Krankenhausfinanzierung 1994 bis 2018

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23.06.20 (ams). Von 1994 bis 2018 haben die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zur Finanzierung der Krankenhäuser fast verdoppelt, von Milliarden Euro auf 77,2 Milliarden Euro. Der weitaus größere Anstieg entfällt mit einem Plus von 66 Prozent auf die Zeit nach Einführung der Fallpauschalen, der sogenannten DRGs, die ausschließlich auf Seiten der Kostenträger zu Buche schlagen. Die Bundesländer hingegen haben ihre Investitionen in die Kliniklandschaft seitdem nur um knapp 184,5 Millionen Euro auf gut drei Milliarden Euro im Jahr 2018 erhöht. Das sind aber immer noch 17 Prozent unter dem Niveau von 1994. Damals flossen rund 3,6 Milliarden Euro aus den Länderhaushalten in die Kliniken.


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