Versorgungsprogramm chronische Niereninsuffizienz

AOK Sachsen-Anhalt

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Wer sind die Partner/Initiatoren des Projekts?

Initiator: AOK Sachsen-Anhalt
Partner: Verein der niedergelassenen Nephrologen Sachsen-Anhalt e. V., Deutsche NephroNet AG 

Welchem Problem in der Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen widmet sich das Projekt?

Ziel ist es, das Fortschreiten der Niereninsuffizienz und die damit verbundene Dialyse (Blutwäsche) zu verzögern oder im besten Fall sogar zu vermeiden. Patienten in ländlichen Regionen erspart dies die häufigen und oft aufwendigen Fahrten in eine Dialysepraxis oder in ein Krankenhaus.

Welchen Lösungsansatz verfolgt das Projekt?

Die Erkrankung soll möglichst im Frühstadium erkannt werden. Dazu dienen die regelmäßige Bestimmung von Eiweiß und Albumin im Urin sowie bei Risikogruppen die Kreatinin-Bestimmung im Blut. Die Behandlung erfolgt je nach Krankheitsstadium in einem Stufenmodell durch Hausarzt und Nephrologe. Akkreditierte Gefäßzentren werden eingebunden, um die Zahl der Revisionen bei Shuntanlagen (künstliche Verbindung zwischen zwei Hohlorganen im Rahmen der Blutwäsche) zu senken. Dies geschieht durch die Behandlung der Grunderkrankungen, insbesondere durch die optimale Einstellung des Bluthochdrucks und des Diabetes.

Was haben die Versicherten davon?

Das Fortschreiten der Erkrankung verzögert sich, die Lebensqualität steigt.

Was ist die Aufgabe der AOK in dem Projekt?

Vertragsverwaltung und -management beziehungsweise Weiterentwicklung

Wo wird das Projekt aktuell umgesetzt?

Sachsen-Anhalt

Wie viele Beteiligte (Versicherte/Ärzte/Fachkräfte …) gibt es aktuell? Wie viele könnten in der Zukunft erreicht/eingebunden werden?

Eine Übertragung des Projekts auf weitere Regionen ist möglich.

Seit wann, und gegebenenfalls bis wann, läuft das Projekt?

Seit 9/2009


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