Innovationsfondsprojekt SMARTGEM

AOK Nordost

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Wer sind die Partner/Initiatoren des Projekts?

Initiator: Klinik und Hochschulambulanz für Neurologie, Charité Universitätsmedizin Berlin
Partner: Konsortialpartner sind AOK Nordost, BKK VBU, IKK gesund plus, Klinik für Neurologie Universitätsmedizin Rostock, Klinik für Neurologie Universitätsklinikum Halle, Newsenselab GmbH, Institut für Public Health an der Charité, Kooperationspartner auf Kassenebene ist die BIG Direkt Gesund.

Welchem Problem in der Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen widmet sich das Projekt?

Versicherte in ländlichen Regionen ohne direkten Zugang zu spezialisierten Einrichtungen zur Behandlung episodischer und chronischer Migräne erhalten über telemedizinisch-digitale Bestandteile und Therapiemodule der App Zugang zu Fachspezialisten und zu nichtmedikamentösen Behandlungsmöglichkeiten von Migräne, wie Verhaltenstherapie, Entspannungsverfahren und Bewegung, die die Schmerztherapie ergänzen.

Welchen Lösungsansatz verfolgt das Projekt?

Das Projekt soll die Versorgungsqualität von Patienten mit häufiger Migräne verbessern. Dadurch lassen sich Migränetage senken, der Schmerzmittelverbrauch reduzieren, die Therapieadhärenz erhöhen, Lebensqualität und Leistungsfähigkeit verbessern, direkte und indirekte Krankheitskosten (zum Beispiel krankheitsbedingte Fehlzeiten) reduzieren und eine Chronifizierung verhindern.

Was haben die Versicherten davon?

Kommunikationslücken zwischen Kopfschmerzambulanz, weiterbehandelndem Arzt und Patienten werden durch die digitale Kommunikationsplattform geschlossen. Der Patient kann sowohl mit dem spezialisierten Zentrum als auch mit anderen Patienten kommunizieren. Die Eigenverantwortung und das Selbstmanagement des Patienten werden gestärkt. Durch digital gestützte Kommunikation der Behandler können Probleme bei der Therapie ohne zusätzliche fachärztliche Wiedervorstellung gelöst, unnötige Arzt- und Rettungsstellenbesuche sowie lange Fahrtwege für den Patientenvermieden werden.

Was ist die Aufgabe der AOK in dem Projekt?

Die AOK Nordost ist Konsortialpartner und beteiligt sich an  Antragserstellung, Evaluationskonzept, Öffentlichkeitsarbeit, Versichertenrekrutierung sowie Lieferung von Daten an den Evaluator (insbesondere zur Prüfung der Wirtschaftlichkeit des Projektes)

Wo wird das Projekt aktuell umgesetzt?

Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern für Versicherte der AOK Nordost, darüber hinaus in Sachsen-Anhalt

Wie viele Beteiligte (Versicherte/Ärzte/Fachkräfte …) gibt es aktuell? Wie viele könnten in der Zukunft erreicht/eingebunden werden?

Insgesamt profitieren 1.200 Patienten vom Projekt (600 Patienten pro Jahr).

Seit wann läuft das Projekt?

Seit Juli 2018


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