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Kurzmeldungen

ams-Politik 06/21

AOK setzt verstärkt auf Klimaschutz

08.06.21(ams). Die AOK baut ihr Engagement für den Klimaschutz aus. Der Vorstandvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, kündigte anlässlich des aktuellen Versorgungs-Reports als ersten Schritt ein Maßnahmen-Paket für die kommenden drei Jahre an. Es reicht von der Umstellung der Stromversorgung über das Mobilitätsmanagement bis zur Schaffung höherer Sensibilität für ein klimafreundliches Verhalten in der Belegschaft. In dem Report hat das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels eingehender beleuchtet. Klimaschutz sei eine gesamtgesellschaftliche komplexe und weitreichende Aufgabe, die nicht in ein paar Jahren abgearbeitet ist, sagte Litsch. Es handele sich vielmehr um ein kontinuierliches Engagement, das in das Selbstverständnis der AOK übergehen soll.

Long-Covid-Behandlung: AOK setzt auf bewährte Netzwerke

07.06.21 (ams). Die AOK lehnt den Aufbau neuer Einrichtungen zur Behandlung von Spätfolgen einer Corona-Infektion ab, wie ihn FDP und Linke vorgeschlagen haben. Der Aufbau neuer Einrichtungen und diese Suche qualifizierten Personals benötige zu viel Zeit, heißt es in einer Stellungnahme den jeweils eigenständigen Anträgen für den Gesundheitsausschuss. Mediziner rechnen mit bis zu einer halben Million Betroffenen noch bis Ende 2021. Stattdessen schlägt der AOK-Bundesverband vor, die Forschung zu und Behandlung von Long-Covid in einem Netzwerk von bis zu 20 Universitätskliniken zu bündeln. Die besondere und ernstzunehmende Problematik erfordere eine strukturierte Kombination von Forschungs- und Versorgungsstrukturen, so die Begründung.

"Familiencoach Krebs": AOK baut Online-Unterstützung aus

01.06.21 (ams). Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts erkranken aktuell mehr als 500.000 Menschen in Deutschland pro Jahr an Krebs. Der "Familiencoach Krebs" unterstützt Familienmitglieder und Freunde im Umgang mit der schweren Erkrankung. Studien weisen darauf hin, dass bis zu 40 Prozent der Angehörigen Symptome von Depressionen und Angst entwickeln. Das Programm wurde in Zusammenarbeit mit Expertinnen des Universitätsklinikums Leipzig und des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums entwickelt.


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