Um bis zu sechs Millionen ...

Zahl des Monats

Foto: Schweisser bei der Arbeit

15.08.19 (ams) ... sinkt die Zahl der Bevölkerung im Erwerbsalter bis 2035. Dies ist das zentrale Ergebnis der 14. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung, des Statistischen Bundesamtes (Destatis).

Im Jahr 2018 waren in Deutschland 51,8 Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter zwischen 20 und 66 Jahren. 2035 sind es nach Schätzungen von Destatis nur noch 45,8 bis 47,4 Millionen. Anschließend werde sich die Zahl zunächst stabilisieren und danach bis zum Jahr 2060 je nach der Höhe der Nettozuwanderung noch einmal auf 40 bis 46 Millionen sinken. Ohne Nettozuwanderung schrumpfe die Bevölkerung im Erwerbsalter bereits bis 2035 sogar um rund neun Millionen Menschen.

Ältere Bevölkerungsgruppen werden laut der neuen Vorausberechnung weiter wachsen

Die Zahl der Menschen im Alter ab 67 Jahren wird bis 2039 um weitere fünf bis sechs Millionen auf mindestens 21 Millionen zulegen und anschließend bis 2060 relativ stabil bleiben. Die Gruppe der Menschen ab 80 Jahren wird von 5,4 Millionen im Jahr 2018 bereits bis 2022 auf 6,2 Millionen steigen, bis Anfang der 2030er-Jahre auf diesem Niveau bleiben und dann kontinuierlich bis 2050 auf 8,9 bis 10,5 Millionen wachsen.

Die Bevölkerungszahl insgesamt wird je nach angenommener Geburtenhäufigkeit, Lebenserwartung und Nettozuwanderung bis 2024 noch zunehmen, spätestens aber ab 2040 zurückgehen. Im Jahr 2060 liegt sie laut Schätzungen zwischen 74 und 83 Millionen.


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