Rechengrößen 2015

Der Bundesrat hat am 28. November 2014 der Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2015 (Bundesrats-Drucksache 487/14) zugestimmt. Die neuen Rechengrößen gelten somit seit dem 1. Januar 2015. Die Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung ist demnach um 900 Euro auf 49.500 Euro Bruttogehalt im Jahr gestiegen. Die monatliche Beitragsbemessungsgrenze ist von 4.050 Euro auf 4.125 Euro geklettert. Auch die Versicherungspflichtgrenze wurde von 53.550 Euro auf 54.900 Euro pro Jahr angehoben. Die Beitragsbemessungsgrenzen in der gesetzlichen Renten- und Arbeitslosenversicherung wurden in den alten Bundesländern auf monatlich 6.050 Euro (72.600 Euro pro Jahr) und in den neuen Bundesländern auf 5.200 Euro monatlich (62.400 Euro pro Jahr) erhöht. Die Rechengrößen werden jährlich neu festgelegt. Als Berechnungsgrundlage dient das durchschnittliche Bruttoeinkommen der Rentenversicherten aus dem vorvergangenen Jahr. Den Entwurf der Rechengrößenverordnung 2015 des Bundesarbeitsministeriums hatte das Bundeskabinett am 15. Oktober 2014 beschlossen.

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