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ams-Foto: AOK - Krebs-Früherkennung im Blick behalten

25.11.21 (ams). Mit ihrer Kampagne "Deutschland, wir müssen über Gesundheit reden" will die AOK das Thema Krebs-Früherkennung noch stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken und die Menschen motivieren, die gesetzlich vorgesehenen Untersuchungen wahrzunehmen. Infolge der Corona-Pandemie sind die Teilnahmequoten bei Untersuchungen zur Früherkennung von Krebs nämlich stark zurückgegangen. Auch davor haben viele Menschen den Gang zum Arzt gescheut. Das zeigen Datenauswertungen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) und die Ergebnisse einer aktuellen Versichertenbefragung. Eine Langzeit-Auswertung auf Basis der AOK-Abrechnungsdaten für die Jahre 2009 bis 2020 macht zudem deutlich, dass es bei der regelmäßigen Teilnahme an den Krebs-Früherkennungsuntersuchungen schon vor der Pandemie "Luft nach oben" gab. Eine Erfolgsgeschichte ist jedoch die Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Vor der Einführung 1971 war der Gebärmutterhalskrebs mit 16.000 Neuerkrankungen pro Jahr der häufigste bösartige Tumor bei jungen Frauen, inzwischen konnte die Neuerkrankungs-Zahl auf 4.300 Fälle reduziert werden.


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