FKG: Zielgenaue Behandlung nicht gefährden

Die Allianz Deutscher Ärzteverbände und die AOK sehen zahlreiche Verträge zur besseren Versorgung von Patienten mit schwerwiegenden Erkrankungen in Gefahr. Grund sind geplante Änderungen der gesetzlichen Vorgaben im Fairer-Kassenwettbewerb-Gesetz (GKV-FKG). Dr. Werner Baumgärtner, Vorstandsvorsitzender von MEDI GENO Deutschland, nennt die neuen Regelungen problematisch und spricht von drastischen Eingriffen in die Gestaltung bestehender und künftiger Versorgungsverträge.

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Vier von fünf Bundesbürgern sprechen sich laut einer YouGov-Befragung für rechtliche Konsequenzen aus, wenn Ärzte ihren Patienten die Einsicht in Behandlungsunterlagen ohne Grund verweigern. Mehr als 2.000 Personen waren befragt worden. Weiteres Ergebnis: Jeder vierte hat schon einmal Einsicht nehmen wollen. 15 Prozent dieser Patienten wurde die Einsichtnahme verweigert. Die AOK fordert in einem aktuellen Positionspapier zur Weiterentwicklung des Patientenrechtegesetzes unter anderem Nachbesserungen bei der Information der Patienten.

Dossier-Titeilmotiv

Seit Anfang 2017 gilt in der Pflegeversicherung ein neuer Begriff der Pflegebedürftigkeit: Dieser stellt die Selbstständigkeit des Menschen in den Mittelpunkt und nicht mehr allein seine körperlichen Fertigkeiten. Der Umfang des Hilfebedarfs wird in fünf Pflegegraden anstelle der vorherigen Pflegestufen festgelegt. Auf welche Leistungen die mehr als 3,1 Millionen Pflegebedürftigen und auch deren Angehörige Anspruch haben, darüber informiert das Dossier Pflege, unter anderem mit einem Katalog von Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff.

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Foto Ärzte wöhrend einer Operation

Gut ein Drittel der Ausgaben für die medizinische Versorgung der gesetzlich Versicherten entfällt auf den stationären Bereich. Das ist der größte Ausgabenblock der Krankenkassen. Für die knapp 2.000 Krankenhäuser in Deutschland gelten bundesweite Vorgaben bei Planung, Finanzierung, Vergütung und auch bei der Qualitätssicherung, die in der Regel auf Landesebene vertraglich vereinbart und umgesetzt werden. Vor allem bei der Planung und Finanzierung spielen die Bundesländer eine wichtige Rolle. Für welche Bereiche die Länder, für welche die Krankenkassen zuständig sind und wie die Kliniken bezahlt werden, erklärt das Dossier Krankenhaus.

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Patient Arzt Gespräch

Die niedergelassenen Ärzte sind zumeist der erste und wichtigste Ansprechpartner für Patienten. Mehr als 167.000 Vertragsärzte und -psychotherapeuten gehören den 17 regionalen Kassenärztlichen Vereinigungen an. Die haben den gesetzlichen Auftrag, die ambulante Versorgung sicherzustellen. Für die sogenannte Bedarfsplanung und auch für die Vergütung gibt es bundeseinheitliche Vorgaben. Sie bilden den Rahmen für regionale Vereinbarungen zwischen einer Kassenärztlichen Vereinigung und den Krankenkassen und auch für Einzelverträge.

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Arzneimittel Tropfen - stq

Seit Mitte der 1980er-Jahre verzeichnen die gesetzlichen Krankenkassen bei den Kosten für Arzneimittel häufig überdurchschnittliche Ausgabensteigerungen. Deshalb hat der Gesetzgeber immer wieder versucht, durch neue Instrumente den Anstieg zu begrenzen und gleichzeitig die Versorgung der Patienten mit innovativen Medikamenten sicherzustellen. Daher zählt die Arzneimittelversorgung zu den Bereichen mit der höchsten Regelungsdichte.

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»In seiner jetzigen Form führt das Gesetz für einen fairen Kassenwettbewerb zu einem falschen Kassenwettbewerb. So gefährdet das geplante Diagnoseverbot sinnvolle und etablierte Angebote für unsere Versicherten.«

Martin Litsch,  Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, anlässlich der Anhörung im Gesundheitsausschuss zum GKV-FKG 

Wir vernetzen Gesundheit - Jahresbericht 2018 des AOK-Bundesverbandes

Titel Jahresbericht 2018

Ob in der Kommunikation mit den Kunden oder Partnern, ob bei der Gestaltung der Versorgung oder der Organisation von Geschäftsprozessen – der AOK-Bundesverband denkt digital und nutzt die neuen Technologien, um Versicherte bestmöglich zu versorgen. Welche Online-Angebote die Gesundheitskasse bereithält, an welchen sie noch arbeitet und welche IT-Vorhaben demnächst anstehen, darüber informiert der AOK-Bundesverband in seinem aktuellen Jahresbericht 2018 mit dem Titel "Wir vernetzen Gesundheit".

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