AOK ist führend in der Gesundheitsförderung
Präventionsbericht 2009
26.01.10 (ams). Die AOK hat ihre Präventionsarbeit weiter ausgebaut. In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist sie wie schon im Vorjahr führend bei Projekten zur Gesundheitsförderung in Kindergärten und Grundschulen. Das zeigt der Präventionsbericht 2009.
Erfolgreiche Gesundheitsförderung findet vor allem im direkten Lebensumfeld statt. "Kinder und Jugendliche erreichen wir am besten im Kindergarten oder in der Schule. Erwachsene sprechen wir vor allem über die betriebliche Gesundheitsförderung und Kursangebote an", erklärt Regina Herdegen, Präventionsexpertin im AOK-Bundesverband. So stammt jede zweite Präventionsmaßnahme im Lebensumfeld der Menschen (Setting) von der AOK.
Das bedeutet auch starken finanziellen Einsatz der Gesundheitskasse: Für diese Setting-Maßnahmen investierte die AOK mit 0,47 Euro pro Versichertem rund doppelt soviel wie die GKV mit 0,26 Euro.
Erfolgreiche Projekte für Kinder
Und der Aufwand lohnt sich. Das zeigt zum Beispiel das Kindertheater "Möhren, Kinder, Sensationen". Während 2007 60.000 Zuschauer dort waren, besuchten 2008 bereits 85.000 Menschen die deutschlandweite Tour. Das Kindertheater ist Teil der AOK-Initiative "Gesunde Kinder - gesunde Zukunft", zu dem auch das Projekt "Tigerkids" für Kindergärten gehört. "Ziel dieser Projekte ist es, Kinder und ihre Familien spielerisch zu gesünderer Ernährung und mehr Bewegung zu motivieren", erklärt Herdegen.
Auch im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung zeigt die AOK sich erfolgreich. 55 Prozent aller Maßnahmen wurden hier von der AOK angeboten. So haben im Jahr 2008 bereits 1.896 Betriebe mit Hilfe der AOK gesundheitsfördernde Maßnahmen und Strukturen integriert. Im Vorjahr waren es noch 1.638. Während die GKV 0,51 Euro pro Versichertem für betriebliche Gesundheitsförderung ausgab, setzte die AOK 0,75 Euro pro Versichertem ein. "Damit ist die Gesundheitskasse weiterhin mit führend in der Präventionsarbeit innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung", so Herdegen.
Insgesamt lagen die Aufwendungen der AOK für Präventionsmaßnahmen bei 3,76 Euro pro Versichertem und damit deutlich über dem vom Gesetzgeber empfohlenen Wert von 2,78 Euro. Und die AOK hat die Laufzeit ihrer Projekte verlängert. "So können die Maßnahmen nachhaltiger wirken und mehr Menschen erreichen", sagt die Expertin. Denn immer mehr Menschen wollen gesünder leben, wie der Präventionsbericht zeigt. Während 2007 noch 6,6 Millionen Menschen durch gesundheitsfördernde Angebote erreicht wurden, waren es im Jahr 2008 bereits neun Millionen.
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