt so oft. Blinddarm-Entfernungen werden in Deutschland jährlich knapp 140.000 Mal durchgeführt. Die Resultate zu allen anderen im AOK-Krankenhausnavigator bewerteten Operationen wurden aktualisiert. ...-> Presse

Präventionsgesetz: AOK-Bundesverband setzt auf regionale Lösungen

Foto: Körperliche Schwerstarbeit Schweißen

(07.10.14) Der Fokus erfolgreicher Prävention muss auf bedarfsgerechten Angeboten vor Ort liegen. Das fordert der AOK-Bundesverband in einem Positionspapier zum geplanten Präventionsgesetz. Nach Rot-Grün 2005, Schwarz-Rot 2009 und Schwarz-Gelb 2013 unternimmt erneut eine Großen Koalition den vierten Anlauf zu einem Präventionsgesetz. Zweite zentrale Forderung des AOK-Bundesverbandes ist die Stärkung des gesamtgesellschaftlichen Engagements für die Prävention. ...-> Presse

Graalmann: "Die AOK hat auch schon früher gut gewirtschaftet"

Foto: Jürgen Graalmann

(02.10.14) Der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, sieht die AOKs für die neue Beitragswelt insgesamt gut gerüstet. Mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Finanzstrukturen und Qualität in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-FQWG) wird der bisherige Sonderbeitrag von 0,9 Prozent in einen kassenindividuellen Beitrag umgewidmet. "Meine Kollegen werden ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis anbieten", sagte der Verbandschef im Interview mit "Berliner Zeitung" und "Frankfurter Rundschau". Perspektivisch bedürfe es finanziell wie strukturell einer breiteren Basis. Graalmann forderte erneut eine durchgreifende Reform des Krankenhaussektors, des größten Kostenblocks für die GKV. ...-> Politik

Neue AOK-Arzneimittelrabattverträge ab 1. Oktober 2014

Logo AOK-Arzneimittelrabattverträge

(30.09.14) Am 1. Oktober 2014 treten neue AOK-Arzneimittelrabattverträge für Generika in Kraft. Die Tranche XIII umfasst 57 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen und ersetzt zwei auslaufende Vertragstranchen. 13 Wirkstoffe wurden erstmals ausgeschrieben. Zu den umsatzstärksten Präparaten gehören Metformin zur Diabetesbehandlung, der Blutdrucksenker Metoprolol sowie das Neuroleptikum Olanzapin. Die Verträge mit insgesamt 27 Pharmaunternehmen laufen bis Ende September 2016. ...-> Presse

WIdO-Chef Jacobs: GKV-Analyse der Bundesbank greift viel zu kurz

Bild: G+G-Cover 09/14 - k

(24.09.14) Der Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO), Professor Klaus Jacobs, kritisiert bei der Bundesbank mangelnde gesundheitspolitische Expertise. "Dass der Bundesbank in ökonomischen Fragen außerhalb ihres Kerngeschäfts auch in Zukunft Gehör geschenkt wird, setzt hinreichende Sachkompetenz voraus. Hieran muss bezüglich der gesetzlichen Krankenversicherung jedoch gehörig gezweifelt werden", schreibt Jacobs im AOK-Forum "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G). Im Monatsbericht vom Juli 2014 prophezeit die Bank höhere Beiträge und Leistungseinschränkungen. Die Bundesbank schaue bei ihrer Analyse nur auf die Einnahmeseite und lasse Instrumente der Leistungs- und Ausgabensteuerung völlig außer Acht, kritisiert Jacobs. Worauf es dabei ankommt, umreißt Jakobs in der Septemberausgabe von G+G. ...-> Mediathek

Arzneiverordnungs-Report: Pharma-Industrie belastet Patienten mit überhöhten Preisen

Grafik: Titelbild AVR 2014

(23.09.14) Die Herausgeber des Arzneiverordnungs-Reports (AVR) kritisieren anhaltend überteuerte Arzneimittelpreise und verweisen auf bestehende Einsparungspotenziale in Deutschland. Die im Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG) verankerte frühe Nutzenbewertung jedoch wirke sich aber weiterhin positiv aus, so der Heidelberger Pharmakologe Prof. Dr. Ulrich Schwabe bei Präsentation des AVR 2014 am Dienstag (23. September). Auch das Ausland zeige großes Interesse an seinen Auswirkungen auf den deutschen Arzneimittelmarkt. ...-> Presse

"JolinchenKids": AOK startet neues Gesundheitsprogramm für Kinder

JolinchenKids

(17.09.14) Mit "JolinchenKids - Fit und gesund in der KiTa" hat die AOK ihr neues Gesundheitsförderungsprogramm für Drei- bis Sechsjährige bundesweit gestartet. Dem Präventionsprogramm liegt ein ganzheitliches Konzept zu Grunde, das Eltern und Erzieherinnen in den Kindertagesstätten einbezieht, um so die Kinder für einen gesunden Lebenstil zu begeistern. "Wir möchten, dass Kinder und Jugendliche gesund aufwachsen und ein positives Selbstbild entwickeln können", sagte der Vorstandsvorsitzende der AOK PLUS, Rainer Striebel, zum Auftakt des Programm am Mittwoch (17. September) in Dresden. Die Gesundheitskasse in Sachsen und Thüringen war eine von drei Pilotregionen für "JolinchenKids". ...-> Die AOK

EPRD erhält 250.000 Euro vom Bundesgesundheitsministerium

Foto Arztgespräch

(09.09.14) Weitere Fördermittel in Höhe von 250.000 Euro wird das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) dem Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) für 2014 zur Verfügung stellen. Damit soll der Aufbau des Registers für Hüft- und Knieoperationen verstärkt werden. Ziel des EPRD ist es, alle der jährlich rund 400.000 Eingriffe zu erfassen. Mehr als 380 Kliniken haben sich inzwischen beim EPRD angemeldet. ...-> Gesundheit

AOK-Arbeitspapier zur Krankenhausreform: Patientenbedarf und Qualität als Maßstab

Foto Intensivstation

(08.09.14) Die Krankenhausplanung muss sich künftig konsequent am Bedarf der Patienten und an Qualitätskriterien orientieren. Dafür plädiert die AOK in einem Arbeitspapier zur Krankenhausreform der Großen Koalition. Damit die geplante Strukturreform gelingen könne, "braucht es eine aktive und gestaltende Krankenhausplanung", heißt es in dem Arbeitspapier mit Blick auf die am Montag (8. September) beginnende erneute Verhandlungsrunde des Bund-Länder-AG. Diese soll bis Jahresende Eckpunkte für die Reform erarbeiten. ...-> Politik

"Zusammenspiel als Chance" - Berliner Gesundheitspreis 2015 ausgeschrieben

Logo 20 Jahre Berliner Gesundheitspreis

(01.09.14) "Zusammenspiel als Chance - interprofessionelle Teams im Krankenhaus", so lautet das Thema des Berliner Gesundheitspreises 2015. Für die zehnte Vergabe des Berliner Gesundheitspreises suchen die Initiatoren - der AOK-Bundesverband, die Ärztekammer Berlin und die AOK Nordost - Projekte, die die unterschiedlichen Fachdisziplinen und Berufsgruppen in Kliniken zum Nutzen des Patienten vernetzen. Der Berliner Gesundheitspreis wird seit 1995 alle zwei Jahre vergeben. ...-> Presse

Neues Dossier: Wie die ambulante ärztliche Versorgung funktioniert

Foto Arzt-/Patientengespräch

(07.08.14) Bis Ende August sollen die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband laut gesetzlicher Vorgabe vereinbaren, wie die Vertragsärzte im Jahr 2015 vergütet werden. Auf welcher Grundlage die Verhandlungen erfolgen und welche Bedeutung diese für den einzelnen Vertragsarzt haben, darüber informiert das neue Dossier "Ärztliche Versorgung". Das Dossier bietet eine Übersicht über die vertragsärztliche Versorgung: von der Zulassung und Bedarfsplanung über die Vergütung, Kollektiv- und Selektivverträge bis hin zur Qualitätssicherung – mit Grafiken, Fotos und sendefertigen Audio-Stichworten. ...-> Gesundheit