2. Zuckerreduktionsgipfel: Vereinbarung mit Industrie nur ein erster Schritt

Bundesernährungsministerium und Wirtschaftsverbände haben sich an einem Runden Tisch auf Strategien zur Absenkung des Zucker-, Salz- und Fettgehalts in Lebensmitteln verständigt. Der AOK-Bundesverband begrüßt die Zusammenarbeit. "Es ist erfreulich, dass Bewegung ins Thema kommt", sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Litsch auf dem zweiten Deutschen Zuckerreduktionsgipfel am Mittwoch (17. Oktober) in Berlin. Litsch forderte zugleich verbindliche Zusagen seitens der Industrie. "Dazu gehört eine Einigung auf kurzfristig nachvollziehbare und messbare Reduktionsziele."

Mehr

Die aktuellsten Tweets

Wir vernetzen Gesundheit - Jahresbericht 2018 des AOK-Bundesverbandes

Titel Jahresbericht 2018

Ob in der Kommunikation mit den Kunden oder Partnern, ob bei der Gestaltung der Versorgung oder der Organisation von Geschäftsprozessen – der AOK-Bundesverband denkt digital und nutzt die neuen Technologien, um Versicherte bestmöglich zu versorgen. Welche Online-Angebote die Gesundheitskasse bereithält, an welchen sie noch arbeitet und welche IT-Vorhaben demnächst anstehen, darüber informiert der AOK-Bundesverband in seinem aktuellen Jahresbericht 2018 mit dem Titel "Wir vernetzen Gesundheit".

Zur Online-Ausgabe

Dossier-Titeilmotiv

Seit Anfang 2017 gilt in der Pflegeversicherung ein neuer Begriff der Pflegebedürftigkeit: Dieser stellt die Selbstständigkeit des Menschen in den Mittelpunkt und nicht mehr allein seine körperlichen Fertigkeiten. Der Umfang des Hilfebedarfs wird in fünf Pflegegraden anstelle der vorherigen Pflegestufen festgelegt. Auf welche Leistungen die mehr als 3,1 Millionen Pflegebedürftigen und auch deren Angehörige Anspruch haben, darüber informiert das Dossier Pflege, unter anderem mit einem Katalog von Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff.

Zum Dossier

Krankenhaus Gang

Gut ein Drittel der Ausgaben für die medizinische Versorgung der gesetzlich Versicherten entfällt auf den stationären Bereich. Das ist der größte Ausgabenblock der Krankenkassen. Für die knapp 2.000 Krankenhäuser in Deutschland gelten bundesweite Vorgaben bei Planung, Finanzierung, Vergütung und auch bei der Qualitätssicherung, die in der Regel auf Landesebene vertraglich vereinbart und umgesetzt werden. Vor allem bei der Planung und Finanzierung spielen die Bundesländer eine wichtige Rolle. Für welche Bereiche die Länder, für welche die Krankenkassen zuständig sind und wie die Kliniken bezahlt werden, erklärt das Dossier Krankenhaus.

Zum Dossier

Patient Arzt Gespräch

Die niedergelassenen Ärzte sind zumeist der erste und wichtigste Ansprechpartner für Patienten. Mehr als 167.000 Vertragsärzte und -psychotherapeuten gehören den 17 regionalen Kassenärztlichen Vereinigungen an. Die haben den gesetzlichen Auftrag, die ambulante Versorgung sicherzustellen. Für die sogenannte Bedarfsplanung und auch für die Vergütung gibt es bundeseinheitliche Vorgaben. Sie bilden den Rahmen für regionale Vereinbarungen zwischen einer Kassenärztlichen Vereinigung und den Krankenkassen und auch für Einzelverträge.

Zum Dossier

Arzneimittel Tropfen - stq

Seit Mitte der 1980er-Jahre verzeichnen die gesetzlichen Krankenkassen bei den Kosten für Arzneimittel häufig überdurchschnittliche Ausgabensteigerungen. Deshalb hat der Gesetzgeber immer wieder versucht, durch neue Instrumente den Anstieg zu begrenzen und gleichzeitig die Versorgung der Patienten mit innovativen Medikamenten sicherzustellen. Daher zählt die Arzneimittelversorgung zu den Bereichen mit der höchsten Regelungsdichte.

Zum Dossier

»Viele Menschen sorgen sich darum, wie die medizinische Versorgung auf dem Land sichergestellt wird. Deswegen engagiert sich die AOK-Gemeinschaft hier besonders intensiv.«

Martin Litsch,  Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes 

Achtung: Der AOK-Bundesverband warnt vor gefälschten E-Mails

Momentan werden gefälschte E-Mails unter der Absenderadresse des AOK-Bundesverbandes versandt. Der AOK-Bundesverband warnt eindringlich davor, die E-Mails sowie den Anhang zu öffnen. Empfänger erkennen die gefälschte E-Mail an folgendem Betreff: "Ihre angeforderten Patientendokumentation – A5882010559". Zudem befindet sich im Anhang eine ZIP-Datei. Diese enthält den aus gefälschten Bewerber-E-Mails bekannten Verschlüsselungstrojaner "GrandCrab". Sofern man eine solche E-Mail erhalten hat, ist diese zu löschen und anschließend auch aus dem E-Mail-Papierkorb zu entfernen.

Nach Stand der Rückmeldungen wurden bevorzugt Leistungserbringer und Vertragspartner der AOK adressiert. Es gibt allerdings keinerlei Hinweise darauf, wie groß der Verteiler ist. Da die gefälschten E-Mails im Namen des AOK-Bundesverbandes versandt wurden, handelt es sich hierbei um einen Fall von Identitätsdiebstahl. Eine Anzeige gegen Unbekannt wurde bereits gestellt, das Landeskriminalamt Berlin ermittelt.

Eine aktuelle Prüfung ergibt bisher keine Hinweise auf ein Hacking oder einen Angriff auf die Systeme des AOK-Bundesverbandes. Alle bekannt gewordenen Empfänger sind öffentlich zugänglichen Verzeichnissen zu entnehmen.

Bei Fragen steht der Datenschutzbeauftragte des AOK-Bundesverbandes, Michael Rosche, zur Verfügung.

Der Familiencoach Depression - Neues Online-Angebot der AOK

Depressionen gehören zu den häufigsten seelischen Störungen im Erwachsenenalter, und sie können jeden treffen. Für Angehörige und Freunde ist kaum nachvollziehbar, wie sich ein Erkrankter fühlt. Viele sind deshalb unsicher, wie sie mit Symptomen und krankheitsbedingten Krisen umgehen sollen. Aktuelle Befragungsergebnisse zeigen zudem, dass Angehörige oft Wissenslücken, aber auch Vorurteile in Bezug auf die Erkrankung Depression haben. Der "Familiencoach Depression" vermittelt Wissen und Strategien zum Umgang mit depressiv erkrankten Menschen auf innovative Art und Weise.