Trotz Tabus, Verdrängung und Pandemie: Erreicht die Krebs-Früherkennung die Menschen in Deutschland?

Pressekonferenz des AOK-Bundesverbandes und des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO)

Foto: Pressekonferenz mit Kamerafrau und Fotograf im Vordergrund, schreibende Journalisten dahinter

(13.10.21) Die Früherkennung von Erkrankungen wie Darmkrebs, Prostatakrebs oder Gebärmutterhalskrebs kann viel Leid verhindern und sogar Leben retten. Doch in der Pandemie haben manche Untersuchungen nicht wie vorgesehen stattgefunden. Ein Teil der Menschen, bei denen Früherkennungsuntersuchungen angestanden hätten, hat im letzten Jahr den Gang zum Arzt aus Angst vor einer Infektion gescheut.

Wie gut werden gesetzlich krankenversicherte Menschen in Deutschland generell von der Krebs-Früherkennung erreicht? Welche Gründe hindern Menschen, an diesen Vorsorgeuntersuchungen teilzunehmen – und welche Rolle spielen dabei Scham und Verdrängung? Wie stark sind die Teilnahmezahlen in der Pandemie gesunken und welche Folgen sind für die Versorgung von Krebserkrankungen zu erwarten?

Antworten auf diese Fragen geben die Ergebnisse einer aktuellen Versichertenbefragung und von Datenauswertungen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Sie ermöglichen einen spannenden Blick auf die Entwicklung der Inanspruchnahme in den letzten zehn Jahren und beleuchten die Teilnahmeraten in der Pandemie. Außerdem stellen wir Ihnen eine neue Kampagne der AOK vor, die helfen soll, das Thema Krebs-Früherkennung aus der Tabu-Zone zu holen. Das sind die Themen unserer

Pressekonferenz

am Mittwoch, 20. Oktober 2021, um 10:00 Uhr
im Tagungszentrum der Bundespressekonferenz
Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin

Ihre Gesprächspartner:

  • Dr. med. Gerhard Schillinger
    Leiter des Stabs Medizin im AOK-Bundesverband
  • Jürgen Klauber
    Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Instituts der AOK
  • Martin Litsch
    Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes

Die hybride Pressekonferenz können Sie vor Ort oder im Livestream verfolgen und Ihre Fragen online stellen. Für die Teilnahme sind keine weiteren Zugangsdaten erforderlich. Die Teilnehmerzahl vor Ort ist allerdings wegen der Corona-Hygieneauflagen auf 24 Journalistinnen und Journalisten begrenzt. Für die Berücksichtigung gilt der Eingang der Anmeldung.

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