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GKV-Ausgaben 1. bis 3. Quartal 2009

In den ersten drei Quartalen 2009 haben die gesetzlichen Krankenkassen 127,8 Milliarden Euro eingenommen und 126,4 Milliarden Euro ausgegeben. Damit verzeichneten die Kassen einen Überschuss von 1,4 Milliarden Euro. Größter Ausgabenposten bleibt die stationäre Behandlung. Die Ausgaben für die vertragsärztliche Versorgung lagen erstmals seit 2001 über den Arzneimittelkosten und machen derzeit laut Bundesgesundheitsministerium etwa 19 Prozent der Gesamtausgaben aus. Den Anstieg der Netto-Verwaltungskosten erklärt das Ministerium vor allem mit einer Umstellung bei den Programmkosten für Disease-Management-Programme (DMP) seit Start des Gesundheitsfonds.

 

Diese führe automatisch zu höheren Netto-Verwaltungskosten. Die AOK-Gemeinschaft hat in den ersten drei Quartalen einen Überschuss von 916 Millionen Euro erzielt und wird ohne Zusatzbeiträge ins Jahr 2010 starten.

Zum ams-Thema 08/09