ams-Grafik: Entwicklung der Arzneimittelausgaben
Seit 1993 sind die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Arzneimittel mehr als doppelt so schnell gestiegen wie die Einnahmen - und das, obwohl von 1993 bis Ende 2001 Arzneimittelbudgets galten, für deren Überschreitung die Vertragsärzte haften sollten. Lediglich die Kostenbremse durch das Gesundheitsmodernisierungsgesetz (GMG) 2004 sorgte durch Zwangsrabatte und Preismoratorien für eine einjährige Entlastung. 2005 schossen die Ausgaben so stark nach oben, dass die Große Koalition mit dem Arzneimittel-Verordnungswirtschaftlichkeitsgesetz 2006 eine erneute Bremse einbaute.







