Elektronische Arztvisite in Pflegeheimen

AOK NORDWEST

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Wer sind die Träger des Projekts?

Kassenärztliche Vereinigungen Westfalen-Lippe und Schleswig-Holstein, Fa. LaWell, Praxisnetze, Zentrum für Telematik und Telemedizin (ZTG) sowie AOK NORDWEST

Welchem Problem in der Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen widmet sich das Projekt?

Für die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen ist jeder Weg zum Arzt aufwendig, umso wichtiger ist die ärztliche Versorgung in der Einrichtung. Diese sicherzustellen ist vor allem im ländlichen Raum eine Herausforderung, wo die Wege zu Haus- und Fachärzten lang sind.

Welchen Lösungsansatz verfolgt das Projekt?

Die Versorgung vor Ort wird durch das jeweilige Praxisnetz organisiert und telemedizinisch unterstützt. Der Arzt kommuniziert via Videotelefonie mit den Patientinnen und Patienten und ist so virtuell im Pflegeheim präsent. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auch in der Kontrolle der Arzneimittelverordnungen, um gefährliche Wechselwirkungen zu vermeiden. So wird auch mit der "Ressource" Arzt schonend umgegangen.

Was haben die Versicherten davon?

Versicherte haben schnell sowie ohne Wartezeiten einen Kontakt zum Arzt und müssen dafür nicht mehr unbedingt das Pflegeheim verlassen und dabei gegebenenfalls durch einen Krankenwagen zur Arztpraxis gebracht werden.

Was ist die Aufgabe der AOK in dem Projekt?

  • Bereitstellung der außerbudgetären Vergütung
  • Durchführung einer Wirtschaftlichkeitsanalyse

Wo wird das Projekt aktuell umgesetzt?

Region Westfalen-Lippe und Schleswig-Holstein

Wie viele Beteiligte (Versicherte/Ärzte/Fachkräfte …) gibt es aktuell? Wie viele könnten in der Zukunft erreicht/eingebunden werden?

In der Region Westfalen-Lippe rund 2.400 Versicherte und für Schleswig-Holstein sollen es 1.000 Versicherte werden.

Seit wann, und gegebenenfalls bis wann, läuft das Projekt?

Seit 7/2017, unbefristet
 

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