Die AOK in Zahlen

Zahlen und Fakten 2016 - Grafik Kinder

26,50 Millionen Menschen betreute die AOK-Gemeinschaft im Jahresschnitt 2018 - fast ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland. So ist jedes dritte Kind in Deutschland bei der AOK versichert. Der Marktanteil der Gesundheitskasse nach Versicherten beträgt 36,42 Prozent. Um deren Belange kümmern sich in den bundesweit 1.189 Geschäftsstellen mehr als 61.800 Beschäftigte.

In einer jährlich aktualisierten Fassung gibt der AOK-Bundesverband eine Übersicht über die Basisdaten und Finanzentwicklung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und in der AOK-Gemeinschaft. Die Angaben sind nach den wichtigsten Ausgabenbereichen aufgeschlüsselt. Ergänzt werden sie durch internationale Vergleichsdaten.

 

 

Ausgewählte Grafiken interaktiv

Gute Qualität zahlt sich aus

Leistungsausgaben AOK und GKV: Werte ein-/ausblenden

Die Konzentration der AOK-Gemeinschaft auf gute Qualität und hohe Wirtschaftlichkeit in der Versorgung zahlt sich aus. So verzeichnen die AOKs seit Jahren einen unterdurchschnittlichen Anstieg der Leistungsausgaben. 2018 investierte die Gesundheitskasse insgesamt 85,2 Milliarden Euro in die Versorgung ihrer Versicherten. Das waren knapp 30 Prozent mehr als 2012. Die GKV-weiten Leistungsausgaben stiegen dagegen stärker. Zwischen 2012 und 2018 nahmen sie um fast 31 Prozent zu und lagen zuletzt bei 226,2 Milliarden Euro. Zur Verdeutlichung: Allein 2018 haben die AOKs etwa 200 Millionen Euro weniger ausgegeben, als es bei einer GKV-durchschnittlichen Ausgabenentwicklung der Fall gewesen wäre.

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Jeweils ein Drittel der Ausgaben für stationäre und ambulante Versorgung

Leistungsausgaben der AOK in ausgewählten Bereichen: Werte ein-/ausblenden

Die Ausgaben der AOK für die Krankenhausbehandlung ihrer Versicherten sind zwischen 2012 und 2018 um mehr als ein Fünftel von 24,7 auf 29,8 Milliarden Euro gestiegen. Die Kosten für ambulante ärztliche Leistungen nahmen im selben Zeitraum um fast ein Drittel zu und lagen zuletzt bei 14,7 Milliarden Euro. Für verordnete Medikamente von niedergelassenen Ärzten gab die AOK 2018 mit 14,2 Milliarden über 25 Prozent mehr aus als 2012.

Insgesamt machen die Kosten für stationäre und ambulante ärztliche Behandlungen inklusive verordneter Arzneimittel jeweils über ein Drittel der gesamten Leistungsausgaben der Gesundheitskasse aus.

Für Zahnarztbehandlungen einschließlich Zahnersatz wendet die AOK sechs Prozent der Gesamtausgaben auf. Die Kosten in diesem Bereich stiegen zwischen 2012 und 2018 um 1,3 Milliarden Euro oder 34,2 Prozent von 3,8 Milliarden Euro auf 5,1 Milliarden Euro.

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Krankenhauskapazitäten bleiben ungenutzt

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497.182 Betten standen 2017 in deutschen Krankenhäusern, knapp 4.300 weniger als im Jahr 2012. Zwar behandeln die Krankenhäuser immer mehr Patienten. Zwischen 2012 und 2017 stieg die Fallzahl um gut vier Prozent auf 19,4 Millionen. Trotzdem bleibt die bundesweite Bettenauslastung mit zuletzt 77,8 Prozent deutlich unter der Sollmarke von 85 Prozent.  Außerdem behandeln Krankenhäuser ihre Patienten in immer kürzerer Zeit. So blieben die Patienten 2017 im Durchschnitt gut eine Woche (7,3 Tage) in der Klinik. 2012 waren es noch 7,6 Tage.

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Nutzenbewertung von Arzneimitteln nach Teilindikationen

Bei fast 70 Prozent der 683 Teilindikationen, die eine Nutzenbewertung durchlaufen haben, hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) keinen Zusatznutzen festgestellt. Bei weiteren knapp 26 Prozent der Indikationen ist der Zusatznutzen allenfalls gering oder nicht quantifizierbar. Gemessen an Teilindikationen, denen irgendein Zusatznutzen zugestanden wird, macht diese Gruppe fast Zweidrittel aus. Für 86 Indikationen wird ein beträchtlicher Zusatznutzen angenommen, bei gerade einmal zwölf davon ist er belegt.

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