ams-Politik

Ausgabe 07/14

Das Urteil des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung des Gesundheitswesens (SVR) über das Versorgungsstrukturgesetz von 2011 (GKV-VStG) ist ernüchternd. Die bisher getroffenen Maßnahmen hätten eine zunehmende Fehlverteilung nicht aufhalten können, schreiben die Gesundheitsweisen in ihrem Gutachten 2014. Die Versorgungsunterschiede seien "besorgniserregend", sowohl zwischen ländlichen und städtischen Regionen als auch zwischen hausärztlicher und spezialisierter fachärztlicher Versorgung. Die Vorschläge des SVR für ein zweites "Landarztgesetz" sind Thema in der aktuellen Politikausgabe des AOK-Medienservices (ams).

Juli-Ausgabe 2014

 

Ausgabe 06/14

Eine umfassende Strukturreform mahnt Uwe Deh, Geschäftsführender Vorstand des AOK-Bundesverbandes, bei der anstehenden Krankenhausreform an. Entscheidend müsse der medizinische Versorgungsbedarf der Menschen in einer Region sein, sagt Deh in der aktuellen Politikausgabe des AOK-Medienservice (ams). Der AOK-Vorstand fordert daher: "Wir müssen endlich die Planung vom Kopf auf die Füße stellen." Im ams-Politik erläutert Deh, welche Punkte aus Sicht der AOK bei den derzeitigen Gesprächen der Bund-Länder-Arbeitsgruppe entscheidend sind.

Juni-Ausgabe 2014

 

Ausgabe 05/14

Eine Bund-Länder-Kommission berät ab Montag (26. Mai) über eine umfassende Reform der deutschen Kliniklandschaft. Das Treffen ist Teil der Beratungen über das Gesetz zur Weiterentwicklung der Finanzstruktur und Qualität in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-FQWG) und das dort vorgesehene Qualitätsinstitut. "Es geht um gute Strukturen für die nächsten Jahrzehnte“, sagt der Geschäftsführende Vorstand des AOK-Bundesverbandes, Uwe Deh, in der aktuellen Politikausgabe des AOK-Medienservice (ams). Der Gesundheitsausschuss des Bundestages berät am Mittwoch (21.Mai) den Entwurf zum GKV-FQWG. Gesundheitsverbände und weitere Experten sind zu einer öffentlichen Anhörung geladen.

Mai-Ausgabe 2014

 

Ausgabe 04/14

Konsequenz erwartet der AOK-Bundesverband von der Bundesregierung bei der Umsetzung der Pflegereform. "Das Bekenntnis zum neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff ist erfreulich", kommentierte Verbandschef Jürgen Graalmann den vorliegenden Referentenentwurf. "Die Bundesregierung wird sich jedoch an der Umsetzung bis 2017 messen lassen müssen", ergänzt Graalmann in der aktuellen Politikausgabe des AOK-Medienservices (ams). Die Große Koalition will die Reform in zwei Schritten umsetzen. Der seit jetzt fast zehn Jahren in zwei Expertenbeiräten diskutierte neue Pflegebedürftigkeitsbegriff kommt erst als zweiter.

April-Ausgabe 2014

 

Ausgabe 03/14

Größtenteils positiv bewertet der AOK-Bundesverband den am Mittwoch (26. März) von der Bundesregierung verabschiedeten Gesetzentwurf zur "Weiterentwicklung der Finanzstruktur und der Qualität in der gesetzlichen Krankenversicherung" (GKV-FQWG). "Die Finanzierungsfragen werden fair und pragmatisch beantwortet und das Thema Qualität bekommt einen neuen Motor", kommentierte der Vorstandsvorsitzende Jürgen Graalmann die Kabinettsentscheidung in der aktuellen Politikausgabe des AOK-Medienservice (ams).

März-Ausgabe 2014

 

Ausgabe 02/14

Eine stärkere Spezialisierung von Kliniken und eine höhere Transparenz über Behandlungsqualität können die Patientensicherheit in den Krankenhäusern weiter verbessern. Dieses Fazit aus dem Krankenhaus-Report 2014 zieht der Geschäftsführende Vorstand des AOK-Bundesverbandes, Uwe Deh, in der aktuellen Politikausgabe des AOK-Medienservice (ams). "Für eine hochwertige medizinische Versorgung ist Spezialisierung das Gebot der Stunde", so Deh. Warum, das erläutert der ams-Politik. Weitere Themen: Ergebnisse der Wunschbaumaktion der AOK auf dem ersten Deutschen Pflegetag und die Debatte um die Substitutionsausschlussliste für Medikamente.

Februar-Ausgabe 2014

 

Ausgabe 01/14

Wenn die gesetzliche Krankenversicherung den demografischen Herausforderungen gerecht werden soll, müssen im Gesundheitswesen die Angebots- und Beschäftigungsstrukturen korrigiert werden. Davon ist der Geschäftsführer Versorgung im AOK-Bundesverband, Karl-Heinz-Schönbach überzeugt. „Wir dürfen es nicht nur bei punktuellen finanziellen Anreizen belassen“, mahnt Schönbach im Interview mit dem AOK-Medienservice (ams). Das Ziel der Bundesregierung, die medizinische Versorgung stärker an der Erreichbarkeit zu orientieren, sei unterstützenswert, sagt Schönbach.

Januar-Ausgabe 2014

 

Ausgabe 12/13

"Die Menschen müssen sich darauf verlassen können, nach dem neuesten medizinischen Stand und in bester Qualität behandelt zu werden", so verspricht es die Große Koalition von Union und SPD. Der Geschäftsführende Vorstand des AOK-Bundesverbandes, Uwe Deh, pflichtet bei, will aber abwarten, welche Taten den Worten folgen. Dass es zwei Jahre nach dem Skandal um gerissene Brustimplantate um die Zulassung von Medizinprodukten in der EU qualitativ immer noch nicht zum Besten bestellt ist, darüber spricht der Leiter des Stabs Medizin, Dr. Gerhard Schillinger, im Interview mit dem AOK-Medienservice (ams).

Dezember-Ausgabe 2013

 

Ausgabe 11/13

Evert Jan van Lente, bislang stellvertretender Geschäftsführer Versorgung im AOK-Bundesverband, wird die AOK ab 1. Dezember 2013 bei der Europäischen Union in Brüssel vertreten. Der Niederländer hat 25 Jahren Erfahrung im deutschen Gesundheitswesen. "Die Bedeutung von EU-Entscheidungen für das deutsche Gesundheitswesen nimmt ständig zu. Ich werde beide Ohren fest an den Entwicklungen haben, um möglichst früh Position für die Interessen von AOK und GKV zu ergreifen", beschreibt van Lente in der aktuellen Politikausgabe des AOK-Medienservices (ams) seine künftige Aufgabe. Die Zulassung von Medizinprodukten in der EU ist ein aktuelles Beispiel, aber nicht das einzige.

November-Ausgabe 2013

 

Ausgabe 10/13

Das Thema "Pflegereform" muss endlich für die Betroffenen spürbar umgesetzt werden. Das sagt der Politikchef der AOK- Bundesverbandes, Jan Carels, in der aktuellen Politik-Ausgabe des AOK-Medienservice (ams). "Wir wissen um die demografische Entwicklung. Wir wissen um die zunehmende Bedeutung demenzieller Erkrankungen", so Carels im ams-Interview. Er sieht die Politik unter Zugzwang. Der Abschlussbericht des Expertenbeirats zur konkreten Ausgestaltung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs, den Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr eingesetzt hatte, komme letztlich zu fast den gleichen Ergebnissen wie der Pflegebeirat unter dessen Vorgängerin Ulla Schmidt.

Oktober-Ausgabe 2013

 

Ausgabe 09/13

Die Nutzenbewertung des Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetzes (AMNOG) wirkt. Das belegen die Zahlen des Arzneiverordnungs-Reports (AVR) 2013. Allerdings dauert die Anlaufphase länger als ursprünglich geplant. "Die Etablierung dieses wichtigen Prinzips der Nutzenbewertung erfordert eine ausreichend lange Übergangszeit, bis sich das AMNOG selbst trägt", sagt Uwe Deh, Geschäftsführender Vorstand des AOK-Bundesverbandes, in der aktuellen Politikausgabe des AOK-Medienservice (ams). Er plädiert deshalb dafür, den gesetzlichen Flankenschutz aus Preismoratorium und erhöhtem Herstellerrabatt um zwei Jahre zu verlängern.

Zur Ausgabe September 2013

 

Ausgabe 08/13

Bundesländer und Kommunen setzen nicht immer die richtigen Prioritäten bei der Krankenhausplanung. Das kritisiert der politische Koordinator im AOK-Bundesverband, Dr. Hans-Georg-Faust, in der aktuellen Ausgabe des AOK-Medienservice (ams). Nicht selten stünden wirtschaftliche und infrastrukturelle Erwägungen im Vordergrund: "Mich ärgert es ganz einfach, dass Dinge, die mit Patientenversorgung wenig zu tun haben, in den Vordergrund treten. Etwa die Frage: 'Brauche ich ein Krankenhaus, um Kurgäste in meinen Ort zu locken?' Oder die Frage des örtlichen Bäckers: 'Wohin verkaufe ich meine Brötchen?' Faust blickt mittlerweile auf 40 Jahre Erfahrung in der Gesundheitspolitik zurück.

Zur August-Ausgabe 2013

 

Ausgabe 07/13

Der morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) ist für den Wettbewerb in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) unverzichtbar. Das sagt der Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO), Professor Klaus Jacobs. "Die Gelder in der GKV kommen jetzt deutlich zielgerichteter als vor Einführung des Morbi-RSA dort an, wo sie zur Gesundheitsversorgung tatsächlich gebraucht werden", erläutert Jacobs im Interview mit dem AOK-Medienservice (ams). Auch die Erfahrungen in Ländern mit ähnlichen Gesundheitssystemen zeigten, dass dieses Instrument Risikoselektion verhindere und Wettbewerb um die beste Versorgung fördere, so Jacobs in der Juliausgabe des ams-Politik.

Zur Ausgabe Juli 2013

 

Ausgabe 06/13

Für den 10. Juli 2013 ist im federführenden Ausschuss des Europäischen Parlaments die Abstimmung über die Änderungsanträge zur Reform der Sicherheits- und Leistungsvorschriften für Medizinprodukte vorgesehen. Auch wenn abschließend noch Beratungen im EU-Parlament für Herbst angesetzt sind, fallen jetzt im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit wichtige Vorentscheidungen. "Wenn Brüssel entschieden hat, ist Berlin aus dem Spiel", warnt der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, im Interview mit dem AOK-Medienservice (ams).

Zur Ausgabe Juni 2013

 

Ausgabe 05/13

Die Beratungen zur Reform des Medizinprodukterechts gehen jetzt im Europäischen Parlament in die Endphase. Der AOK-Bundesverband sieht noch Nachholbedarf in Fragen der Patientensicherheit. "Bevor Hochrisiko-Medizinprodukte überhaupt auf den Markt kommen, müssen zudem Sicherheit, Qualität und Nutzen in belastbaren Studien getestet werden", erklärt der Vorstandsvorsitzende Jürgen Graalmann in der Mai-Ausgabe des AOK-Medienservice (ams). Die AOK setzt vor allem auf die Beratungen im EU-Parlament. Dessen Berichterstatter hätten schon wichtige Verbesserungen eingebracht und dabei auch Forderungen der gesetzlichen Krankenkassen in Europa berücksichtigt.

Zur Ausgabe Mai 2013

 

Ausgabe 04/13

Die aktuellen Pläne der Bundesregierung zur Krankenhausfinanzierung lösen aus Sicht des AOK-Bundesverbandes die strukturellen Defizite nicht wirksam. In der aktuellen Politik-Ausgabe des AOK-Medienservice (ams) plädiert der Geschäftsführende Vorstand Uwe Deh für eine umfassende Strukturreform der deutschen Krankenhaus-Landschaft. Wichtig sei, dass das zusätzliche Geld dann auch tatsächlich als Nutzen bei den Patienten ankomme, erklärte Deh. Dem Mehr an Geld müsse ein Mehr an Qualität folgen. Weitere Themen in der April-Ausgabe: Korruption im deutschen Gesundheitswesen und mehr Geld für den Apotheken-Notdienst.

Zur Ausgabe April 2013

 

Ausgabe 03/13

Auf entschiedenen Widerspruch der AOK-Gemeinschaft stößt das Vorhaben der Bundesregierung, den Bundeszuschuss für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) 2014 zur Sanierung des Bundeshaushalts noch weiter zu kürzen. Gleichzeitig fordern die Krankenhäuser mehr Geld, obwohl sie von der GKV 2012 so viel erhalten haben wie noch nie. Über den Stand und den Hintergrund der Diskussion informiert die aktuelle Politikausgabe des AOK-Medienservice (ams).

Zur Ausgabe März 2013

 

Ausgabe 02/13

Die Nutzenbewertung des Bestandsmarkts im Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG) bedarf aus Sicht der AOK einer unmissverständlichen Klarstellung. "Das Zulassungsdatum ist kein Qualitätskriterium", sagte der Geschäftsführende Vorstand des AOK-Bundesverbandes, Uwe Deh, dem AOK-Medienservice (ams). "Im AMNOG hat der Gesetzgeber seinen Willen fixiert, dass die Nutzenbewertung auch auf die Medikamente angewandt wird, die bereits im Markt sind." Eine Beschränkung der Nutzenbewertung auf neue Medikamente führe die Zielrichtung des AMNOG ad absurdum, so Deh.

Zur Ausgabe Februar 2013

 

Ausgabe 01/13

Der AOK-Bundesverband appelliert an Bundesregierung und Bundesländer, die Landschaft der Transplantationszentren in Deutschland neu zu ordnen. Die Patientensicherheit müsse an erster Stelle stehen, sagt der Geschäftsführende Vorstand des AOK-Bundesverbandes, Uwe Deh, im aktuellen ams-Politik. "Durch weniger Zentren kann die medizinische Qualität optimiert werden." Dann wachse auch wieder die Bereitschaft zur Organspende, ist sich Deh sicher.

Zur Ausgabe Januar 2013

 

Ausgabe 12/12

Der AOK-Bundesverband fordert als Konsequenz aus dem Krankenhaus-Report 2013 die Lockerung des sogenannten Kontrahierungszwangs. Bisher müssen die Krankenkassen jede Leistung eines Krankenhauses finanzieren, unabhängig von der Qualität. "Es muss möglich werden, gute Qualität besonders gut und schlechte Qualität möglichst gar nicht mehr zu bezahlen", erklärt der Geschäftsführende Vorstand des AOK-Bundesverbandes, Uwe Deh, im AOK-Medienservice (ams). Die AOK will sich künftig aufgrund wissenschaftlich nachgewiesener Qualität entscheiden können, mit welchen Kliniken sie vorrangig zusammenarbeitet und mit welchen eher nicht. Das Thema gehöre im Herbst 2013 auf die Tagesordnung, so Deh mit Blick auf die bevorstehende Bundestagswahl.

Zur Ausgabe Dezember 2012

 

Ausgabe 11/12

Die neue Bedarfsplanung für die ambulante ärztliche Versorgung muss einen Schwerpunkt bei den Hausärzten setzen, fordert der Geschäftsführende Vorstand des AOK Bundesverbandes Uwe Deh in der aktuellen Politikausgabe des AOK-Medienservices (ams). "Entscheidend ist, dass gerade im hausärztlichen Bereich eine flächendeckende und wohnortnahe Versorgung der Versicherten gewährleistet ist", betont Deh. 2013 wird die Bedarfsplanung auf einer neuen Grundlage erfolgen. Hintergrund sind die Vorgaben des Gesetzes zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung von 2012, kurz GKV-Versorgungsstrukturgesetz.

Zur Ausgabe November 2012

 

Ausgabe 10/12

Die Instrumente des Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetzes (AMNOG) müssen auch auf den Bestandsmarkt angewendet werden. Dafür plädieren der Geschäftsführende Vorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Uwe Deh, sowie der Mitherausgeber des Arzneiverordnungs-Reports (AVR) 2012 und stellvertretende Vorstandsvorsitzende der AOK NORDWEST, Dr. Dieter Paffrath. "Die frühe Nutzenbewertung ist für Patienten und Beitragszahler ein voller Erfolg", erklärte Deh im Interview mit dem AOK-Medienservice (ams). Weiteres Thema in der aktuellen Politikausgabe des ams: Die Einigung beim Honorar zwischen gesetzlichen Krankenkassen (GKV) und niedergelassenen Ärzten. Außerdem: Die halbe GKV klagt gegen die Bescheide des Bundesversicherungsamtes (BVA).

Zur Ausgabe Oktober 2012

 

Ausgabe 09/12

Die aufgedeckten Manipulationen bei der Vergabe von Spenderorganen haben das Vertrauen der Menschen in die Organspende beschädigt. Gemeinsam mit Politik, Ärzten und Krankenkassen will Jürgen Graalmann, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, dieses nun zurückgewinnen: "Nur wenn es gelingt, die Glaubwürdigkeit der beteiligten Institutionen wiederherzustellen, werden die Menschen auch bereit sein, Organspendeausweise auszufüllen", so Graalmann im Interview mit dem AOK-Medienservice (ams). Deshalb werde die AOK in den vorgeschriebenen Informationsmaterialien auf die Fragen der Menschen eingehen, um die jetzt aufgekommenen Unsicherheiten aufzufangen. Weitere Themen in der September-Ausgabe des ams-Politik: der Orientierungswert in der vertragsärztlichen Vergütung und die neue Ausschreibung des AOK-Leonardo.

Zur Ausgabe September 2012

 

Ausgabe 08/12

In knapp zwei Wochen will die Bundesregierung das Krebsplan-Umsetzungsgesetz auf den Weg bringen. Am 22. August steht der Gesetzentwurf auf der Tagesordnung im Kabinett. Der Geschäftsführende Vorstand des AOK-Bundesverbandes, Uwe Deh, hat seine Kritik am vorliegenden Entwurf gegenüber dem AOK-Mediensevice (ams) bekräftigt und Nachbesserungen angemahnt. "Die Situation von Krebskranken wird sich mit den bisher vorliegenden Plänen des Bundesgesundheitsministeriums nicht verbessern", ist Deh überzeugt und ergänzt: "Ich habe die Sorge, dass wir eine große Chance vergeben.“ Außerdem in der August-Ausgabe des ams-Politik: Zehn Forderungen der AOK für die Krebsversorgung im Jahr 2020 und die anhaltende Warnung von Juristen, gesetzliche Krankenkassen dem Kartellrecht zu unterstellen.

Zur Ausgabe August 2012

 

Ausgabe 07/12

Für den Chefermittler der AOK Niedersachsen, Peter Scherler, ist die Entscheidung des Bundesgerichtshofes (BGH) zur Bestechlichkeit von Ärzten ein "Wink mit dem Zaunpfahl an den Gesetzgeber". Im Interview mit dem AOK-Medienservice (ams) betont Scherler: "Jetzt haben wir endlich Rechtssicherheit. Die höchstrichterliche Entscheidung war überfällig." Gleichzeitig erinnert er an die besondere Verantwortung der Ärzte: "Ich spreche in diesem Zusammenhang gerne vom Schlüsselprinzip. Ärzte haben den Schlüssel für das Tor zum Gesundheitswesen, durch das die anderen Leistungserbringer dann nur noch hindurch gehen müssen." Das Urteil spreche nicht umsonst in einem Nebensatz von "korruptivem Verhalten", das nach geltendem Recht nicht strafbar sei. Außerdem in der Juli-Ausgabe des ams-Politik: AOK-Experten im Auslandseinsatz und Wege zur besseren Versorgung von Chronikern.

Zur Ausgabe Juli 2012

 

Ausgabe 06/12

Mit einer weiteren Ausdehnung des Kartellrechts auf die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) droht Deutschland der Verlust der Regelungskompetenz im Gesundheitswesen. "Die Bundesregierung setzt mit der geplanten Novelle des Wettbewerbsrechts den nationalen Einfluss auf die Gesundheitspolitik im eigenen Land leichtfertig aufs Spiel", kritisiert der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, in der aktuellen Politikausgabe des AOK-Medienservice (ams). Damit werde der Wettbewerb in der GKV unter rein wirtschaftliche Aspekte gestellt und nicht mehr unter das Primat, die medizinische Versorgung der Versicherten zu verbessern. Außerdem in der Juni-Ausgabe des ams-Politik: die erste Preisvereinbarungen für ein Arzneimittel auf Basis der AMNOG-Regeln.

Zur Ausgabe Juni 2012

 

Ausgabe 05/12

Sollten sich die Unionsparteien und der Bundesrat mit ihren Plänen durchsetzen, die ausgehandelten Einheitspreise für neue Medikamente geheim zu halten, sieht der AOK-Bundesverband die Sparziele der Bundesregierung von jährlich zwei Milliarden Euro gefährdet. "Die Pharmaverbände streben durch möglichst hohe Intransparenz eine europäische Preisspirale nach oben an", sagte Jan Carels, Politik-Geschäftsführer des AOK-Bundesverbandes, im Interview mit dem AOK-Medienservice (ams).

Zur Ausgabe Mai 2012

 

Ausgabe 04/12

Die Versorgung in Krankenhäusern noch stärker an der Qualität ausrichten - das fordert Uwe Deh, Geschäftsführender Vorstand des AOK-Bundesverbandes. "Es muss den Krankenkassen künftig möglich sein, qualitativ gute Krankenhäuser besser zu bezahlen, dafür aber andere gar nicht", so Deh im Interview mit dem AOK-Medienservice (ams). Forderungen nach einem finanziellem Ausgleich für Tarifsteigerungen - wie jüngst von den Kliniken und ihren Verbänden erhoben - erteilt Deh in der Februar-Ausgabe des ams-Politik zugleich eine Absage. Weitere Themen: die Entscheidungshilfe Organspende, die neue Tranche der Arzneimittelrabattverträge und die Diskussion um die Praxisgebühr.

Zur Ausgabe April 2012

 

Ausgabe 03/12

Die von der Bundesregierung geplante Ausweitung des Kartellrechts auf zusätzliche Bereiche in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) könnte fatale Konsequenzen für die politischen Handlungsspielräume haben. "Wenn Krankenkassen gewinn-orientierten Unternehmen gleichgestellt werden, droht Deutschland der unwiderrufliche Verlust der nationalen Regelungskompetenz für weite Teile der Gesundheitsversorgung", erklärt der Chefjurist des AOK-Bundesverbandes, Dr. Karl-Heinz Mühlhausen, in der aktuellen Märzausgabe des ams-Politik. Darin geht es außerdem um die Regierungspläne für ein Patientenrechtegesetz und um die Einigung der Bundestagsfraktionen auf eine Neuregelung der Organspende.

Zur Ausgabe März 2012

 

Ausgabe 02/12

Als einen Schritt in die richtige Richtung, aber ohne die notwendige Nachhaltigkeit, so bewertet der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, die bisherigen Pläne der Bundesregierung zur Pflegeversicherung. Was der Referentenentwurf des Pflege-Neuausrichtungsgesetzes enthält und wie die AOK das Vorhaben bewertet, darüber berichtet die aktuelle Politikausgabe des AOK-Medienservice (ams). Außerdem im ams-Politik: die frühe Nutzenbewertung von Arzneimitteln.

Zur Ausgabe Februar 2012

 

Ausgabe 01/12

Der Vorstandschef des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, sieht deutlichen Nachbesserungsbedarf beim Patientenschutz. Der Entwurf des Bundesgesundheitsministeriums und des Justizministeriums für ein Patientenrechtegesetz lasse in dieser Frage noch keine deutlichen Fortschritte erkennen, erklärte Graalmann in der Januar-Ausgabe des ams-Politik. Weitere Themen darin: Das Medizinprodukte-Recht und die Forderung nach verbindlichlichen Qualitätsmerkmalen in diesem Bereich sowie Beispiele für das Engagement der Gesundheitskasse für mehr Qualität im Gesundheitswesen.

Zur Ausgabe Januar 2012

 

Ausgabe 12/11

Bei der Häufigkeit von Operationen gibt es in Deutschland erhebliche regionale Unterschiede, die sich jedoch nicht allein durch Unterschiede in der Erkrankungshäufigkeit erklären lassen. Zu diesem Ergebnis kommt der Krankenhaus-Report 2012 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). WIdO-Geschäftsführer und Mitherausgeber Jürgen Klauber erläutert in der Dezemberausgabe des ams-Politik die Erkenntnisse des Reports. Außerdem: Positives Finanzergebnis der AOK-Gemeinschaft in den ersten drei Quartalen 2011.

Zur Ausgabe Dezember 2011

 

Ausgabe 11/11

Angesichts einer zunehmenden Zahl von Demenzkranken sind Verbesserungen in der Pflege gerade dieser Menschen von großer Bedeutung. Die nun vom Bundeskabinett gebilligten Eckpunkte für eine Pflegereform könnten dazu beitragen, die Lage von Demenzkranken und ihren pflegenden Angehörigen dahingehend zu verbessern, dass nicht nur körperliche Defizite, sondern auch der Grad der Selbstständigkeit von Menschen berücksichtigt werden, sagt der Politikchef des AOK-Bundesverbandes, Jan Carels. Im aktuellen ams-Politik nennt er die Ausweitung des Begriffs der Pflegebedürftigkeit als zentralen Punkt dafür. Weitere Themen: Vorschläge für einen solidarischen Wettbewerb und die Haltung der AOK zur Länderinitiative für ein Patientenrechte-Gesetz.

Ausgabe November 2011

 

Ausgabe 10/11

Das Versorgungsstrukturgesetz wird in seiner vorliegenden Form nicht dazu beitragen, die medizinische Versorgung der Patienten vor Ort zu verbessern. Das stellte Uwe Deh, Geschäftsführender Vorstand des AOK-Bundesverbandes, bei der Sachverständigen-Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestags am 19. Oktober 2011 klar. Im aktuellen ams-Politik erläutert er die Kritik seines Verbandes am Gesetzentwurf und legt dar, wie eine bessere Versorgung tatsächlich erreicht werden kann. Weitere Themen: die Anforderungen der Kassen an ein Patientenrechtegesetz und die Zusammenarbeit von gevko und Kassenärzten bei einem IT-Standard für Selektivverträge.

Ausgabe Oktober 2011

 

 

Ausgabe 09/11

Das seit Anfang 2011 geltende Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG) zeigt bereits jetzt seine präventive Wirkung. Davon ist der designierte Vorstandschef des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, überzeugt. Er verweist in der aktuellen Politikausgabe des AOK-Medienservice (ams) darauf, dass zwei Hersteller ihre Produkte noch vor einer ersten Nutzenbewertung vom Markt genommen haben. Dies schaffe "Spielraum für echte Innvoationen, für die die gesetzliche Krankenversicherung auf künftig zahlen will und wird".

Zur Ausgabe September 2011

 

Ausgabe 08/11

Das neue Infektionsschutzgesetz trägt zwar zu einer fälligen Verbesserung der Krankenhaushygiene bei, lässt aber in anderen Bereichen Fragen offen. "Die für die Krankenhäuser vorgesehenen Maßnahmen sind sinnvoll", sagt der Geschäftsführer des Stabs Medizin im AOK-Bundesverband, Dr. Gerhard Schillinger, in der aktuellen Politikausgabe des AOK-Medienservice (ams). Ein anderes Bild zeigt sich nach Worten Schillingers im ambulanten Sektor. Dort dürfte die Einführung einer Gebührenordnung für Screenings zu einem "wilden ungezielten Screening" führen. Ein Nutzen sei aber bislang nicht nachgewiesen. Daneben sieht der AOK-Bundesverband die im Bereich der Rehabilitation und Vorsorge vorgesehene Einrichtung von Schiedsstellen als ungeeignetes Instument an.

Zur Ausgabe August 2011

 

Ausgabe 07/11

Für eine neue Kultur im Umgang mit Organspenden wirbt der AOK-Bundesverband. Mit der parteiübergreifenden Initiative für eine Entscheidungslösung anstelle der heutigen Zustimmungslösung "kann es gelingen, die bestehende Differenz zwischen grundsätzlicher Spendebereitschaft und tatsächlicher Organspende zu verringern", sagt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, in der aktuellen Politikausgabe des AOK-Medienservice (ams). Die AOK sei bereit, die Versicherten umfassend über das Thema zu informieren und die jeweilige Entscheidung des Einzelnen zu dokumentieren.

Zur Ausgabe Juli 2011

 

Ausgabe 06/11

Dass die Qualität von Pflegeheimen transparent wird - dafür macht sich die Gesundheitskasse im Rechtsstreit um die Such- und Sortierfunktionen des AOK-Pflegeheimnavigators stark. "Wir sind der festen Überzeugung, dass dies als technische Servicefunktion angesehen und der Rechtsstreit im Hauptsacheverfahren vor dem Sozialgericht Detmold im Sinne der Versicherten beschieden wird", so Kathleen Rambow, zuständige Justitiarin im AOK Bundesverband, in der aktuellen Politikausgabe des AOK-Medienservice (ams).

Zur Ausgabe Juni 2011

 

Ausgabe 05/11

Das gemeinsame Positionspapier der Ärzte, Zahnärzte und Krankenhäuser zur Reform des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) läuft auf eine "faktische Abschaffung des GBA hinaus". Das sagt Jan Carels, Geschäftsführer Politik im AOK-Bundesverband, in der aktuellen Politikausgabe des AOK-Medienservice (ams). Mit ihren Vorschlägen, Sperrminoritäten für die Leistungserbringer einzuführen und die sektorenübergreifenden Beratungen abzuschaffen, stellten Kassenärztliche Bundesvereinigung, Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung und Deutsche Krankenhausgesellschaft ihre Eigeninteressen in den Vordergrund.

Zur Ausgabe Mai 2011

 

Ausgabe 04/11

Mit Hilfe des AOK-Pflegeheimnavigators können sich Ärzte und Patienten ein Bild von der Qualität stationärer Pflegeeinrichtungen im Internet machen. Nicht überall stößt diese Transparenz auf Zuspruch: Einige wenige Pflegeeinrichtungen wollen die selbstständigen Sortierungsmöglichkeiten nach Qualitätskriterien darum per Gerichtsbeschluss verbieten. Doch die AOK hält weiter an den Sortierungsmöglichkeiten fest - nicht zuletzt aufgrund der großen Nachfrage des Online-Tools, wie die Leiterin der Abteilung Pflege im AOK-Bundesverband, Nadine-Michèle Szepan, in der aktuellen Politikausgabe des AOK-Medienservice (ams) erklärt. Außerdem im ams-Politik: Antworten auf wichtige Fragen zum geplanten Patientenrechtegesetz.

Zur Ausgabe April 2011

 

Ausgabe 03/11

Die AOK setzt sich für ein eigenständiges Patientenrechtegesetz ein. Nur dadurch werde es gelingen, Souveränität und Autonomie der Patienten zu stärken, sagt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, in der aktuellen Politikausgabe des AOK-Medienservice (ams). Weitere Themen sind die AOK-Positionen zum geplanten Versorgungsgesetz und das Finanzergebnis 2010 der gesetzlichen Krankenversicherung. Außerdem ist Ihre Meinung gefragt: Machen Sie mit bei unserer Leserbefragung.

Zur Ausgabe März 2011

 

Ausgabe 02/11

"Auch Helfer brauchen Hilfe", so lautete das Motto des Berliner Gesundheitspreises 2010, dessen Preisträger jetzt im Atrium des AOK-Bundesverbandes ausgezeichnet worden sind. Der Wettbewerb, mit dem die Initiatoren nach Projekten suchten, die pflegende Angehörige unterstützen, passte exakt zur aktuellen politischen Diskussion. Denn Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler, einer der Laudatoren der Preisverleihung, erörtert derzeit die Möglichkeiten, im Zuge der anstehenden Pflegereform auch die Lage der betroffenen Angehörigen zu verbessern. Mehr zur Preisverleihung und eine ausführliche Dokumentation der prämierten und auch in der engenen Wahl stehenden Projekte bietet die aktuelle Politikausgabe des AOK-Medienservice (ams). Außerdem im ams-Politik: die Pläne zur Pflegereform und für mehr Hygiene im Krankenhaus.

Zur Ausgabe Februar 2011

 

Ausgabe 01/11

Die AOK setzt sich für neue Gestaltungsmöglichkeiten in der medizinischen Versorgung ein. Ziel müsse sein, allen Versicherten dauerhaft und flächendeckend eine wohnortnahe Versorgung mit hoher Qualität zu gewährleisten, sagt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, im Interview mit dem AOK-Medienservice (ams). Er fordert im aktuellen ams-Politik die Bundesregierung auf, mit dem geplanten Versorgungsgesetz den Bedarf an Ärzten und Krankenhäusern viel stärker an den Patienten ausrichten.

Zur Ausgabe Januar 2011

 

Ausgabe 12/10

Die Zahl der IGeL-Angebote in den Arztpraxen nimmt zu. So werden gesetzlich Versicherte bei Augenärzten pro Arzt und Jahr 578-mal auf Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) angesprochen, wie das Wissenschaftliche Instituts der AOK (WIdO) errechnet hat. Mit diesen Privatleistungen, die der Versicherte aus der eigenen Tasche zu zahlen hat, erzielen die Vertragsärzte 2010 Zusatzeinnahmen von rund 1,5 Milliarden Euro im Jahr, heißt es im WIdO-Monitor. Darüber berichtet die aktuelle Politikausgabe des AOK-Medienservice (ams).

Zur Ausgabe Dezember 2010

 

Ausgabe 11/10

Um die ärztliche Versorgung auf dem Land zu sichern, bedarf es eines neuen und flexiblen Planungskonzepts. Grundlage dieser Planung müsse der tatsächliche Versorgungsbedarf der Versicherten sein, argumentiert der Geschäftsführer Versorgung im AOK-Bundesverband, Karl-Heinz Schönbach, angesichts eines von der Bundesregierung vorgesehenenen Versorgungsgesetzes. Der aktuellen Bedarfsplanung sei es bisher nicht gelungen, Ärzte dort anzusiedeln, wo ein lokaler Versorgungsbedarfs bestehe. Die Folge seien lokale Versorgungslücken einerseits und überversorgte Gebiete andererseits, erläutert Schönbach in der aktuellen Politikausgabe des AOK-Medienservice (ams-Politik). Neu: Sendefertige Hörfunk-O-Töne zu ausgewählten Beiträgen.

Zur Ausgabe November 2010

 

Ausgabe 10/10

Die Bundesregierung setzt zum gesundheitspolitischen Spurt an: Mit dem Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz und dem GKV-Finanzierungsgesetz stehen bis Jahresende gleich zwei Gesetzesvorhaben an, mit denen die Regierungskoalition die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gewährleisten will. Für die AOK ist dieses Ziel aber nur zu erreichen, wenn bisher erfolgreiche Instrumente wie die Arzneimittelrabattverträge nicht wertlos werden und es nicht bei Notoperationen bleibt. "Die GKV braucht nachhaltige Strukturreformen zugunsten von mehr Wettbewerb", mahnt der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Herbert Reichelt, in der aktuellen Politikausgabe des AOK-Medienservice (ams-Politik).

Zur Ausgabe Oktober 2010

 

Ausgabe 09/10

Eine schnelle Nutzenbewertung nach der Markteinführung neuer Medikamente ist dringend notwendig. Das belegen die Analysen des Arzneiverordnungs-Reports (AVR) 2010. Deshalb begrüßt der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Herbert Reichelt, ausdrücklich, dass die Bundesregierung die Nutzenbewertung als Grundlage für Preisverhandlungen einführen will. Allerdings wäre es fatal, "wenn dieser wichtige Fortschritt für den deutschen Arzneimittelmarkt auf der Zielgeraden den Interessen der Pharma-Industrie zum Opfer fiele und verwässert würde", sagte Reichelt in der aktuellen Politikausgabe des AOK-Medienservice. Er warnte zugleich davor, durch die geplante Ausweitung des Kartellrechts auf die gesetzliche Krankenversicherung den erfolgreichen Arzneimittelrabattverträgen jegliche Schlagkraft zu nehmen.

Zur Ausgabe September 2010

 

Ausgabe 08/10

Es gibt sie nicht nur in der langen Geschichte der Seefahrt - auch die Gesundheitspolitik wird seit Jahren von Mythen geprägt. Egal, ob Kostenexplosion im Gesundheitswesen oder zu hohe Lohnnebenkosten bei den Krankenkassen - das gesundheitspolitische Seemannsgarn trotzt der Faktenlage. Insbesondere im Vorfeld politischer Reformen haben Mythen Konjunktur. "Gegen Mythen ist kein Kraut gewachsen", sagt der Publizist Hartmut Reiners in der aktuellen Politikausgabe des AOK-Medienservice (ams).

Zur Ausgabe August 2010

 

Ausgabe 07/10

Angesichts der rasanten Ausbreitung von Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Adipositas und Herzerkrankungen will die AOK Familien noch mehr als bisher darin unterstützen, ihren Nachwuchs gesund aufwachsen zu lassen. "Die Basis dafür bilden die Erkenntnisse aus der AOK-Familienstudie 2010", erklärt Dr. Frank Poddig aus der Geschäftsführungseinheit Markt/Produkte des AOK-Bundesverbandes. Der Bericht dazu steht in der aktuellen Politikausgabe des AOK-Medienservice (ams).

Zur Ausgabe Juli 2010

 

Ausgabe 06/10

Alle Akteure in der gesetzlichen Krankenversicherung sollen sich daran beteiligen, die Folgen der Wirtschaftskrise zu bewältigen. Das fordert der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Herbert Reichelt, im Gespräch mit dem AOK-Medienservice (ams). Dazu sei 2011 ein Verzicht der Ärzte und Krankenhäuser auf Honorarsteigerungen notwendig, so Reichelt vor der Klausurtagung der Gesundheitspolitiker der Regierungskoalition. Das vollständige Interview im aktuellen ams-Politik.

Zur Ausgabe Juni 2010

 

 

Ausgabe 05/10

Für eine Neuorientierung in der ambulanten Versorgung plädiert der Geschäftsführer Politik und Unternehmensentwicklung im AOK-Bundesverband, Jan Carels. "Nicht die Zahl der Ärzte und Krankenhausbetten ist entscheidend, sondern die Frage, welche medizinische Versorgung die Menschen benötigen", so Carels in der aktuellen Politik-Ausgabe des AOK-Medienservice (ams). Angesichts des für 2011 vom Bundesversicherungsamt prognostizierten Defizits seien von der Politik neue Lösungen gefordert, die die Menschen finanziell nicht überforderten und zugleich die Wettbewerbsanreize in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) stärkten.

Zur Ausgabe Mai 2010

 

 

 

Ausgabe 04/10

Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise und der von der Bundesregierung angekündigten Sparmaßnahmen spricht sich die AOK für verlässliche Rahmenbedingungen und mehr Wettbewerb im Gesundheitswesen aus. Dies sei notwendig, um die vorhandenen Wirtschaftlichkeitspotenziale in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu erschließen, sagt der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Herbert Reichelt. In der aktuellen Politikausgabe des AOK-Medienservice (ams) erläutert er, welche Einsparpotenziale es in der GKV gibt.

Zur Ausgabe April 2010

 

 

Ausgabe 03/10

Mehr Wettbewerb statt Willkür bei der Preisbildung von Arzneimitteln, das erhofft sich die AOK von den Plänen des Bundesgesundheitsministers, der neue Wege bei den Medikamentenpreisen gehen will. "Die Richtung stimmt, aber der Teufel steckt im Detail", sagte dazu der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Herbert Reichelt, der in der aktuellen Politik-Ausgabe des AOK-Medienservice (ams) das Vorhaben bewertet. Außerdem zeigt der ams-Politik an den Beispielen der Schnellbewertung von Medikamenten in Schottland und der "klugen Liste" der Region um die schwedische Hauptstadt Stockholm, wie zwei andere europäische Länder mit der Problematik der Preisgestaltung bei Arzneimitteln umgehen.

Zur Ausgabe März 2010

 

 

Ausgabe 02/10

Mit einem Sofortprogramm und einem neuen Verfahren zur Preisbildung wollen die Krankenkassen die Ausgabensteigerungen bei Arzneimitteln bremsen. "Wir wollen das Geld der Beitragszahler für wirklich gute und innovative Medikamente ausgeben und keine Mondpreise für Scheininnovationen bezahlen", sagte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Herbert Reichelt, nach einem Gespräch zwischen Kassenvertretern und Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler. Der setzt sich ebenso wie Politiker der Unionsparteien für niedrigere Arzneimittelpreise ein. Welche kurzfristigen Sparmöglichkeiten es gibt und wie die Preise für Arzneimittel zustande kommen, berichtet die aktuelle Politik-Ausgabe des AOK-Medienservice (ams).

Zur Ausgabe Februar 2010

 

Ausgabe 01/10

In Deutschland gibt es deutlich mehr als ein Viertel mehr Ärzte als Anfang der 90er-Jahre. Daher kann Joachim Klose, Forschungsbereichsleiter Ärztliche Versorgung im Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO), die Diskussion um einen angeblichen Ärztemangel nicht nachvollziehen. "Wir haben es bei den niedergelassenen Ärzten nicht mit Ärztemangel, sondern mit einem Verteilungsproblem zu tun", konstatiert Klose in der aktuellen Politik-Ausgabe des AOK-Medienservice (ams).

Zur Ausgabe Januar 2010

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Archive

Ausgaben des ams-Politik im Jahr 2009

Ausgaben des ams-Vorgängers Presseservice Gesundheit (psg)