Presseseminar des AOK-Bundesverbandes 2008
(15.09.08) Mit dem Start des Gesundheitsfonds am 1. Januar 2009 tritt eines der Kernelemente des GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes von 2007 in Kraft. Mit dem Fonds verbunden sind die Einführung des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs und einer neuen Ärztevergütung, mit der das Morbiditätsrisiko auf die Krankenkassen verlagert wird. Wie sich das AOK-System auf die anstehenden Veränderungen vorbereitet hat, welche Chancen und Risiken damit verbunden sind, war Thema des Presseseminars des AOK-Bundesverbandes am 11. und 12. September 2008 in Hubertusstock bei Berlin mit dem Titel: "Der Gesundheitsfonds 2009: Was geht, was bleibt, was kommt".
Materialien zum Presseseminar 2008:
Am Vorabend des Gesundheitsfonds: Chancen und Risiken für eine Versorgerkasse
Die AOK hat sich auf die künftigen Herausforderungen bestens eingestellt, sagt Fritz Schösser, alternierender Vorsitzender des Verwaltungsrats des AOK-Bundesverbandes - inhaltlich, organisatorisch und personell. Das AOK-System erfülle alle Voraussetzungen und sei für den künftigen Wettbewerb optimal aufgestellt.
Statement Fritz Schösser
alternierender Vorsitzender des Verwaltungsrats des AOK-Bundesverbandes
Der Gesundheitsfonds: Was geht, was bleibt, was kommt
Nur wenn der Gesundheitsfonds 2009 alle Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu 100 Prozent abdeckt, kann das Ziel der Politik erreicht werden: ein Wettbewerb um die beste medizinische Versorgung der Versicherten. Das sagt Dr. Hans Jürgen Ahrens, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes. Auch die jüngsten Kostensteigerungen für Arzthonorare und Krankenhäuser müssten im Fonds berücksichtigt werden.
Statement Dr. Hans Jürgen Ahrens
Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes
Über Steine zu den Sternen
Schon bisher hat die AOK den Wettbewerb genutzt, um ihren Versicherten qualitativ hochwertige Versorgungsangebote zu machen. Aber die bisherigen Möglichkeiten reichen nicht aus, sagt Dr. Herbert Reichelt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes. Er fordert weitere Instrumente, um vor allem auch in der stationären Versorgung Einzelverträge abschließen zu dürfen.
Statement Dr. Herbert Reichelt
stellvertretender Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes
Folienvortrag Dr. Herbert Reichelt
stellvertretender Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes
Das Ergebnis zählt: Marktorientierung des AOK-Bundesverbandes
Als "Mutter aller Krankenkassen" wird die AOK von ihren Versicherten wahrgenommen. Auf diesem Image werde die AOK im verstärkten Wettbewerb ab 2009 aufbauen, sagt Jürgen Graalmann, Leiter des Stabsbereichs Politik im AOK-Bundesverband. Das Ziel: bis 2015 der im Markt führende Krankenversicherer zu sein.
Presse - Veranstaltungen - 2008 - Presseseminar - Statement Graalmann
Leiter Stabsbereich Politik im AOK-Bundesverband
Folienvortrag Jürgen Graalmann
Leiter Stabsbereich Politik im AOK-Bundesverband
Mobilität und Sicherheit für ältere Menschen
Vor allem Menschen in Heimen sind von sturzbedingten Frakturen betroffen. Dabei lassen sich Stürze durch Prävention verhindern, sagt Dr. Clemens Becker vom Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart. Das Sturzpräventions-Programm der AOK habe die Zahl der Hüftfrakturen um bis zu 15 Prozent verringert.
Statement Priv.-Doz. Dr. Clemens Becker
Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart






