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Kurzmeldungen

ams-Politik 03/22

Dritte "GemüseAckerdemie" startet im April

09.03.22 (ams). Die AOK unterstützt in diesem Jahr die dritte Auflage des Präventions- und Bildungsprogramms "GemüseAckerdemie" für Schulen. Ziel des Programms ist die Steigerung der Ernährungskompetenz. Kinder und Jugendliche bauen dabei auf dem eigenen Schulacker Gemüse an. So sollen sie erfahren, wo Lebensmittel herkommen und wie viel Arbeit und Spaß es macht, Gemüse selbst anzupflanzen, zu pflegen und zu ernten. "Ziel ist es, die Heranwachsenden für gesunde Ernährung zu sensibilisieren", sagt AOK-Präventionsexperte Prof. Dr. Kai Kolpatzik. Im vergangenen Jahr beteiligten sich 650 Schulen an der "GemüseAckerdemie".

Biologische Unterschiede stärker in der Medizin berücksichtigen

07.03.22 (ams). Die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann, fordert, dass biologische Unterschiede stärker in Forschung und Versorgung einfließen müssen. "Denn das Geschlecht beeinflusst über genetische, epigenetische und hormonelle Faktoren die Funktionsweise des Organismus", sagte Reimann anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März. Die medizinische Forschung sei lange Zeit überwiegend auf den männlichen Organismus ausgerichtet gewesen. Das soziale Geschlecht spiele auch beim Gesundheitsverhalten und beim Zugang zur Gesundheitsversorgung eine nicht zu unterschätzende Rolle, ergänzte die Verbandschefin.

Altersdepression erkennen: Neues Online-Angebot für Angehörige

24.02.22 (ams). Studien zufolge leidet fast jeder fünfte Mensch über 75 Jahren unter depressiven Symptomen. Die AOK hat deshalb ihren "Familiencoach Depression" um den Bereich "Depressionen im Alter" erweitert. Die meisten dächten bei dem Thema nicht an ältere Menschen, sagt die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann. Wenig bekannt sei auch, dass die Suizidrate in dieser Altersgruppe am höchsten ist. Das neue Angebot hilft Angehörigen und Freunden, Anzeichen einer Altersdepression zu erkennen, informiert über Behandlungsmöglichkeiten und unterstützt bei der gemeinsamen Bewältigung der Erkrankung.


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