G+G-Blickpunkt – Der gesundheitspolitische Newsletter

September 2020

Seit Monaten schwebt die Frage im Raum, wer am Ende für das Corona-Defizit in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gerade steht. Jetzt ist es raus. Den größten Batzen wird der Beitragszahler zu stemmen haben. Da sind sich Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) einig.

70 Prozent der Corona-Patienten wurden in 25 Prozent der Kliniken behandelt. Spezialisierte Krankenhäuser seien ein Segen gewesen für die Patienten, sagt der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, und bekräftigt die AOK-Forderung, auch in anderen stationären Bereichen auf gebündelte Kompetenz zu setzen.

Außerdem haben sich die Gesundheitsminister der Europäischen Union darauf geeinigt, das Budget zur Beschaffung eines Corona-Impfstoffs auf 750 Millionen Euro aufzustocken.

G+G-Blickpunkt 09/20

 

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