Morbi-RSA: Endlich den Empfehlungen der Wissenschaft folgen

In der Debatte um eine Reform des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA) appelliert der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, an die Ersatzkassen, die Empfehlungen der Sondergutachten zum Finanzausgleich nicht weiter zu ignorieren. Die Vorschläge der Ersatzkassen würden "die Versorgung von Millionen chronisch kranker Menschen schwächen", kritisierte Litsch am Mittwoch (19. September). Er plädiert für rasche politische Entscheidungen auf Basis der beiden Sondergutachten.

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Der Familiencoach Depression - Neues Online-Angebot der AOK

Depressionen gehören zu den häufigsten seelischen Störungen im Erwachsenenalter, und sie können jeden treffen. Für Angehörige und Freunde ist kaum nachvollziehbar, wie sich ein Erkrankter fühlt. Viele sind deshalb unsicher, wie sie mit Symptomen und krankheitsbedingten Krisen umgehen sollen. Aktuelle Befragungsergebnisse zeigen zudem, dass Angehörige oft Wissenslücken, aber auch Vorurteile in Bezug auf die Erkrankung Depression haben. Der "Familiencoach Depression" vermittelt Wissen und Strategien zum Umgang mit depressiv erkrankten Menschen auf innovative Art und Weise.

»Viele Menschen sorgen sich darum, wie die medizinische Versorgung auf dem Land sichergestellt wird. Deswegen engagiert sich die AOK-Gemeinschaft hier besonders intensiv.«

Martin Litsch,  Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes 

Dossier-Titeilmotiv

Seit Anfang 2017 gilt in der Pflegeversicherung ein neuer Begriff der Pflegebedürftigkeit: Dieser stellt die Selbstständigkeit des Menschen in den Mittelpunkt und nicht mehr allein seine körperlichen Fertigkeiten. Der Umfang des Hilfebedarfs wird in fünf Pflegegraden anstelle der vorherigen Pflegestufen festgelegt. Auf welche Leistungen die mehr als 3,1 Millionen Pflegebedürftigen und auch deren Angehörige Anspruch haben, darüber informiert das Dossier Pflege, unter anderem mit einem Katalog von Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff.

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Krankenhaus Gang

Gut ein Drittel der Ausgaben für die medizinische Versorgung der gesetzlich Versicherten entfällt auf den stationären Bereich. Das ist der größte Ausgabenblock der Krankenkassen. Für die knapp 2.000 Krankenhäuser in Deutschland gelten bundesweite Vorgaben bei Planung, Finanzierung, Vergütung und auch bei der Qualitätssicherung, die in der Regel auf Landesebene vertraglich vereinbart und umgesetzt werden. Vor allem bei der Planung und Finanzierung spielen die Bundesländer eine wichtige Rolle. Für welche Bereiche die Länder, für welche die Krankenkassen zuständig sind und wie die Kliniken bezahlt werden, erklärt das Dossier Krankenhaus.

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Patient Arzt Gespräch

Die niedergelassenen Ärzte sind zumeist der erste und wichtigste Ansprechpartner für Patienten. Mehr als 167.000 Vertragsärzte und -psychotherapeuten gehören den 17 regionalen Kassenärztlichen Vereinigungen an. Die haben den gesetzlichen Auftrag, die ambulante Versorgung sicherzustellen. Für die sogenannte Bedarfsplanung und auch für die Vergütung gibt es bundeseinheitliche Vorgaben. Sie bilden den Rahmen für regionale Vereinbarungen zwischen einer Kassenärztlichen Vereinigung und den Krankenkassen und auch für Einzelverträge.

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Arzneimittel Tropfen - stq

Seit Mitte der 1980er-Jahre verzeichnen die gesetzlichen Krankenkassen bei den Kosten für Arzneimittel häufig überdurchschnittliche Ausgabensteigerungen. Deshalb hat der Gesetzgeber immer wieder versucht, durch neue Instrumente den Anstieg zu begrenzen und gleichzeitig die Versorgung der Patienten mit innovativen Medikamenten sicherzustellen. Daher zählt die Arzneimittelversorgung zu den Bereichen mit der höchsten Regelungsdichte.

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Gemeinsam weiter - Jahresbericht 2017 des AOK-Bundesverbandes

Jahresbericht 2017 - Titel

Unter dem Titel "Gemeinsam weiter" zieht der AOK-Bundesverband eine Bilanz seiner Tätigkeit insbesondere mit Blick auf die Zusammenarbeit mit den elf AOKs. Gemeinsam seien sie "ein starkes Team, das sich im Wettbewerb erfolgreich für die Interessen der Versicherten einsetzt", so die Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Volker Hansen und Fritz Schösser in ihrem Vorwort. Der Jahresbericht gibt anhand einzelner Projekte und Arbeitsbereiche einen Einblick in die gemeinsame Arbeit der AOKs und ihres Bundesverbandes.

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