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Rechengrößen 2019

Das Bundesarbeitsministerium (BMAS) hat den Verordnungsentwurf für die Rechengrößen 2019 veröffentlicht. Danach liegt die Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung im kommenden Jahr bei 54.450 Euro jährlich (4.537,50 Euro monatlich). Aktuell sind es 53.100 Euro (4.425,00 Euro). Die Versicherungspflichtgrenze wird 2019 laut Entwurf bei 60.570 Euro Jahresarbeitsentgelt gezogen (monatlich 5.047,50 Euro) - aktuell liegen die Werte bei 59.400 pro Jahr und 4.950 Euro monatlich.

Die Rechengrößen im Versicherungs- und Beitragsrecht werden jährlich der Lohn- und Gehaltsentwicklung in Deutschland angepasst. Die maßgebende gesamtdeutsche Veränderungsrate im Jahr 2017 beträgt laut BMAS 2,52 Prozent. Insofern basieren die Zahlen im Ministeriumsentwurf auf gesetzlich festgesetzten Berechnungen und ändern sich in der Regel nicht mehr. Die Fachanhörung des BMAS läuft bis zum 20. September, die Verabschiedung durch das Bundeskabinett ist für den 10. Oktober angesetzt. Abschließend muss noch der Bundesrat zustimmen.

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