Schlafen mit der Atemmaske

CPAP-Therapie

28.11.17 (ams). Die wirksamste Behandlung einer schweren Schlafapnoe ist die sogenannte CPAP-Therapie (CPAP = continuous positive airway pressure, kontinuierlicher Atemwegsüberdruck). Bei dieser Behandlung wird nachts mit einem leichten Überdruck Raumluft in die Atemwege gepumpt. Die Betroffenen tragen während des Schlafs eine Atemmaske, die an ein Atemgerät angeschlossen ist. Der leichte Überdruck hält die oberen Atemwege offen. Wer das Gerät nutzt, hat keine oder nur noch wenige Atemaussetzer. Dies kann die Beschwerden spürbar senken und beispielsweise die Tagesmüdigkeit verringern. Das Einschlafen mit der Atemmaske geht leichter, wenn man auf Alkohol, Kaffee und schwere Mahlzeiten am Abend verzichtet. Damit die Maske richtig sitzt, gibt es unterschiedliche Größen und Typen. Bewährt hat es sich, die Atemmaske tagsüber zehn Minuten oder länger zu tragen. So fällt es leichter, sie auch nachts aufzusetzen.
Neue CPAP-Geräte sind meist sehr leise. Gibt es trotzdem lautere Geräusche, ist eventuell der Luftfilter blockiert oder das Gerät defekt. Ist das Maskenventil zu laut, kann man Ohrstöpsel benutzen oder ein Modell mit leiserem Ventil verwenden. Ist die Nase trocken und verstopft, lohnt es sich, einen Luftbefeuchter an das Gerät anzuschließen. Ist auch der Mund sehr trocken, sollten die behandelnden Ärzte den Druck der Atemmaske kontrollieren. Der richtige Druck erleichtert das Atmen durch die Nase, so dass man nicht mehr durch den Mund atmen muss.


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