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Geocaching - Wandern ist wieder hip

22.09.09 (ams). Ob traditionell mit Kompass oder technisch innovativ mit GPS-Empfänger: Wandern ist wieder modern. Immer mehr Menschen zwischen 20 und 40 Jahren gehen auf Wandertour. Eine angesagte Variante dieses Sports ist Geocaching, eine neue Form der Schatzsuche, mit der auch jüngere Menschen das Wandern für sich entdecken. Wertvolle Tipps und Infos rund ums Wandern bietet die AOK.

Gemeinsam mit dem Deutschen Wanderverband hat die AOK eine Infosammlung erarbeitet, die sich Wanderer im Internet anschauen und neuerdings auch herunterladen können. Unter www.wanderbares-deutschland.de finden sich unter anderem Anregungen, wie die Sportler ihre Tour gesund gestalten und stressfrei organisieren können. Egal, ob sich Freiluftsportler für die traditionelle Form des Wanderns oder für Geocaching entscheiden: Es muss ausreichend Zeit für die Tour eingeplant werden. Bei der Schatzsuche vielleicht noch etwas mehr, denn dabei müssen noch Schätze gehoben werden, die die Organisatoren der in der Regel über das Internet organisierten Suchen versteckt haben. Moderne Abenteurer finden dann beispielsweise wasserfeste Dosen mit verschiedenen Tauschgegenständen und ein Logbuch, in dem sie einen Eintrag über ihre erfolgreiche Suche hinterlassen. Der Schatz selbst bleibt an Ort und Stelle für andere Schatzjäger.

 

Das richtige Maß kennen

"Wichtig ist, sich nicht zu viel zuzumuten. Man sollte auf jeden Fall Pausen einlegen", rät Dr. Detlef Schmidt, Arzt im AOK-Bundesverband. Folgende Faustregel hilft bei der Planung: Etwa 15 Minuten Gehzeit pro Kilometer braucht ein Erwachsener, pro 100 Höhenmeter müssen weitere 15 Minuten eingeplant werden. Kinder können maximal das 1,5-fache ihres Alters in Kilometern zurücklegen. "Zwar dürfen sportliche Wanderer ruhig ins Schwitzen geraten, sie sollten sich dabei aber noch locker unterhalten können", so Schmidt.

Hilfreich sind die Tipps der Gesundheitskasse auch für Trend-Wanderer, die sich zum Geocaching treffen. Ebenfalls zu deren Grundausstattung gehören neben dem dafür benötigten technischen Gerät feste Schuhe sowie bequeme und strapazierfähige Kleidung, möglichst nach dem Prinzip der Zwiebelschalen. Bei Wanderungen in bergigem Gelände sollte auch ein Stock nicht fehlen, er trägt zur Schonung der Kniegelenke beim Auf- und Abstieg bei. Die Freunde des Geocaching folgen ihren Wanderrouten mittels Global Positioning System, kurz GPS. Da die Empfangsgenauigkeit der Geräte je nach Standort und Wetter variiert und beherzte Wanderer schon mal durch Dickicht streifen müssen, sollten im Gepäck nach Angaben des AOK-Arztes auch Heft- und Blasenpflaster, Mullbinden und Desinfektionsmittel nicht fehlen. "In das Wandergepäck gehören außerdem eine Pinzette sowie Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden müssen", so Schmidt weiter. Der Rucksack für eine Tagestour sollte ein Fassungsvermögen von 20 bis 30 Litern haben.

Wer im Sommer wandert, braucht zudem einen Sonnenschutz für Kopf und Haut. Nach der Tour durch den Wald oder durch hohe Wiesen sollte man sich gründlich nach Zecken absuchen. Außerdem ist es wichtig, viel zu trinken. "Mindestens einen Liter Wasser oder Saftschorle sollte jeder trinken und bei großer Hitze auch deutlich mehr", sagt Schmidt. Als Wegzehrung eignen sich kleinere Happen wie belegte Brote, Gemüse (Mohrrüben, Radieschen, Gurke, Paprika) oder Obst (Äpfel, Birnen, Bananen, Weintrauben) besonders gut. Die Hauptmahlzeit sollte man auf das Ende der Tour verlegen.

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