Graalmann: Pflege-Agenda braucht breite gesellschaftliche Basis

Foto Jürgen Graalmann

(30.01.15) Um die künftigen Herausforderungen der Pflege zu bewältigen, bedarf es einer breiten gesellschaftlichen Basis. Das sagte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, anlässlich einer Klausurtagung zur Vorbereitung des Zweiten Deutschen Pflegetags Mitte März. An dem Gedankenaustausch im Haus des AOK-Bundesverbandes unter dem Motto "Zukunft der Pflege - gemeinsam mehr erreichen" nahmen etwa 30 Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesundheitswesen teil, unter ihnen der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann. ...-> Presse

Arzneimittel: Verfallsdatum ernst nehmen

Foto Hausapotheke

(22.01.15) Egal, ob Schmerzmittel, Augentropfen oder Hustensaft - in vielen Haushalten finden sich Medikamente, deren Verfallsdatum überschritten ist. Abgelaufene Arzneimittel sollten nicht mehr eingenommen, sondern entsorgt werden - am besten mit dem Hausmüll. Warum das so ist, erfahren Sie in der aktuellen Ratgeber-Ausgabe des AOK-Medienservice (ams). ...-> Presse

IQTiG-Chef Veit: Rote Karte nur für Qualitätsmuffel

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(14.01.15) Die Qualität in Kliniken und Arztpraxen sektorenübergreifend zu messen und auch für Patienten vergleichbar zu machen - so sieht Dr. Christof Veit, Leiter des neuen Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTiG), die Hauptaufgabe des IQTiG. Im Interview mit dem AOK-Forum "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) beschreibt Veit, welche Bereiche das Institut als erstes angehen wird. Er rechnet mit einem Team von 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, denen ein jährlicher Etat von zehn bis 14 Millionen Euro zur Verfügung stehen wird. Rote Karten werde es nur für "Qualitätsmuffel" geben. Ab 2017 will er im Internet "fundierte und vergleichbare Informationen zur Versorgungsqualität in bestimmten medizinischen Bereichen" präsentieren, so Veit in dem vorab veröffentlichten Interview in der Januarausgabe der G+G. ...-> Mediathek

Neues Dossier: Heil- und Hilfsmittel

Foto Krankengymnastik

(29.01.15) Oftmals sind Heil- oder Hilfsmittel notwendig, um eine Therapie zu unterstützen oder gesundheitliche Schäden abzuwenden. Wie die Versorgung etwa mit Rollstühlen oder Gehstöcken oder mit Massagen und Logopädie funktioniert, erklärt das neue Dossier Heil- und Hilfsmittel. Anhand von Grafiken, Statistiken und Hintergrund-Informationen bietet das Dossier einen leicht verständlichen Einblick in beide Versorgungsbereiche. ...-> Gesundheit

ams-Politik 01/15: Wildes Wechselfieber bleibt zum Jahreswechsel aus

ams-Grafik: Die neue Bitragswelt des FQWG

(15.01.15) Die neue Beitragswelt in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat noch zu keinen größeren Wanderungsbewegungen bei den Versicherten geführt. Das zeigen erste Rückmeldungen aus den AOK-Geschäftsstellen. Für den Vorstandsvorsitzenden des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, ist das nicht überraschend: "Die Preisunterschiede sind gering, und für die Versicherten spielen augenscheinlich andere Erwägungen ein wichtigere Rolle. Wenn Kunden sich gut betreut fühlen, geht die Wechselbereitschaft gegen Null." Außerdem in der ersten Politikausgabe 2015 des AOK-Medienservices (ams): Wissenswertes im Vorfeld der anstehenden Krankenhausreform. ...-> Presse

Handball-Nationalspieler plaudert aus dem WM-Nähkästchen

Foto: Paul Drux und Jürgen Graalmann

(14.01.15) Jung-Nationalspieler Paul Drux berichtet über die Social-Media-Kanäle der AOK von der Handball-WM in Katar. Die 19-jährige Nachwuchshoffnung gewährt auch exklusive Blicke hinter die Kulissen. Die deutsche Nationalmannschaft startet am Freitag (16. Januar) mit dem Spiel gegen Polen in das Turnier. Drux spielt in der Handball-Bundesliga für die Berliner Füchse und gilt derzeit als Deutschlands größtes Handballtalent. ...-> Presse

Stark nachgefragt: AOK-App begleitet werdende Mütter

Foto: Schwangerschaftsbauch

(08.01.15) Die App "AOK Schwanger" hat sich 2014 zum erfolgreichen Ratgeber gemausert. Knapp 74.000 mal wurde die App binnen Jahresfrist heruntergeladen. Rein rechnerisch vertraut damit etwa jede neunte schwangere Frau in Deutschland dem digitalen AOK-Angebot für Smartphone und Tablet. "Die App verschafft einen guten Überblick über all die vielen unterschiedlichen Dinge, an die noch zu denken ist. Das sorgt für Entlastung bei den zukünftigen Eltern", sagt Kai Kolpatzik, Präventionsexperte des AOK-Bundesverbandes. ...-> Presse

Graalmann: Pläne für Klinikreform noch unzureichend

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(02.01.15) Die bisherigen Pläne von Bund und Ländern zur Krankenhausreform reichen nicht aus. Das stellte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, am Freitag (2. Januar) im Interview mit der "Rheinischen Post" klar. "Nötig ist, dass verbindliche Qualitätsmindeststandards formuliert werden, ohne deren Einhaltung keine Leistungen abgerechnet werden dürfen", sagte Graalmann. ...-> Politik

Leistungsstark und preisstabil ins Jahr 2015

Foto eGK

(30.12.14) Die AOK geht mit stabilen Beiträgen in die neue Beitragswelt. Der bisherige Beitragssatz von insgesamt 15,5 Prozent wird auch nach Inkrafttreten der Finanzierungsreform nicht überschritten. "Alle AOKs können wie erwartet ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis anbieten", sagte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann. ...-> Politik

Pflege: Das ändert sich 2015

Foto Hand Pflegebedürftige

(29.12.14) Mehr Leistungen für die rund 2,6 Millionen Pflegebedürftige, mehr Möglichkeiten zur Betreuung und auch höhere Beiträge zur Pflegeversicherung - das bringt das sogenannte Erste Pflegestärkungsgesetz zum Jahresanfang 2015 mit sich. Dann werden die Pflegeleistungen um vier Prozent angehoben. ...-> Gesundheit

AOK-Arzneimittelrabattverträge: 14. Ausschreibung unter Dach und Fach

Logo AOK-Rabattverträge

(23.12.14) Die AOK-Gemeinschaft stellt die Weichen für die Fortsetzung der erfolgreichen Arzneimittelrabattverträge. Am 23. Dezember 2014 hat die für die bundesweiten Verträge federführende AOK Baden-Württemberg die Zuschläge für die 14. Tranche auf den Weg gebracht. "Für 103 von 116 ausgeschriebenen Wirkstoffen und Wirkstoffkombinationen können wir mit 29 Pharmaunternehmen Versorgungsverträge unter Dach und Fach bringen", zeigte sich Vorstandschef Dr. Christopher Hermann am Dienstag (23. Dezember) in Stuttgart zufrieden. Die neuen AOK-Verträge treten am 1. Juni 2015 in Kraft. ...-> Presse

Von A(rzneimittel) bis Z(uzahlung): Das gilt 2015

Foto Das gilt 2015

(22.12.14) Wie hoch ist die Belastungsgrenze bei Zahnersatz? Wie viel zahlt die Pflegekasse? Ab welcher Höhe greift die Zuzahlungsbefreiung? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt die traditionelle Übersicht "Von A(rzneimittel) bis Z(uzahlung): Das gilt 2015" - ausführlich online und kompakt zum Download. ...-> Zahlen

Reformgesetze mit Konstruktionsfehlern und finanziellen Risiken

Foto Blutdruck messen

(17.12.14) Die Große Koalition zeigt mit den nächsten beiden geplanten Reformschritten nicht die notwendige Konsequenz und bleibt auf halber Strecke stehen. So formuliert der AOK-Bundesverband seine deutliche Kritik an den Entwürfen zum GKV-Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) und Präventionsgesetz (PrävG). Beide Reformvorhaben berät das Kabinett am Mittwoch (17. Dezember). Gleiches gelte für das Anfang Dezember beschlossene Eckpunktepapier zur Krankenhausreform "Die Große Koalition hat 2014 zahlreiche Reformvorhaben auf die Schienen gesetzt. Die damit verbundenen Ausgabensteigerungen werden allein den Beitragszahlern aufgeladen", sagte der Vorstandsvorsitzende Jürgen Graalmann. ...-> Presse

Hilfsangebote für Familien mit chronisch kranken Kindern kaum bekannt

Titelbild Studie

(12.12.14) Die Eltern der rund zwei Millionen Kinder in Deutschland mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen wissen zu wenig über die zahlreichen Unterstützungsangebote. Das zeigt die Studie "Familie im Fokus", die am Freitag (12. Dezember) auf der Selbsthilfetagung des AOK-Bundesverbandes in Berlin vorgestellt wurde. "Dieses große Beratungs- und Informationsdefizit muss geschlossen werden", sagte Uwe Deh, Geschäftsführender Vorstand des AOK-Bundesverbandes. Für die Studie im Auftrag des Kindernetzwerks sind fast 1.600 betroffene Familien befragt worden. ...-> Presse

Graalmann: "Krankengeld-Beratung ist eine hochsensible Angelegenheit"

Foto: Jürgen Graalmann

(01.12.14) Etwa 1,8 Millionen Krankengeldfälle bearbeitet die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) im Jahr. Zirka 7.000 Betroffene suchen beim Krankengeld Rat bei der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD). Auf Basis des Monitors der UPD haben Ärzteschaft, GKV und Politik darüber beraten, wie das Gesundheitswesen besser an den Belangen der Patientinnen und Patienten ausgerichtet werden kann. Zusammen mit Vertretern der Kassenärzte und dem Vorstandsvorsitzenden des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, präsentierte der Patientenbeauftragte der Bundesregierung am Montag (1. Dezember) in Berlin die Ergebnisse. Auf die AOK entfallen mehr als ein Drittel aller Krankengeldfälle. "Gute Beratung ist für die Menschen auch eine emotionale Hilfe. Weil wir das wissen, nehmen auch wir als AOK unser Krankengeld-Management fortlaufend unter die Lupe“, erklärte Graalmann. ...-> Politik

AOK-Bundesverband spendet für Syrien-Flüchtlinge

Foto: Scheckübergabe Weihnachtsspende 2014

(01.12.14) 3.000 Euro sind im AOK-Bundesverband für den Berliner Verein "KommMit-BBZ für Migranten und Flüchtlinge" zusammengekommen. KommMit-BBZ unterstützt zahlreiche Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien. "Mithilfe von Spenden können wir diesen Menschen den Neustart in Deutschland erleichtern, etwa durch Bildungs- und Freizeitangebote", sagte der Geschäftsführer des Vereins, Joachim Rüffer bei der symbolischen Scheckübergabe. Schon seit Jahren verzichtet der AOK- Bundesverband für einen guten Zweck auf das Versenden von Weihnachtsgrüßen. "Statt Geld für Weihnachtskarten und Portogebühren auszugeben, spenden wir lieber", erklärten die Geschäftsführenden Vorstände Jürgen Graalmann und Uwe Deh. ...-> Die AOK

Heilmittelbericht 2014: Fast jede zweite Sprachtherapie im Grundschulalter

Titelbild Heilmittelbericht 2014

(25.11.14) Mit 48 Prozent ist 2013 knapp die Hälfte aller verordneten Sprachtherapien von Kindern zwischen fünf und neun Jahren in Anspruch genommen worden. Das zeigt der Heilmittelbericht 2014, den das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) am Dienstag (25. November) veröffentlicht hat. So erhielt jeder vierte sechsjährige Junge eine Logopädie. Bei den gleichaltrigen Mädchen war es jedes sechste. "Der Übergang vom Kindergarten zur Grundschule wird in Deutschland zu großen Teilen mit ergotherapeutischer und logopädischer Hilfe gemeistert", sagte Helmut Schröder aus der WIdO-Geschäftsführung. In dem Bericht analysiert das WIdO alle Heilmittelverordnungen, die 2013 für die rund 70 Millionen gesetzlich Versicherten ausgestellt worden sind. ...-> Gesundheit