Fritz-Schösser-Medienpreis

Logo des Fritz-Schösser-Medienpreises

Wie funktioniert das deutsche Gesundheitssystem? Wer bestimmt was? Und wie wirken sich die zahlreichen Gesetze auf die Gesundheitsversorgung aus? Gesundheitspolitische Journalistinnen und Journalisten stehen oft vor der schwierigen Aufgabe, komplexe Themen und Zusammenhänge laienverständlich und ansprechend aufzubereiten. Erstmals 2020 würdigt die soziale Selbstverwaltung des AOK-Bundesverbandes diese Leistung mit dem Fritz-Schösser-Medienpreis.

Die Auszeichnung ist themenunabhängig und wird an Journalistinnen und Journalisten aller deutschsprachigen Medien verliehen, die sich in umfassender und allgemeinverständlicher Weise mit der Gesundheitspolitik in Deutschland auseinandersetzen. Mit dem Preis, der alle zwei Jahre vergeben werden soll, möchte der AOK-Bundesverband das Verständnis von gesundheitspolitisch komplexen Sachverhalten in der Öffentlichkeit stärken. Der Medienpreis wird im Gedenken an die Persönlichkeit und das Lebenswerk von Fritz Schösser verliehen und mit insgesamt 20.000 Euro dotiert.

Fritz Schösser

Porträt von Fritz Schösser

Fritz Schösser, geboren 1947 in Töging am Inn, war Gewerkschafter, Sozialdemokrat und langjähriger Versichertenvertreter in der AOK-Selbstverwaltung. 20 Jahre lang - von 1990 bis 2010 - war er Landeschef des DGB Bayern. Als SPD-Arbeitsmarktpolitiker wurde er 1994 in den Bayerischen Landtag gewählt. 1998 gewann Fritz Schösser für die bayerische SPD ein Bundestagsmandat, das er bis 2005 innehatte. Er engagierte sich in der Selbstverwaltung der gesetzlichen Krankenversicherung und setzte sich unermüdlich für soziale Gerechtigkeit und Solidarität ein. Seit 2003 war er alternierender Verwaltungsratsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes und ab 2009 Vorsitzender des Aufsichtsrats. Zwischen 1993 und 2016 vertrat er außerdem als Vorsitzender des Verwaltungsrats der AOK-Bayern die Interessen der Versicherten. Darüber hinaus war er bis 2017 Mitglied des Verwaltungsrats im Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung. Fritz Schösser starb im Mai 2019.

Wichtige Hinweise und Teilnahmebedingungen

In Andenken an Fritz Schösser möchte der Aufsichtsrat des AOK-Bundesverbandes Journalistinnen und Journalisten auszeichnen, die fundiert und verständlich über gesundheitspolitische Themen aus Sicht der Beitragszahler und Versicherten berichten.

Dr. Volker Hansen, Aufsichtsratsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes

Weitere Hinweise

Diese Kriterien liegen dem Auswahlverfahren zugrunde.

  • Der Wettbewerbsbeitrag umfasst Themen der Gesundheitspolitik in Deutschland.
  • Die dargestellten Inhalte sind fachlich richtig.
  • Es ist im Beitrag nachvollziehbar, dass die zugrundeliegenden Recherchen der journalistischen Sorgfaltspflicht entsprechen.
  • Die Berichterstattung ist umfassend und differenziert.
  • Der Wettbewerbsbeitrag ist für ein breites Publikum verständlich und ansprechend aufbereitet. Er überzeugt durch eine hohe Qualität in Sprache und Stil.

Der Jury gehören an:

  • Knut Lambertin, Vorsitzender des Aufsichtsrats des AOK-Bundesverbandes (Versichertenvertreter)
  • Dr. Volker Hansen, alternierender Vorsitzender des Aufsichtsrats des AOK-Bundesverbandes (Arbeitgebervertreter)
  • Dr. Kai Behrens, Pressesprecher des AOK-Bundesverbandes
  • Sowie weitere Journalistinnen und Journalisten - Wir befinden uns hier gerade in der Ansprache.

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Mit dem Fritz-Schösser-Medienpreis ehren wir unseren langjährigen Weggefährten in der sozialen Selbstverwaltung, der sich in hohem Maße und auf seine besondere persönliche Art um die AOK und die gesetzliche Krankenversicherung verdient gemacht hat.

Knut Lambertin, Aufsichtsratsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes

Kontakt

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