AOK-Forum "Gesundheit und Gesellschaft"

"Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) ist das AOK-Forum für Politik, Praxis und Wissenschaft. G+G erscheint seit Juli 1998 mit Reportagen, Kommentaren, Nachrichten, Fachbeiträgen, Terminen und Interviews - immer aktuell, informativ und engagiert. Elf Mal im Jahr.

Zusätzlich zur Printausgabe gibt es G+G seit Juni 2018 auch als nun auch als digitales Magazin - kostenfrei und mit zusätzlichen Inhalten.

 

G+G 07-08/22: Operation Zukunft

Neue Technologien in der Chirurgie

Titel: G+G 07-08/22 - kh

Mehr Präzision, weniger Blutverlust, bessere Ergebnisse: Auf digitalen Technologien in der Chirurgie ruhen große Hoffnungen. G+G-Autor Christoph Fuhr hat zusammen mit Fotograf Stefan Boness einen Blick in das Universitätsklinikum Dresden geworfen, das ein Roboter-Assistenzsystem nutzt und weitere Anwendungen erforscht.

Auch im kommenden Herbst und Winter wird Covid-19 weltweit präsent sein. Die Politik plant, vulnerable Gruppen besonders zu schützen. Was das für Pflegeeinrichtungen bedeutet und auf welche Erfahrungen sie sich stützen können, skizziert Silke Jäger für G+G.

Um an Demenz erkrankte Menschen ruhigzustellen, bekommen sie oft Psychopharmaka. Doch die Präparate bringen unerwünschte Wirkungen mit sich. G+G-Redakteur Thorsten Severin zeigt anhand eines Pflegeheims in Baden-Württemberg, dass es auch Alternativen zum Medikamenteneinsatz gibt.

Hilfe für Eltern schwerstpflegebedürftiger Kinder: In einer Wohngemeinschaft in Trier lernen sie, was sie nach deren Klinikaufenthalt für die Betreuung daheim brauchen. G+G-Autor Otmar Müller erläutert, wie das Projekt „Ambulante Brückenpflege“ den Übergang aus dem Krankenhaus in die eigene Wohnung erleichtert.

Zur G+G-Digital 07-08/22

G+G 06/22: Wege aus dem Krisenmodus

Corona als Herausforderung für Public Health

Corona hat die Schwachstellen beim Schutz der öffentlichen Gesundheit offengelegt. Welche neuen Strategien – gerade im Public-Health-Bereich – für den Fall künftiger Pandemien notwendig sind, skizziert die Politikwissenschaftlerin Elvira Rosert.

Krebsfrüherkennung, Impfungen, Gesundheits-Checkup: Wie sich in Sachsen-Anhalt mehr ältere Menschen dazu bewegen lassen, Früherkennung und Vorsorge in Anspruch zu nehmen, zeigen die Wissenschaftlerinnen Ilona Hrudey und Svenja Walter von der Universität Magdeburg in ihrer aktuellen Studie.

Mehr als 45 Jahre widmete sich der Sozialdemokrat Klaus Kirschner der Gesundheitspolitik. Nun zieht sich der 80-Jährige zurück und äußert im Interview mit G+G ein klares Statement zu dringend erforderlichen Reformen.

Eine Regierungskommission soll Reformen für die stationäre Versorgung vorbereiten. Dirk Bürger vom AOK-Bundesverband kommentiert die Kritik an dem Gremium und plädiert dafür, auf Ideen aus dem Expertenkreis zu vertrauen.

Zur G+G-Digital 06/22

G+G 05/22: Amt auf Draht

Bilanz der Digitalisierung im Öffentlichen Gesundheitsdienst

Der Öffentliche Gesundheitsdienst war jahrelang eher ein Stiefkind der Politik. Das rächte sich in der Corona-Pandemie. Doch inzwischen ist ein Förderprogramm angelaufen. Was davon bereits in der Praxis angekommen ist, hat sich G+G-Autor Thomas Rottschäfer in den Gesundheitsämtern des Landkreises Oldenburg und des Kreises Soest angeschaut.

Zum ersten Mal hat die AOK den Bundespreis für Betriebliche Gesundheitsförderung in der Pflege verliehen. Die Gewinner vereint ein innovativer Ansatz für eine gesunde und nachhaltige Arbeitsorganisation. Matthias Gabriel und Robin Halm stellen die Preisträger vor.

Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute. Nicht alle Kliniken verfügen über die entsprechende Fachexpertise und können mit einem solchen Notfall umgehen. Wie telemedizinische Schlaganfall-Netzwerke gerade auch in ländlichen Regionen die professionelle Versorgung sicherstellen, erklärt G+G-Redakteur Thorsten Severin.

Mit dem Innovationsfonds will der Gesetzgeber die Gesundheitsversorgung weiterentwickeln. Doch die Überführung der Projekte in die breite Praxis erweist sich nicht immer als einfach. Miriam Ströing und Gunter Sperzel vom AOK-Bundesverband erklären die Hintergründe und zeigen mögliche Alternativen zu diesem Förderinstrument auf.

Zur G+G-Digital 05/21

G+G 04/22: Jungen in Balance

Wie neue Rollenbilder helfen, gesund aufzuwachsen

Jungen kennen keinen Schmerz – solche Rollenbilder bestimmen teilweise immer noch die gesundheitliche Entwicklung. Wenn Jungen aber die Balance zwischen Schutz und Risiko finden, wachsen sie gesünder auf. G+G-Autor Ralf Ruhl beschreibt, wie sich die Gesundheit von Jungen von Kindesbeinen an schützen lässt.

Ob bedarfsgerechte Versorgung, Digitalisierung, Wirtschaftlichkeit oder Wettbewerb – der Sachverständigenrat Gesundheit analysiert regelmäßig das Gesundheitswesen. In ihren Gutachten machen die Gesundheitsweisen der Politik Vorschläge für notwendige Veränderungen. G+G-Autor Thomas Rottschäfer gewährt einen Einblick in die Arbeit des wissenschaftlichen Gremiums.

Engagement mit Langzeitwirkung: Als Covid-19-Patienten die Intensivstation der Charité füllten, halfen Ärzte bei der Pflege. Kardiologe Djawid Hashemi berichtet, wie er durch den Seitenwechsel ein größeres Verständnis für beide Berufsgruppen und die Patienten entwickelt hat.

Mithilfe von Routinedaten lässt sich die Qualität der pflegerischen Versorgung in Pflegeheimen ablesen. Susann Behrendt und Antje Schwinger vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) stellen zwölf Indikatoren vor, die für das Projekt "Qualitätsmessung in der Pflege mit Routinedaten" entwickelt worden sind.

Zur G+G-Digital 04/22

G+G 03/22: Ethik-Kompass außer Kraft

Moralischer Stress in der Pflege: Ursachen, Risiken und Prävention

Pflegekräfte wollen Menschen helfen und deren Leid lindern. Doch Personalknappheit und hoher Zeitdruck hindern sie häufig daran, nach ihren Überzeugungen zu handeln. Wie daraus moralischer Stress entstehen kann und sich die Beschäftigten davor schützen lassen, beschreibt Medizinjournalistin Silke Jäger.

Ärztemangel, Bundeszuschuss, Kliniklandschaft und Pflege – im G+G-Interview legt der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch dar, welcher Änderungsbedarf aus seiner Sicht in der Gesundheitspolitik besteht. Vor allem bei der geplanten Krankenhausreform warnt er, die Erst- und Akutversorgung in der Fläche zu vernachlässigen.

Ob Depressionen, Migräne, Rückenschmerzen oder Ohrgeräusche – bei vielen Leiden können Ärzte Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) verschreiben. Eineinhalb Jahre nach ihrer Einführung sind sie zu einem festen Bestandteil der medizinischen Versorgung geworden. G+G-Redakteur Thorsten Severin erklärt, warum die Kritik an Detailregelungen bleibt und vor allem die Krankenkassen unzufrieden sind.

Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen haben Kinder und Jugendliche in vielerlei Hinsicht getroffen. Psychische Belastungen, aber auch Kindeswohlgefährdungen und Gewaltdelikte gegen Kinder haben zugenommen. G+G-Autorin Silke Heller-Jung hat untersucht, welchen Preis Heranwachsende in den letzten Monaten gezahlt haben und wie nun schnellstmöglich gegengesteuert werden kann.

Zur G+G-Digital 03/22

G+G 02/22: Anschluss verpasst?

Stand und Perspektiven der Digitalisierung im Gesundheitssystem

Start der elektronischen Patientenakte, stärkere Nutzung von Videosprechstunden, Apps auf Rezept: Bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen ist Deutschland ein gutes Stück vorangekommen. Jörg F. Debatin, Experte für digitale Innovationen, zeigt auf, welche Treiber zu dieser Entwicklung geführt haben.

Beim Aufbau seines Gesundheitssystems hat sich Estland in den 90er-Jahren an Deutschland orientiert. Doch bei der Digitalisierung geht der baltische Staat längst eigene Wege und hat sein westliches Vorbild abgehängt. Julia Richter hat ein Expertenteam vor Ort begleitet.

Bremens Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard sieht Reformbedarf bei den Krankenhausstrukturen und in der ambulanten Versorgung. Im Interview macht die Linken-Politikerin deutlich, was aus ihrer Sicht für eine bessere Gesundheitsversorgung erforderlich ist.

Für komplizierte chirurgische Eingriffe benötigen Kliniken viel Erfahrung, und Studien weisen nach, dass die Fallzahlen die Behandlungsergebnisse beeinflussen. Inwiefern die Mindestmengenregelung sich als Steuerungsinstrument eignet und die Patientensicherheit erhöht, erläutern Ulrike Nimptsch und Reinhard Busse von der Technischen Universität Berlin.

Zur G+G-Digital 02/22

G+G 01/22: Ausblick auf die neue Legislatur

Was die Ampel-Pläne für Gesundheit und Pflege bringen

Die neue Bundesregierung hat sich im Bereich Gesundheit und Pflege viel vorgenommen. Warum bei den Reformvorhaben die Stabilisierung der Kassenfinanzen ganz oben auf der Agenda stehen muss, erklären Kai Senf und Steffen Koczott vom AOK-Bundesverband.

Pflegeversicherung, sektorenübergreifende Versorgung, Kassenfinanzierung – im G+G-Interview benennt Carola Reimann, die neue Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, vor welchen wichtigen Aufgaben die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung stehen und welche inhaltlichen Schwerpunkte sie setzen möchte.

Für Krankenkassen gelten beim Datenschutz weitaus strengere Regeln als für Leistungsanbieter und private Krankenversicherer. Welche Folgen das hat und was die Politik ändern sollte, skizziert Mathias Schadly vom AOK-Bundesverband.

Behandlungsqualität und Patientensicherheit hängen auch davon ab, wie gut die Gesundheitsberufe kooperieren. G+G-Autorin Bärbel Triller macht deutlich, dass Projekte für interprofessionelles Lernen und eine Pflegeausbildung vor dem Medizinstudium die Perspektive erweitern können.

Zur G+G-Digital 01/22

G+G 12/21: Prävention schützt den Planeten

Wie sich unser Lebensstil auf Umwelt und Gesundheit auswirkt

Schon Hitzewellen zeigen, wie sehr klimatische Entwicklungen direkte Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Wie sich das Gesundheitswesen auf den Klimawandel einstellen kann und was der einzelne Mensch tun kann, darüber diskutierten im G+G-Gespräch die Medizinstudentin Leah Schirren, die Wissenschaftlerin Lilian Busse und der Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg, Johannes Bauernfeind.

Risikostrukturausgleich, Versorgungsverträge und vieles mehr – als Rechtsaufsicht für die bundesunmittelbaren Sozialversicherungen sorgt das Bundesamt für Soziale Sicherung dafür, dass der Kassen-Wettbewerb in geordneten Bahnen verläuft. G+G-Autor Thomas Rottschäfer gewährt einen Einblick und zeigt die Schlüsselstellung der Behörde im Gesundheitswesen auf.

Tag und Nacht am Computer sitzen – Internet- und Onlinespielsucht nehmen zu. Betroffene isolieren sich vor ihrem PC, setzen soziale Beziehungen aufs Spiel, vernachlässigen Job, Schule oder Studium. G+G-Redakteur Thorsten Severin stellt ein Online-Programm vor, das hilft, aus dieser Abhängigkeit herauszukommen.

Seit 2020 rechnen Krankenhäuser die Pflege über ein mit den Kassen verhandeltes Budget ab. Das hat bisher eine Doppelfinanzierung begünstigt. Michael Slowik und David Scheller-Kreinsen vom AOK-Bundesverband erklären, warum die Fallpauschalen in diesem Zusammenhang vollständig bereinigt werden müssen.

Zur G+G-Digital 12/21

G+G 11/21: Alter, was geht?

Wie die Pflege zukunftsfest wird

Mehr Pflegebedürftige, weniger Pflegefachkräfte und eine schwindende Finanzbasis – das sind nur einige Probleme, denen sich die Politik bei der Reform der Pflegeversicherung momentan gegenübersieht. Nadine-Michèle Szepan, Leiterin der Abteilung Pflege im AOK-Bundesverband, skizziert, wo die nächste Bundesregierung den Reformhebel ansetzen sollte.

Fast eine halbe Million Kinder und Jugendliche hilft in Deutschland bei der Pflege ihrer kranken Familienangehörigen. Das kann schnell zur Überforderung werden. G+G-Redakteur Thorsten Severin verdeutlicht anhand mehrerer Initiativen, wo pflegende Kinder und Jugendliche Unterstützung erhalten können.

Rund fünf Millionen Menschen sind bisher allein in Deutschland an Covid-19 erkrankt gewesen. Ein beträchtlicher Teil von ihnen leidet noch Monate nach der Infektion unter starken Symptomen. G+G-Autor Christoph Fuhr macht deutlich, inwiefern Long Covid das Gesundheitssystem in Deutschland vor eine Herausforderung stellt.

Aggressionen in der Partnerschaft richten sich in den meisten Fällen gegen Frauen. Doch auch Männer sind mitunter Opfer von häuslicher Gewalt. Welche Arten von niedrigschwelligen Unterstützungsangeboten es für sie gibt, erläutert G+G-Autor Ralf Ruhl.

Zur G+G-Digital 11/21

G+G 10/21: Lotsen lichten das Leistungsdickicht

Mehr Orientierung für Patienten

Mehr Durchblick im Versorgungsdschungel: In vielen Modellprojekten beweisen Patientenlotsen derzeit ihre Wirksamkeit. Sozialwissenschaftler Peter Löcherbach macht deutlich, inwiefern solche Lotsen der Schlüssel zum Care- und Case-Management sein können.

Die Corona-Pandemie verlieh dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) mehr Bedeutung. ECDC-Direktorin Andrea Ammon zieht eine gemischte Bilanz der Krisenreaktion in Europa. Sie sieht durch die Pandemie den Kampf gegen Krankheiten wie Aids oder Tuberkulose beeinträchtigt.

Die moderne Medizin rettet Leben und verbannt den Tod in die Tabuzone. Wie haben sich Todesdarstellungen in der europäischen Kunst verändert? Die Wissenschaftler Jörg Vögele und Luisa Rittershaus zeigen anhand ausgewählter Werke einer Grafiksammlung die Entwicklungen und Veränderungen im kulturhistorischen Verhältnis von Arzt, Patient und Tod vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart auf.

Gesundheit, Digitalisierung und Klimaschutz gehören zu den zehn Schwerpunktthemen der "Konferenz zur Zukunft Europas". Wie EU-Bürgerinnen und -Bürger hier bis zum Frühjahr 2022 ihre Ideen einbringen und diskutieren können, skizziert G+G-Autor Thomas Rottschäfer.

Zur G+G-Digital 10/21

G+G 09/21: Wachstumsbranche im Wetterwechsel

Gesundheitswirtschaft: Entwicklung in der Pandemie

Arbeitsplätze, Ausfuhren, Wertschöpfung – die Corona-Krise hat der Gesundheitswirtschaft einen Dämpfer beschert. Dennoch ist sie weiterhin ein Treiber für das Wachstum der Gesamtwirtschaft. Sandra Hofmann, Rüdiger Leidner und Hanna Hryhorova vom Wirtschaftsforschungsinstitut WifOR analysieren, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf die Branche hat.

Die 19-jährige Bilen Aweke schließt in Kürze ihre Ausbildung zur Pflegehelferin ab. Danach will sie weiter lernen und Pflegefachfrau werden – trotz Corona und nicht immer einfachen Rahmenbedingungen. Christoph Fuhr (Text) und Rolf K. Wegst (Fotos) haben die junge Frau an ihrem Ausbildungsplatz bei einem ambulanten Dienst besucht.

Ärzteschaft, Kliniken, Kassen, Patienten – im Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) sitzen diese Player an einem Tisch, um Gesundheitsversorgung auszugestalten. Trotz unterschiedlicher Interessen und Perspektiven steht am Ende der Kompromiss. G+G-Autor Thomas Rottschäfer hat einen Blick hinter die Kulissen des obersten Gremiums der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen geworfen.

Die Beschäftigten in den Gesundheitsberufen sind von der Corona-Pandemie körperlich wie seelisch stark betroffen. Viele dieser Helfer brauchen Unterstützung, um das Erlebte zu verarbeiten und nicht selbst zum Opfer zu werden. G+G-Autorin Silke Heller-Jung ordnet ein, wie sich eine zu starke Belastung für Beschäftigte in der Alten-, Gesundheits- und Krankenpflege verhindern lässt.

Zur G+G-Digital 09/21