"Starke Familien mit Pfiff" - Stärkung der pflegenden Angehörigen durch Kooperationsangebote mit Rehabilitationseinrichtungen

AOK Nordost

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Wer sind die Partner/Initiatoren des Projekts?

Initiator: AOK Nordost
Partner: Experten Pflege Service GmbH (E.P.S.), Vorsorgekliniken in Mecklenburg-Vorpommern und im Land Brandenburg

Welchem Problem in der Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen widmet sich das Projekt?

Das Projekt soll Pflege in Familien – unabhängig von ihrem Wohnort – fördern. Im Pflegekurs stärken die Eltern/Pflegepersonen ihre Pflegekompetenz. Die Pflegebedürftigen werden während der Vorsorgemaßnahme betreut und gepflegt. Voraussetzung ist, dass die Pflegepersonen/Angehörigen und die pflegebedürftige Person bei der AOK Nordost versichert sind.

Welchen Lösungsansatz verfolgt das Projekt?

Das Projekt hat das Ziel, Pflegende und die zu pflegenden Personen (Pflegegrad 2-3) besser zu unterstützen. Durch Stärkung der Pflegekraft soll eine möglichst stabile langfristige Pflegesituation im häuslichen Umfeld gewährleistet werden. Eltern und Geschwisterkinder der pflegebedürftigen Person erhalten eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene dreiwöchige Vorsorgeleistung. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln der Krankenversicherung. Bestandteil des Angebotes ist unter anderem ein PfiFf-Pflegekurs (Pflege in Familien fördern).

Was haben die Versicherten davon?

Die Maßnahme soll die Kompetenzen der Pflegeperson stärken und die Pflegenden nachhaltig entlasten.

Was ist die Aufgabe der AOK in dem Projekt?

Die Akquise der Teilnehmer liegt in der Verantwortung der AOK Nordost und der Experten Pflege Service GmbH (E.P.S.). Die E.P.S. soll durch ihre Arbeit den Austausch und die Homogenität innerhalb der Gruppe fördern. Die Versicherten können durch schriftliche Erklärung am Projekt teilnehmen.

Wo wird das Projekt aktuell umgesetzt?

Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern

Wie viele Beteiligte (Versicherte/Ärzte/Fachkräfte …) gibt es aktuell? Wie viele könnten in der Zukunft erreicht/eingebunden werden?

Die konkrete Fallzahl hängt von der Anzahl der teilnehmenden Kliniken und der dortigen Kapazitäten ab. Derzeit sind drei Kliniken am Projekt beteiligt. Pro Jahr können 180 Familien das Angebot nutzen. Pro Quartal finden je Klinik in der Regel drei Durchgänge mit fünf Familien statt.

Seit wann läuft das Projekt?

Seit September 2016


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