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Mit dem Rad zur Arbeit: Wieder mehr Bewegung nach Homeoffice und Lockdown

Foto: Zwölfköpfige Radlergruppe fährt über Land vor einem Walstück, im Vordergrund ein gelbes Rapsfeld

Foto: Sebastian Willnow

(29.04.22) Im nordsächsischen Rackwitz hat die AOK Plus am Freitag (29. April) eine neue Runde von "Mit dem Rad zur Arbeit" (MdRzA) eingeläutet. Bundesweit startet die jährliche Mitmach-Aktion von AOK und Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) am kommenden Sonntag (1. Mai) und endet am 31. August. Berufstätige, Azubis und Studierende sind aufgerufen, im Alltag möglichst oft das Fahrrad oder E-Bike zu nutzen. "Da Studien zeigen, dass Bewegung nicht nur gut für die körperliche Fitness ist, sondern auch einen positiven Effekt auf die psychische Gesundheit hat, kann die Aktion hier auch einen kleinen Beitrag leisten", sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jens Martin Hoyer, mit Blick auf zwei Jahre Pandemie mit Lockdowns und Homeoffice.

Die Grundidee von MdRzA bleibt dieselbe wie in den vergangenen Jahren. Wer im Aktionszeitraum an mindestens 20 Tagen auf der Fahrt zum Job das Fahrrad nutzt, hat die Chance auf einen der attraktiven Preise. Die geradelten Kilometer tragen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einen digitalen Aktionskalender ein. Beteiligen können sich auch Teams mit bis zu vier Personen. Fahrradfreundliche Betriebe können die Aktion als Ergänzung fürs Mitarbeiter-Gesundheitsmanagement nutzen und mit eigenen #MdRzA-Microsites teilnehmen. Da viele Beschäftigte nach wie vor von zu Hause aus arbeiten, werden auch 2022 wieder Fahrten rund ums Homeoffice angerechnet.

"Radfahren ist gesund, klimafreundlich, macht Spaß und man steht nicht im Stau", betonte Christian Tänzler vom ADFC-Bundesvorstand. Über 200 Unternehmen und Behörden hätten sich schon vom ADFC als fahrradfreundliche Arbeitgeber zertifizieren lassen. Ziel der Aktion ist es, nicht nur für mehr Bewegung im Alltag zu sorgen, sondern auch einen Beitrag für die Umwelt zu leisten. 2021 radelten die mehr als 250.000 Teilnehmer insgesamt fast 34 Millionen Kilometer und sparten so nahezu 7.000 Tonnen CO2 ein.