Ärzte-Allianz und AOK: Versorgungsverträge in Gefahr

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(05.12.19) Werden Patientinnen und Patienten auf dem Papier tatsächlich kränker gemacht als sie sind? Schreiben Ärztinnen und Ärzte wirklich Diagnosen auf, die es gar nicht gibt, nur um mehr Geld zu erhalten? Seit Jahren wird im deutschen Gesundheitswesen über diese Fragen gestritten.

Der Gesetzgeber hat mit dem Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz aus dem Jahr 2017 bereits klargestellt, dass es keine gesonderte Vergütung für die Dokumentation spezifischer Diagnosen ohne Leistungsbezug geben darf. Jetzt will er mit dem "Fairer-Kassenwettbewerb-Gesetz" (GKV-FKG) nachlegen - und bringt damit zahlreiche bewährte Versorgungsverträge für chronisch Kranke in den Regionen in Gefahr.

Die Allianz Deutscher Ärzteverbände und die AOK schlagen deshalb Alarm. Warum die geplanten Regelungen problematisch sind und welche Änderungen Ärzte und Kassen fordern, erläutern beide bei einem

Pressegespräch

am Mittwoch, den 11. Dezember 2019, um 9 Uhr

im Tagungszentrum der Bundespressekonferenz,
Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin.

Ihre Gesprächspartner sind:

Dr. Werner Baumgärtner
Vorstandsvorsitzender von MEDI GENO Deutschland (für die Allianz Deutscher Ärzteverbände)

Martin Litsch
Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes

 

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Kai Behrens
AOK-Bundesverband
Telefon: (030) 346 46-23 09
E-Mail