Agenturmeldung vom 18.03.2020, 14:43

Bund strebt weiteren Ausbau von Intensivkapazitäten in Klinken an

Berlin (dpa) - Der Bund strebt einen weiteren deutlichen Ausbau der Behandlungsmöglichkeiten für schwer erkrankte Corona-Patienten in den Krankenhäusern an. Die nun mit den Ländern vereinbarte Verdoppelung der Intensivkapazitäten sei ein erster Schritt, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Mittwoch in Berlin. Es sei nicht so, dass man sage, dann reiche es. Bisher gibt es 28 000 Intensivbetten, davon haben 25 000 Möglichkeiten zur künstlichen Beatmung.

Bund und Länder hatten am Dienstag einen Notfallplan für die Kliniken beschlossen. Demnach sollen die Länder Pläne erarbeiten, um zunächst eine Verdoppelung über den Aufbau provisorischer Intensivkapazitäten zu erreichen. Zur Entlastung können zugleich in Reha-Einrichtungen, Hotels oder größeren Hallen zusätzliche Kapazitäten für leichtere Behandlungsverläufe aufgebaut werden. Diese Pläne sollen so schnell wie möglich umgesetzt werden, erläutert der Ministeriumssprecher.