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17.08.20 (ams) ... für den neugeschaffenen Fritz-Schösser-Medienpreis sind beim AOK-Bundesverband eingegangen. Die Bewerbungen verteilen sich auf alle Publikationskanäle: vom klassischen Printprodukt über Hörfunkbeiträge, Fernseh- und Filmreportagen bis zu Online-Veröffentlichungen. Am 30 Juni war die Bewerbungsfrist ausgelaufen. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung ist für Ende 2020 geplant.

Der Fritz-Schösser-Medienpreis wird in diesem Jahr erstmals und künftig alle zwei Jahre vergeben. "Im Andenken an Fritz Schösser möchte der Aufsichtsrat des AOK-Bundesverbandes Journalistinnen und Journalisten auszeichnen, die fundiert und verständlich über gesundheitspolitische Themen aus Sicht der Beitragszahler und Versicherten berichten", umreißt der Aufsichtsratsvorsitzende des AOK- Bundesverbandes für die Arbeitgeberseite, Dr. Volker Hansen, die Intention des Wettbewerbs.

Foto: Fritz Schösser

Fritz Schösser

"Mit dem Fritz-Schösser-Medienpreis ehren wir unseren langjährigen Weggefährten in der sozialen Selbstverwaltung, der sich in hohem Maße und auf seine besondere persönliche Art um die AOK und die gesetzliche Krankenversicherung verdient gemacht hat", ergänzt Schössers Nachfolger im Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden für die Versichertenseite, Knut Lambertin.

Fritz Schösser, war Gewerkschafter, SPD-Politiker und langjähriger Versichertenvertreter in der AOK-Selbstverwaltung. Seit 2003 saß er zunächst dem Verwaltungsrats und ab 2009 dem Aufsichtsrat des AOK-Bundesverbandes vor. Von 1993 und 2016 vertrat er außerdem als Vorsitzender des Verwaltungsrats der AOK-Bayern die Interessen der Versicherten. Darüber hinaus war er Mitglied des Verwaltungsrats im Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). 1994 wurde er in den Bayerischen Landtag gewählt. 1998 bis 2005 war er Mitglied des Deutschen Bundestages. Fritz Schösser starb im Mai 2019 im Alter von 71 Jahren.


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