Dossierstempel

Besser vernetzt in die Zukunft - Das neue Spektrum der Selbsthilfearbeit

Selbsthilfetagung 2019

Grafik: AOK-Selbsthilfetagung 2019

Der Ursprung der Selbsthilfe liegt in der Gruppenarbeit. Seit rund 50 Jahren organisieren sich Betroffene in Gruppen, in denen sie ihre Erfahrungen mit einer chronischen Krankheit oder Behinderung austauschen. Hier finden sie Unterstützung und bekommen praktische Tipps für den Umgang mit der Krankheit im Alltag.

Die Selbsthilfe von heute ist so viel mehr als das. Denn ihre Arbeit hat sich in viele verschiedene Richtungen weiterentwickelt, die Akteure haben sich vernetzt. Selbsthilfeaktive engagieren sich auf Landes- und Bundesebene in den verschiedensten Gremien des Gesundheitswesens, sie vertreten die Interessen chronisch Kranker auf politischer Ebene oder beraten Kliniken dabei, selbsthilfefreundlich zu werden. Immer mehr Gruppen warten nicht darauf, dass die Menschen zu ihnen kommen und gehen stattdessen aktiv auf Betroffene zu. Fast jede zweite Gruppe engagiert sich mittlerweile in der aufsuchenden Arbeit, so das erstaunliche Ergebnis der SHILD-Studie.

Diese neuen Formen der Selbsthilfearbeit wie beispielsweise das Peer Counseling sind extrem anspruchsvoll und vernetzen sich in fast schon professioneller Weise mit den Angeboten der Ärzte und Kliniken. Entspricht das eigentlich noch dem ursprünglichen Selbsthilfegedanken? Diese zentrale Frage wollen wir diskutieren gemeinsam mit Vertretern aus Wissenschaft und Praxis.

Auf der Fachtagung des AOK-Bundesverbandes

am Freitag, den 13. Dezember 2019
ab 9:30 Uhr bis ca. 16:00 Uhr
im AOK-Bundesverband, Rosenthaler Straße 31, 10178 Berlin

Anmeldeschluss ist  der 6. Dezember 2019

Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 120 Personen begrenzt.

Verbindliche Online-Anmeldung