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Kreativität auch in der Küche zeigen

Aktion "Deutschland kocht mit der AOK"

23.02.10 (ams). Kochshows im Fernsehen haben zurzeit Konjunktur: Auf allen Sendern schnippeln und brutzeln Starköche mit Prominenten um die Wette. Zum Nachkochen motivieren die Shows allerdings nicht unbedingt. Insbesondere junge Leute schieben lieber eine Fertigpizza in den Ofen oder kaufen Hamburger mit Pommes, anstatt selbst in der Küche die Ärmel hochzukrempeln. "Dabei ist Kochen einfach und macht Spaß. Jeder kann kochen, auch junge Leute“, sagt Renate Klein, Gesundheitsexpertin im AOK-Bundesverband. Mit ihrer Aktion „Deutschland kocht mit der AOK" möchte die Gesundheitskasse Jung und Alt für gesundes Kochen und Essen begeistern. Pate der Aktion, die von Mitte März bis Mitte Mai läuft, ist der Berliner Sternekoch Kolja Kleeberg.

Mit der Aktion "Deutschland kocht mit der AOK" zeigt die AOK, dass man ohne großen Aufwand leckere Gerichte zubereiten kann. "Man muss sich nicht strikt an Rezepte halten, sondern kann aus allem, was im Haus vorrätig ist, ein schmackhaftes Essen zaubern", sagt Gesundheitsexpertin Klein. Mit der Aktion motiviert die AOK ihre Versicherten in ganz Deutschland, ihrer Kreativität beim Kochen freien Lauf zu lassen. 

 

Selbst gekochtes Essen ist gesünder als Fertigkost

Ob man eine fertige Nudelmischung aufwärmt oder ein Nudelgericht mit frischen Zutaten kocht - die Nudeln brauchen in jedem Fall acht bis zehn Minuten, um gar zu sein. In der Zwischenzeit lässt sich eine schmackhafte Sauce zubereiten, zum Beispiel mit Tomaten, Basilikum aus dem Topf auf der Fensterbank und Oliven. "Ein selbst gekochtes Gericht ist preiswerter, schmeckt besser und ist meist gesünder als ein Fertiggericht", sagt Klein. Wer für Abwechslung sorgen möchte, kann auch einzelne Zutaten austauschen: So bekommt die Sauce beispielsweise mit Fetakäse eine ganz andere Note. Statt gewöhnlicher Nudeln kann man auch einmal Vollkornnudeln verwenden. Sie sind herzhafter und machen länger satt.

Damit man spontan leckere Gerichte zubereiten kann, ist es sinnvoll, immer einen Vorrat an Nudeln, Kartoffeln und Reis im Haus zu haben. Auch Gemüse, Kräuter und Früchte muss man nicht jeden Tag frisch einkaufen, sondern kann sich einen Vorrat an tiefgekühlten frischen Produkten anlegen. Mohrrüben, Erbsen, Bohnen, Himbeeren oder andere Gemüse- und Obstsorten werden unmittelbar nach der Ernte tief gefroren, wodurch Vitamine und weitere wichtige Inhaltsstoffe erhalten bleiben. So hat man jederzeit frische Zutaten parat.

Selbst Seefisch lässt sich gut tiefgekühlt aufbewahren. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, mindestens einmal in der Woche Seefisch wie Rotbarsch oder Seelachs zu essen. Denn Seefisch liefert Jod, das der Körper für den Aufbau der Schilddrüsenhormone braucht. Sie sind für das Wachstum, die Körpertemperatur, die Knochenbildung und den gesamten Stoffwechsel wichtig. "Lassen Sie den Fisch gründlich auftauen und abtropfen, bevor Sie ihn zubereiten. Trocknen Sie ihn außerdem mit einem Papiertuch gut ab“, empfiehlt Sternekoch Kleeberg. Aus einem Rotbarschfilet, Zitronensaft, einer Zwiebel, Knoblauch, einer roten und gelben Paprika, zwei Tomaten, Olivenöl und Gemüsebrühe lässt sich beispielsweise ein leckeres Fischragout zubereiten. Würzen kann man mit Jodsalz, Pfeffer und je einem Zweig Rosmarin und Thymian. Dazu passen Bandnudeln oder Reis. 

 

Eine leckere Pizza lässt sich schnell zubereiten

Zu einem guten Tiefkühlbestand gehören außerdem Fleisch und Blätterteig. Aus Blätterteig kann man schnell eine leckere Pizza zubereiten: Einfach den Teig auftauen, mit magerem Frischkäse bestreichen und je nach Geschmack belegen - etwa mit grünen Oliven und gewürfeltem Fetakäse oder im Frühjahr mit grünem Spargel und Gratinkäse. Nach einer Backzeit von rund zehn Minuten ist die selbst gemachte Pizza fertig.

Um Zeit zu sparen, empfiehlt es sich, an einem Tag eine doppelte Portion zu kochen und die zweite Portion einzufrieren - so spart man sich am nächsten Tag das Kochen und braucht das Gericht nur aufzutauen. Dafür eignen sich besonders aufwändige Gerichte wie Eintöpfe, Aufläufe und Lasagne. Selbst ein fertig zerkleinerter Salatkopf hält sich zwei Tage frisch, wenn man ihn in eine luftdichte Plastikschüssel füllt und in den Kühlschrank stellt. Vorher sollte der Salat kräftig geschleudert werden, bis er trocken ist. Wer ein paar Spritzer Zitronensaft dazugibt, verhindert so schnelles Welken. Die Salatsoße bleibt im Kühlschrank sogar eine Woche frisch. Vor dem Servieren kann man dann gehackte Kräuter, Zwiebelwürfel oder Knoblauch frisch dazugeben.

 

Saisonkalender für Obst und Gemüse

Wer relativ schnell leckere Gerichte zaubern will, sollte entweder seinen Ideen freien Lauf lassen oder auf Kochbücher zurückgreifen, die mit fünf bis zehn Zutaten pro Gericht auskommen. Ist die Zutatenliste länger, wird es schnell sehr zeitaufwändig. Hilfreich ist auch ein Saisonkalender für Obst und Gemüse: So weiß man immer, was gerade erntefrisch angeboten wird, etwa Rhabarber im Juni, Feldsalat von September bis Februar und Champignons das ganze Jahr über. Wer heimisches Obst und Gemüse kauft, schont die Umwelt und spart außerdem Geld.

Mehr Infos zu gesundem Essen und Trinken im Versichertenportal der AOK

 
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