Lesedauer: 3 Minuten

AOK setzt verstärkt auf digitale Angebote

Prävention in Zeiten von Corona

26.11.20 (ams). In Zeiten der Pandemie setzt die AOK verstärkt auf digitale Präventionsangebote. Der zweite Qualitätsbericht Prävention widmet sich in mehreren Kapiteln diesem Thema. So wurde das langjährige Programm für Kinder, "Henrietta und Co.", inzwischen digitalisiert. In erster Linie an Erwachsene wenden sich die qualitätsgeprüften und von erfahrenen Psychologen konzipierten liveonline-Coachings der AOK.

Wenn das öffentliche Leben nur noch sparsam und zumeist zuhause stattfindet, gewinnen digitale Angebote deutlich an Bedeutung. „Auch Eltern, Kinder und das Lehrpersonal stellt Corona vor große Herausforderungen. Damit Gesundheitsthemen wie Bewegung, Ernährung und das psychisches Wohlbefinden in Pandemiezeiten präsent bleiben, haben wir unser Präventionsprogramm ‚Henrietta und Co’ digitalisiert und an die aktuellen Bedürfnisse von Familien und Grundschulen angepasst,“ erklärt Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes. Wie Erwachsene während der Corona-Pandemie für einen gesunden Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und ausreichend Sport sorgen können, zeigen die qualitätsgeprüften und von erfahrenen Psychologen konzipierten liveonline-Coachings der AOK.

Wissensvermittlung durch Multiplikatoren

Wie bereits im Vorjahr erhält die AOK auch für das Berichtsjahr 2018 wieder gute Noten für ihr Präventionsengagement. Das mit der Expertise beauftragte IGES Institut hat die AOK-Maßnahmen nach insgesamt fünf Kriterien auf Ganzheitlichkeit, Partizipation, Qualitätsmanagement, Chancengleichheit und Reichweite untersucht. Dem Bericht zufolge ist es ein besonderes Plus, dass die AOK möglichst viele Menschen bei der Gestaltung von Präventionsmaßnahmen einbindet und bei der Wissensvermittlung auf Multiplikatoren setzt. Dieses Potenzial nutzt die AOK laut IGES bei rund 60 Prozent aller Maßnahmen. Dazu AOK-Vorstand Litsch: "Eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Gesundheitsförderung und Prävention ist die Akzeptanz bei allen Beteiligten. Deshalb setzen wir uns, wo es möglich ist, mit allen Akteuren an einen Tisch und suchen gemeinsam nach Wegen für mehr Gesundheit am Arbeitsplatz, in Schulen und Kindergärten." Zudem hat die AOK insgesamt 1.686 Multiplikatoren in nichtbetrieblichen Lebenswelten weitergebildet, das entspricht einem Anteil in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) von 70 Prozent. Ein ähnliches Bild zeigt sich im betrieblichen Kontext. Hier gehen 71 Prozent aller Präventionsangebote für das Mittlere Management auf das Engagement der AOK zurück.

Nachhaltig für gesunden Lebensstil sensibilisieren

"Über die Hälfte unserer Präventionsangebote verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Es gelingt uns also, die Menschen nachhaltig für einen gesunden Lebensstil zu sensibilisieren. Gleichzeitig unterstützen wir auch dabei, die hierfür notwendigen Rahmenbedingungen für unsere Bevölkerung zu schaffen. Dafür gehen wir auf die kommunale Ebene und bringen unsere Erfahrung aktiv vor Ort in die Lebenswelten der Menschen mit ein", sagt Litsch. Genau dieses Qualitätsmerkmal erfüllen laut Bericht 55 Prozent aller Präventionsmaßnahmen der AOK, bei den Wettbewerbern sind es nur 37 Prozent.