Deutscher Pflegetag 2019

Motto: "Gepflegt in die Zukunft - JETZT" - AOK mit zahlreichen Programmpunkten

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Unter dem Motto "Gepflegt in die Zukunft - JETZT" wird der Deutsche Pflegetag 2019 stehen. Auf der zentralen Branchenveranstaltung für Pflege werden vom 14. bis 16. März 2019 in der STATION-Berlin wieder mehr als 8.000 Experten, Entscheider und Multiplikatoren aus Politik, Wirtschaft, Pflege und Gesellschaft erwartet. Zu den Themen des dreitägigen Kongresses gehören unter anderem neue Versorgungsformen, Auswege aus der demografischen Falle, die Umsetzung der Pflegeberufereform und auch die Frage, ob Unternehmen mit der Pflege Geld verdienen dürfen.

Wie in den vergangenen wird sich der AOK-Bundesverband, Gründungspartner des Deutschen Pflegetags, mit mehreren Veranstaltungen an dem Kongress beteiligen. Das Programm wird auf der Homepage des Deutschen Pflegetags ständig aktualisiert. Dort sind schon jetzt Anmeldungen möglich. Am ersten Tag steht außerdem der "Junge Pflege Kongress" an, organisisert von der AG Junge Pflege des Deutschen Berufsverbandes für Pflegekräfte (DBfK) Nordost.

AOK- Veranstaltungen auf dem Deutschen Pflegetag 2019

Neue Ansätze zur Qualitätsmessung und -sicherung in der Langzeitpflege

Die gesetzliche Qualitätssicherung in der Langzeitpflege wird zurzeit grundlegend überarbeitet und weiterentwickelt. Dennoch verbleiben Herausforderungen. Dies betrifft zum einen die Umsetzung von sektorübergreifenden Ansätzen sowie die Frage, wie auch die Situation von Pflegebedürftigen, die ausschließlich durch pflegende Angehörige versorgt werden, in den Blick genommen werden kann.

Vorträge
Qualitätsmessung in der Pflege mit Routinedaten (QMPR)
Referentin: Susann Behrendt, Wissenschaftliches Institut der AOK, Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Forschungsbereichs Pflege

Subjektorientierte Qualitätssicherung in der Langzeitpflege
Referent: Prof. Dr. habil. Thomas Klie, Leiter des Instituts AGP Sozialforschung Freiburg, Hochschullehrer an der Evangelischen Hochschule Freiburg, Privatdozent an der Universität Klagenfurt. Rechtsanwalt in Freiburg und Berlin.

Moderation
Dr. Antje Schwinger, Wissenschaftliches Institut der AOK, Forschungsbereichsleiterin im Forschungsbereich Pflege

17:30 - 18:30 Uhr, Halle 7.1.

 

"Finanzierung der Sozialen Pflegeversicherung zukunftssicher gestalten - WIE?"

Die aktuelle Anhebung des Beitragssatzes zur sozialen Pflegeversicherung (SPV) wird voraussichtlich Beitragssatzstabilität (nur) bis zum Jahr 2022 sicherstellen. Es wird notwendig, die Finanzierungsstrukturen der SPV mit Wirkung auf die nächste Legislaturperiode zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Die Veranstaltung bietet der Debatte eine Plattform.

9:00 -10:30 Uhr, Halle 4

Neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff! Pflegerische Aufgaben und vertragliche Gestaltung

Mit der Einführung des „neuen“ Pflegebedürftigkeitsbegriffes im Januar 2017 ist ein grundsätzliches Umdenken bei der Neuakzentuierung von pflegerischen Aufgaben in allen Versorgungsbereichen und der Leistungsausgestaltung im Elften Sozialgesetzbuch (SGB XI) gefordert. Die Referenten berichten aus verschiedenen Perspektiven über die Herausforderungen, die damit verbunden sind.

Vorträge:
Das neue Pflegeverständnis: Eckpunkte für das Management und die Praxis zur Umsetzung in ambulanten, stationären und teilstationären Pflegeeinrichtungen
Referentin: Elisabeth Beikirch, Senior Beratung im Rahmen von Projekten im Bereich Pflege- und Gesundheit des IGES Instituts GmbH Berlin

Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs im Rahmenvertrag über die vollstationäre pflegerische Versorgung in Hessen
Referenten: Michaela Bettinghausen, Funktionsbereichsleiterin, Landeswohlfahrtsverband Hessen und Peter Allerchen, Koordinator stationäre Pflege, AOK Hessen

Moderation
Christiane Lehmacher-Dubberke, AOK-Bundesverband, Referentin Abteilung Pflege

11:30 - 13:00 Uhr, Halle 4

Pflege trifft Medizin - Der Nachwuchs gibt den Ton an!

Der immer komplexere Arbeitsalltag in der Pflege erfordert eine stärkere interdisziplinäre Zusammenarbeit. Ein Umgang auf Augenhöhe und Vertrauen in die Kompetenzen des anderen sind unabdingbar. Im offenen Dialog sprechen wir mit jungen Pflegekräften und Medizinern, Studierenden und Auszubildenden über Wünsche und Herausforderungen der Zusammenarbeit und entwickeln Ideen für ein gemeinsames Arbeitsverständnis.

Referenten
Dr. med. Katharina Graffmann-Weschke, MPH Leiterin AOK Pflege Akademie; AOK Nordost - Die Gesundheitskasse
Jonas Schüle, Gesundheits-Kinderkrankenpflegeschüler am St. Josefskrankenhaus Freiburg
Daniel Hartmann, Medizinstudent (9. Semester), LMU München, Doktorand Graduiertenkolleg I-LEGRA "Interprofessionelle Lehre in den Gesundheitsberufen"
Matthias Witti , Doktorand Graduiertenkolleg I-LEGRA "Interprofessionelle Lehre in den Gesundheitsberufen", Pflegepädagoge B.A. angewandte Bildungswissenschaften M.A. Gesundheits- und Krankenpfleger
Carolin von Streit, Kinderkrankenpflegeschülerin
Sebastian Friedrich, Assistenzarzt in der Klinik für Allgemeine Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Freiburg

Moderation
Elimar Brandt, PflegeZukunfts-Initiative e. V.
Hans-Bernhard Henkel-Hoving, Kommunikationsbüro Gesundheit & Soziales Redaktion. Moderation. Strategie.

16:30 - 17:30 Uhr, Halle 8

Stärkung qualitätsorientierter Gesundheitsförderung und -kompetenz in der stationären Pflege

Mit dem Präventionsgesetz von 2015 sowie dem Pflegepersonalstärkungsgesetz erfährt die Prävention und (Betriebliche) Gesundheitsförderung in der Pflege erhöhte Aufmerksamkeit in Praxis und Wissenschaft. So führt etwa der AOK-Bundesverband im Auftrag des BMG seit Mai 2017 das vierjährige Forschungsprojekt "QualiPEP" durch. Ziel ist ein Qualitätssicherungskonzept zur Stärkung der (Betrieblichen) Gesundheitsförderung und der Gesundheitskompetenz in stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Pflege. Beim Deutschen Pflegetag werden die Ergebnisse zur Projekthalbzeit und weitere aktuelle Erkenntnisse aus diesen Themenfeldern vorgestellt und mit Expert/innen diskutiert. Dabei werden insbesondere Aspekte der Lebensqualität und Teilhabe im Vordergrund stehen.

Vorträge
QualiPEP: Stand des BMG-Förderprojektes zur Entwicklung von Qualitätskriterien der Prävention, Gesundheitsförderung und Gesundheitskompetenz in der stationären Pflege
Referenten: Anke Tempelmann, AOK-Bundesverband, Referentin Abteilung Prävention und Dr. Miriam Ströing, AOK-Bundesverband, Referentin Abteilung Prävention

Förderung der Gesundheitskompetenz in stationären Pflegeeinrichtungen
Referent: Prof. Dr. Michael Ewers, Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft der Charité - Universitätsmedizin Berlin

Moderation
Christian Hans, AOK-Bundesverband, Referent Abteilung Prävention

11:30 - 12:30 Uhr, Halle 2

Gewaltprävention in der Pflege"

Ende 2017 haben über 3,3 Millionen Menschen Leistungen der sozialen Pflegeversicherung bezogen. Davon rund 2,5 Millionen Menschen in der ambulanten und knapp 780.000 in der stationären Versorgung. Wie häufig es dabei zu Gewalt in der Pflege kommt, ist nicht genau bekannt. Denn Gewalt kann dabei in ganz unterschiedlicher Art vorkommen. Beispielsweise gehen mehrere Untersuchungen aus dem In- und Ausland davon aus, dass Gewalt gegen Pflegebedürftige im häuslichen Umfeld keine Seltenheit ist. Im Rahmen des Slots werden zwei Projekte zur Gewaltprävention in der Pflege vorgestellt und gemeinsam mit Experten und dem Publikum diskutiert.

Vorträge
Vorstellung des Projektes "Potenziale und Risiken in der familialen Pflege alter Menschen" (PURFAM)
Referentin: Frau Prof. Dr. Claudia Schacke, Katholischen Fachhochschule für Sozialwesen Berlin

Gewaltprävention für stationäre Einrichtungen
Referentin: Maria Luig, Dipl. Sozialgerontologin

Moderation
Simone Burmann, AOK-Bundesverband, Abteilung Pflege, Referatsleiterin Vergütung

11:30 - 12:30 Uhr, Halle 7.2

Wussten Sie schon ...?

  • Rund 3,5 Millionen Pflegebedürftige gibt es in Deutschland zurzeit.
  • Ca. 50 Prozent davon sind AOK-versichert.
  • Die AOK-Gruppe ist damit die größte Pflegekasse in Deutschland.
  • 1.274 Geschäftsstellen hat die AOK vor Ort.
  • Die AOK hat bundesweit 700 hauptamtliche Pflegeberater

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