Arzneimittel-Informationen (EU-Richtlinie)

Detaillierte Informationen über Medikamente soll es künftig auch im Internet geben. Das Europäische Parlament hat dazu den Aufbau von Datenbanken mit geprüften Informationen vorgeschlagen, die in gedruckter Form auch in Gesundheitszentren, bei Ärzten oder in Apotheken erhältlich sein sollen. Geplant ist zudem, die Arzneimittel-Packungsbeilagen zu verbessern. Die Beipackzettel sollen auch Angaben über Krankheitsbilder und nicht medikamentöse Behandlungsalternativen enthalten. Das Werbeverbot für rezeptpflichtige Arzneimittel bleibt dagegen bestehen. Die Pharmaindustrie darf also auch künftig für verschreibungspflichtige Produkte nicht öffentlich etwa im Radio, Fernsehen, in Tageszeitungen oder im Internet werben. Nach der EU-Kommission stimmten am 20. Juni 2012 auch die EU-Gesundheitsminister den vom EU-Parlament am 24. November 2010 in erster Lesung beschlossenen Änderungen der EU-Richtlinie 2001/83/EG zu.

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