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ams-Foto: Vor virushaltigem Staub schützen

Mit Hantaviren infizieren sich Menschen vor allem, indem sie virushaltigen Staub einatmen, etwa wenn sie bei Arbeiten in der Forst- oder Landwirtschaft, beim Reinigen von Schuppen, Dachboden oder Stall erregerhaltigen Staub aufwirbeln. Die Erreger werden von infizierten Nagetieren über Speichel, Kot und Urin ausgeschieden. In Deutschland übertragen vor allem Rötelmäuse Hantaviren, dabei konzentrieren sich die Infektionen laut Robert Koch-Institut auf bestimmte, vorwiegend ländliche Regionen in Nordwest-, West- und Süddeutschland. Eine Infektion mit dem Hantavirus verläuft hierzulande oft ohne oder nur mit leichten, grippeähnlichen Symptomen und eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nicht statt.

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