Deutscher Pflegetag 2021

13. - 14. Oktober, CityCube Berlin

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Wie kann die Attraktivität des Pflegeberufes für jetzige und künftige Pflegefachpersonen gesteigert werden? Das ist eine zentrale Frage des Deutschen Pflegetages 2021 in Berlin. Es geht um die Identifizierung von Schwachstellen im System und Lösungen zu ihrer Beseitigung.

Der Deutsche Pflegetag 2021 wird als Hybrid-Kongress stattfinden. Das Kontingent für Vor-Ort-Tickets ist daher begrenzt, das Kontingent an Online-Zugängen hingegen ist unbegrenzt. Neben den Live-Streams aller Programmslots gibt es zusätzlich neue Formate, wie etwa ein Meet-the-Expert und Webinare.

Zur Programmübersicht und Anmeldung

 

Das AOK-Programm auf dem Deutschen Pflegetag 2021

Mittwoch

13. Oktober

14.00 Uhr
bis
15.15 Uhr

Saal A2
"Pflege. Kräfte. Stärken. Mit BGF besser durch die Krise"
Seit Beginn der Corona-Pandemie steht die Pflegebranche vor gewaltigen Herausforderungen. Strukturierte BGF-/BGM-Ansätze helfen Pflegekräften und Einrichtungen dabei, gesund zu bleiben. Digitale und hybride Gesundheitsangebote unterstützen die Förderung der Resilienz und schützen vor drohender Erschöpfung. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion tauschen Experten und Praktiker aus der Pflege ihre Erfahrungen dazu aus.

Moderation:
Michael Bernatek, AOK-Bundesverband

DiskutantInnen:
Dr. Antje Ducki, Beuth Hochschule für Technik Berlin
Werner Winter, AOK-Bundesverband
Achim Brenneis, Katholische Stiftung Marienhospital in Aachen
Christiane Koch, Caritas, Sozialstation Göttingen-Gleichen
15.30 Uhr
bis
16.45 Uhr

Saal A7
"Kooperation und Koordination als Schlüsselfaktor für eine effizientere Gesundheitsversorgung"

Moderation:
Karola Schulte, move to more - we love communication

DiskutantInnen:
Dr. Andreas Westerfellhaus, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung
Erik Bodendieck, Sächsische Landesärztekammer
Sandra Postel, Errichtungsausschuss der Pflegekammer NRW
Martin Litsch, AOK-Bundesverband
Michael Ranft, Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz
17.15 Uhr
bis
18.15 Uhr

Saal A7
“Pflege trifft Medizin 3.0 – Chancen von Pflege in der Krise“
Medizin und Pflege haben eine lange und traditionsreiche Geschichte. Krisensituationen, die in der Vergangenheit in der Regel weit weg von Deutschland bei Notfalleinsätzen durch interdisziplinäre Teams bei Ärzte ohne Grenzen gemeinsam auf Augenhöhe gemeistert wurden, konnten nun aufgrund der Corona-Pandemie zahlreich, auch hautnah, in Deutschland erlebt werden. Im offenen Dialog bieten wir jungem Pflegefachpersonal und Medizinern, Studierenden und Auszubildenden mit dieser Veranstaltung erneut eine Plattform, um sich über Erlebnisse und Erfahrungen auszutauschen, Kritisches zu benennen und über die daraus entstehenden notwendigen Herausforderungen der Zusammenarbeit zu sprechen. Zum dritten Mal soll dabei gemeinsam die Idee eines (neuen) gemeinsamen Versorgungs- und Arbeitsverständnisses weiterentwickelt werden.

Moderation:
Markus Meißner, Meißner & Walter GmbH, Alice Salomon Hochschule

DiskutantInnen:
Bianca Van Soest, Ärzte ohne Grenzen
Djawid Hashemi, Charité Universitätsmedizin Berlin
Cornelia Albrecht, PflegeZukunfts-Initiative e.V.
Kirstin Seyfahrt, Gesundheits- und Krankenpflegerin
Irina Cichon, Robert Bosch Stiftung GmbH

Donnerstag

14. Oktober

9.00 Uhr
bis
10.00 Uhr

Saal A8
“Klimaschutz und Nachhaltigkeit in der Pflege: Erfolgreiche Modelle am Beispiel der Gemeinschaftverpflegung"
Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind auch in der Pflege ein zunehmend wichtiges Thema. Die Verpflegung in den Einrichtungen der Pflege stellt einen wichtigen Ansatzpunkt dar. Hier kann neben dem Klimaschutz auch die Gesundheit der Menschen beeinflusst werden. Die Veranstaltung stellt anhand von erfolgreichen Modellen Aspekte dar, die zu einer nachhaltigen Gemeinschaftsverpflegung beitragen können.
12.00 Uhr
bis
13.15 Uhr

Saal A3
“Pflege. Zuhause. Stärken – Familiale Pflege in der Praxis unterstützen"
Jede*r vierte pflegende Angehörige ist durch die häusliche Pflege emotional und zeitlich hoch belastet. Durch einen frühen Einbezug pflegender Angehöriger und einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit professionell Pflegenden kann hier Entlastung gelingen. Das zeigt das Konzept der familialen Pflege. Anhand von Fallbeispielen wird gezeigt, wie familiale Pflege im Übergang der stationären und ambulanten Pflege gelebt wird. In innovativen Formen der Beratung werden Probleme pflegender Angehöriger erkannt, benannt und wenn möglich behoben. Und schließlich unterstützt der neue Online Familiencoach Pflege pflegende Angehörige und Pflegefachpersonen darin, Belastungen frühzeitig zu erkennen und entgegenzuwirken.

Moderation:
Michael Bernatek, AOK-Bundesverband

DiskutantInnen:
Dr. Ana Babac, AOK Bayern – Die Gesundheitskasse
Maik Vonau, AOK Nordwest - Die Gesundheitskasse
Dr. Katharina Graffmann-Weschke, AOK Nordost – Die Gesundheitskasse
15.30 Uhr
bis
16.30 Uhr

Saal A8
"Pflege - quo vadis?"

DiskutantInnen:
Klaus Holetschek, Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Dr. Irmgard Stippler, AOK Bayern - Die Gesundheitskasse
Matthias Matlachowski, Deutsche Alzheimer Gesellschaft, Landesverband Bayern e.V. – Selbsthilfe Demenz

Familiencoach Pflege

Der "Familiencoach Pflege" ist ein kostenloses und für alle Interessierten anonym nutzbares Angebot, das die Psyche von pflegenden Angehörigen stärken und sie vor Überlastung schützen soll. Es bietet niedrigschwellige und jederzeit nutzbare Unterstützung.

 

  • ... es zurzeit fast 4,6 Millionen Pflegebedürftige Menschen in Deutschland gibt.
  • ... cirka 50 Prozent davon AOK-versichert sind.
  • ... die AOK-Gemeinschaft damit die größte Pflegekasse in Deutschland ist.
  • ... die AOK mahr als 1.250 Geschäftsstellen vor Ort hat.
  • ... die AOK bundesweit 700 hauptamtliche Pflegeberater beschäftigt.

Weitere Informationsmaterialien zum Download

Pflegebedürftigkeitsbegriff leicht erklärt

Seit dem 1. Januar 2017 gibt es fünf Pflegegrade statt der bisherigen drei Pflegestufen. Die Pflegedürftigkeit orientiert sich nicht mehr an den benötigten Pflegeminuten, sondern an den vorhandenen Fähigkeiten des Menschen. Maßstab ist der Grad der Selbstständigkeit. Von der Reform profitieren insbesondere Menschen mit Demenz oder psychischen Erkrankungen.

Die AOK-Pflegeberatung - Unterstützung in allen Lebenslagen

Egal, ob eine Pflegebedürftigkeit schleichend oder plötzlich entsteht, Betroffene haben meist jede Menge Fragen. Die AOK-Pflegeberatung steht Ihren Versicherten in dieser Lebenssituation mit Rat und Tat zur Seite.

Leistungsanspruch allgemein (ambulant/stationär)

Alle Pflegebedürftigen haben - egal, ob sie zu Hause oder in stationären Einrichtungen gepflegt werden - Anspruch auf individuelle Beratung und Hilfe durch einen Pflegeberater oder eine Pflegeberaterin.

Pflege-Angebote zur Unterstützung im Alltag

Angebote zur Unterstützung im Alltag tragen dazu bei, dass Pflegebedürftige so lange wie möglich selbstbestimmt und selbstständig in ihrer vertrauten Umgebung leben können - und pflegende Ängehörige mit Rat und Tat entlastet werden.

Die Pflegebegutachtung – Wie bereite ich mich vor:

Einen Antrag auf Leistungen aus der Pflegeversicherung kann jeder stellen, der aufgrund körperlicher, psychischer oder kognitiver geistiger Ursachen auf die Hilfe anderer angewiesen ist. Der Antrag kann vom Pflegebedürftigen oder einer Vertrauensperson bei der AOK gestellt werden - per Brief, im Internet, per E-Mail oder telefonisch, oder auch persönlich.

Hygiene in der Häuslichkeit

Pflegebedürftige haben ein erhöhtes Risiko, sich mit Krankheitserregern zu infizieren, wenn ihr Immunsystem bereits geschwächt ist. Deshalb ist Hygiene in der Häuslichkeit das A und O. Hier die wichtigsten Tipps für pflegende Angehörige.

 

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